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TU Berlin

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Fakultät III Prozesswissenschaften

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Aktuelles

Der neue Newsletter der Fakultät ist erschienen! (20.7.2018)

Bitte finden Sie hier den neuen Newsletter der Fakultät. Die nächste Ausgabe wird zu Beginn des Wintersemesters erscheinen.

Gesund altern durch die richtige Ernährung – Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Verbundprojekt NutriAct für drei weitere Jahre

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NutriAct steht für "Nutritional Intervention: Food Patterns, Behavior, and Products"und ist eines von vier deutschen Kompetenzclustern Ernährungsforschung, diedurch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Über50 Partner aus Forschung und Wirtschaft haben sich dabei das gemeinsame Zielgesetzt, die Gesundheitssituation der 50- bis 70-jährigen zu verbessern, um möglichstVielen ein hohes Alter in Gesundheit zu ermöglichen.Welche Ernährungsstrategien wirken sich positiv auf den Gesundheitsstatus dieserZielgruppe aus? Wie lässt sich ein gesundes Ernährungsverhalten leicht unddauerhaft in den Alltag integrieren? Wie kann man Lebensmittel entwickeln, dieeine gesunde Ernährungsweise unterstützen und dennoch einen hohen Genusswertbieten? Diesen und weiteren Fragestellungen widmet sich NutriAct in seineminterdisziplinären Verbund aus Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Psychologen,Soziologen, Chemikern und Ingenieuren. Nach drei erfolgreichen JahrenNutriAct wird nun eine weitere Forschungsperiode mit einem Gesamtvolumen von6,4 Millionen € gefördert.Die TUB ist mit fünf Partnern des Instituts für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie(Fachgebiete Drusch, Flöter, Haase, Kroh, Rauh) am Verbundbeteiligt und beschäftigt sich in erster Linie mit der Entwicklung innovativer Lebensmittelals Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Die Erschließung neuerProduktionsstrategien sowie die Aufklärung des Zusammenspiels von Lebensmittelzusammensetzungund Verarbeitungsprozess auf Produkttextur und -aroma,mikrobielle und chemische Stabilität sowie Verfügbarkeit wertgebender Inhaltstoffesoll langfristig die Entwicklung und Produktion gesünderer, schmackhafter Lebensmittelfördern.Weiterführende Informationen unter www.nutriact.deAnsprechpartnerin: Prof. Dr.-Ing. Cornelia Rauh (cornelia.rauh@tu-berlin.de)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Anschlussvorhaben im Bereich energieeffizienter Kälteversorgung

