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TU Berlin

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Einführungsveranstaltung für Neuimmatrikulierte im Master "Interdisziplinäre Antisemitismusforschung"

Das Zentrum für Antisemitismusforschung wird seine Einführungsveranstaltung für Neuimmatrikulierte im Master "Interdisziplinäre Antisemitismusforschung" am 6.10. 2021 von 10 bis 12 Uhr online durchführen.

Link zum Zoom-Meeting:
https://tu-berlin.zoom.us/j/65525251741?pwd=WUdJZ1ROd0NRYjV4aWsra3dKT3hlZz09

Meeting-ID: 655 2525 1741
Kenncode: 798855

2. Diskursbericht erschienen

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Im Rahmen des Projekts „Decoding Antisemitism“ untersucht das Zentrum für Antisemitismusforschung in Kooperation mit dem King’s College London Umfang und Trends von Antisemitismus im Internet. Der zweite Diskursreport des von der Alfred Landecker Foundation geförderten Projektes präsentiert Analysen von etwa 15.000 Facebook-Posts und weiteren User*innen-Kommentaren zu aktuellen Ereignissen (z.B. Nahost-Konflikt, Corona-Impfkampagne in Israel). Der Bericht liegt in deutscher, englischer und französischer Sprache vor und kann hier abgerufen werden.

28. September 2021: Abendveranstaltung "Quantifying Antisemitism in the 21st Century"

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Das Forschungsprojekt "Decoding Antisemitism" lädt am 28.09. um 18 Uhr zu dem Vortrag "Quantifying Antisemitism in the 21st Century" von Dr. Daniel Allington (King's College London) ein. Der Vortrag in englischer Sprache findet im Veranstaltungssaal des ZfA (Kaiserin-Augusta-Allee 104-106) unter Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften statt (3Gs). Aufgrund der begrenzten Platzzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 24.09. per Mail an . Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

15. September 2021: Vertragsarbeit, Rassismus, soziale Kämpfe - Gespräch mit David Macou

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David Macou ist ehemaliger Vertragsarbeiter aus Mosambik und Zeitzeuge des Pogroms von Hoyerswerda 1991. Heute kämpft er mit weiteren ehemaligen Vertragsarbeiter*innen aus Mosambik als >>Madgermanes<< für die Auszahlung ihrer einbehaltenen Löhne.

Eine Veranstaltung des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) sowie des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung (RLS), dem Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) und dem Projekt Migrationsgeschichten in und aus Ostdeutschland (Mi*story).

Die Veranstaltung findet am 15. September 2021 von 19-20.30 Uhr online als Livestream statt:

https://tu-berlin.webex.com/tu-berlin/j.php?MTID=mdc9e4ef6203fcbbf00efbbbaeae41e09
Für die Teilnahme muss eine E-Mail-Adresse eingegeben werden.

7. Mai 21: Online Buchvorstellung und Diskussion: Antisemitismus in Fankulturen

RB Leipzig zieht die Kritik vieler Fans auf sich. Pavel Brunssen beleuchtet in seinem Buch „Antisemitismus in