Schneeflocke und Thermostat
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Am 5./6. Juni 2018 fand an der TU Berlin das Abschlusstreffen des 2013 gestartetenDemonstrations- und Forschungsvorhabens FAkS (Feldtest Absorptionskälteanlagenfür KWKK Systeme) statt, einem der derzeit größten Feldtestprojekte der TU Berlinmit 16 Standorten und 25 Absorptionskälteanlagen. Den über 50 Teilnehmenden(darunter zahlreiche Vertreter von Energieversorgern, Stadtwerken und kommunalenAnwendern) präsentierten die TU Berlin und ihre Partner die Projektergebnisse überden Einsatz moderner Kälteanlagen, die als Antriebsenergie im wesentlichen Wärmestatt Strom einsetzen.Die Projektergebnisse von FAkS übertrafen zum Teil die Erwartungen, warfen aberauch weitergehende Fragen auf. Dies hat dazu beigetragen, dass das Bundesministeriumfür Wirtschaft und Energie (BMWi), das FAkS mit fast 5 Mio.€ gefördert hatte,auch dem Antrag für das Nachfolgeprojekt ReKs stattgegeben hat. Das BMWi wirdReKs (Regelungstechnik für energieaufwandsoptimierte Kälteerzeugungssysteme) fürdie Laufzeit von August 2018 bis Januar 2022 mit ca. 0,9 Mio.€ fördern. Die weiterenMittel des Gesamtbudgets von 1,1 Mio.€ werden von einem Konsortium aus Herstellernund Anwendern zur Verfügung gestellt.Konzentrierte sich die Arbeitsgruppe am Fachgebiet von Prof. Dr. Ziegler (FachgebietMaschinen und Energieanlagentechnik) unter der Projektleitung von Stefan Petersenin FAkS noch auf die einzelnen Absorptionskälteanlagen, so steht nun das großeGanze im Fokus. In ReKS geht es primär darum, die Kälteerzeugungszentrale alsübergeordnete Instanz über mehreren Erzeugern unterschiedlichster Technologien alsEinheit zu begreifen und in Summe die Kälteerzeugung end- und primärenergetischzu verbessern.Übergeordnetes Ziel des neuen Vorhabens ist es also, die Attraktivität der früher amFachgebiet entwickelten Absorptionskälteanlagen dadurch weiter zu erhöhen, dassdie Primärenergieeffizienz durch energieaufwandsoptimierte Regelstrategien für Einzel-und Verbundabsorptionskälteanlagen in komplexeren Kälteerzeugungssystemengesteigert wird. In klarer Abgrenzung zum Vorgängerprojekt wird also nicht mehr dereinzelne Erzeuger, sondern das Kälteerzeugungssystem optimiert. Hinsichtlich derAufwendungen (Strom, Wärme, Frischwasser, etc.) werden Einsparungen von bis zu75% gegenüber dem Stand der Technik erwartet. Dafür werden zehn Installationenaus dem Vorgängerprojekt, die über unterschiedliche, aber prototypische Kälteerzeugungssystemeverfügen, in den kommenden Jahren weiter begleitet.Ansprechpartner: Prof. Dr. Felix Ziegler (felix.ziegler@tu-berlin.de)

Medizin trifft Technologie: Neuer Bio- und Medizintechnologie Campus in Berlin-Wedding

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Die TU Berlin und die Charité bauen ihre Kooperation zu einer strategischen Partnerschaftaus und entwickeln einen gemeinsamen Bio- und Medizintechnologie-Campusan der Seestraße in Berlin-Wedding. Dort sollen Forschungsthemen aus Biotechnologieund Medizin miteinander verzahnt und drängende Fragestellungen in Onkologie, Immunologie sowie Regenerativer Medizin erforscht werden.

Kernstück des Campus soll das neue Wissenschaftshaus "Der Simulierte Mensch"(Si-M) sein. Dieses wurde im April 2018 vom Wissenschaftsrat zur Förderung inHöhe von 34 Millionen Euro empfohlen, anteilig finanziert durch den Bund und dasLand Berlin im Rahmen des Programms für Forschungsbauten an Hochschulen. Indem Gebäude werden künftig Mediziner*innen mit Naturwissenschaftler*innen undIngenieur*innen verschiedener Fachbereiche Seite an Seite daran arbeiten, humaneModellsysteme mithilfe neuer Technologien wie Kultivierung von Geweben auf Chip-Systemen oder Methoden des 3D-Biodruckens zu simulieren.

"Die Simulation humaner Gewebe eröffnet besonders im Bereich neuer Krebstherapienund Infektionen völlig neue Forschungsansätze, die eine hohe klinische Relevanzaufweisen. So treffen sich die beiden Disziplinen Medizin und Biotechnologie beispielsweiseim Bereich der Immuntherapien von Krebserkrankungen", erklärt Prof.Dr. Roland Lauster, Initiator von Si-M und Leiter des Fachgebiets Medizinische Biotechnologiean der TU Berlin. Prof. Dr. Andreas Thiel, Leiter der Arbeitsgruppe "RegenerativeImmunologie und Altern" an der Charité und ebenfalls Initiator, ergänzt:"Die entsprechenden Forschungsfelder entwickeln sich zurzeit in einem rasantenTempo. In den Laboren des Si-M könnten auch erstmals neue analytische Methodenzur Anwendung kommen, mit denen die Diagnose von Krankheiten und die Prognosedes Ansprechens auf moderne Therapien sehr viel spezifischer durchgeführt werdenkönnen, als es bisher der Fall ist."

Diese Forschungsthematik wird nicht nur einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zurEtablierung neuer Diagnose- und Therapie-Strategien leisten, sondern auch Tierexperimenteersetzen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Roland Lauster ()

Quelle: TU intern, Susanne Cholodnicki, Nr. 6/Juni 2018, S. 1

Termine & Veranstaltungen

Nächster Fakultätsrat am 25.7.2018

Die nächste Sitzung des Fakultätsrates der Fakultät III Prozesswissenschaften
findet am 25. Juli 2018 um 14:15 Uhr im BA-Gebäude (Hardenbergstr. 40,
Raum 316/317) statt.

Gastvortrag Keramische Werkstoffe am 27.7.

Das Fachgebiet Keramische Werkstoffe von Prof. Dr. Gurlo veranstaltete im Sommersemester
eine Vortragsreihe von internationalen Experten und lädt ein zum
letzten der Vorträge.
• 27.07, 10:15 Uhr
Prof. Dr. Taylor Sparks, University of Utah
Machine Learning Enabled New Materials Discovery
Der Vortrag wird auf dem Hauptcampus im BA-Gebäude, Hardenbergstraße 40,
Raum 316/317) stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

47. Deutscher Lebensmittelchemikertag vom 17.-19.9.2018 an der TU Berlin

Der 47. Deutsche Lebensmittelchemikertag wird vom 17.-19. September 2018 ander TU Berlin stattfinden. Er wird ausgerichtet durch die LebensmittelchemischeGesellschaft, eine Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), undorganisiert durch das Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemieder TU Berlin. Die diesjährigen Schwerpunktthemen lauten: Lebensmitteltechnologie,Food Fraud/Food Safety, Kohlenhydrate, Farbe sowie aktuelle Themen ausWissenschaft, Wirtschaft, Recht und Überwachung. Es werden über 500 Besucherinnenund Besucher aus Hochschule, Lebensmittelüberwachung undIndustrie erwartet. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Industrieausstellung.

Kontakt: Prof. Dr. Lothar Kroh (

)Weitere Informationen: www.gdch.de

Symposium „40 Jahre Energieforschung – die einzige Konstante ist die Veränderung“ zum Abschied von Prof. Dr. Erdmann am 28.9.2018

Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung von Prof. Dr. rer. pol. Georg Erdmannlässt das Fachgebiet Energiesysteme 40 Jahre Energieforschung Revue passieren.Eingeladene energiewirtschaftliche Experten und Weggefährten werden zudem Thema referieren. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Abschiedsvorlesung von Prof. Erdmann, in der er die Erkenntnisse seiner Lehr- und Forschungsarbeitder vergangenen Jahrzehnte präsentiert.

Professor Erdmann leitet seit 1995 das Fachgebiet für Energiesysteme am Institutfür Energietechnik. Aufgabe des Fachgebiets ist die Einbindung ökonomischerund gesellschaftspolitischer Aspekte mit energietechnischem Hintergrund in dieForschung und Lehre des Institutes. Im September wird er nach 23 Jahren an derTU pensioniert.

Zur Verabschiedung möchte das Fachgebiet ganz herzlich einladen. Die Veranstaltungfindet am Freitag, den 28. September, von 14 bis 18 Uhr mit anschließendemEmpfang an der TU statt.

Um eine kurze und formlose Anmeldung anevents@ensys.tu-berlin.de bis zum 21.09.2018 wird gebeten.

Weitere Informationen folgen in Kürze auf der Webseite des Fachgebiets www.ensys.tu-berlin.de.

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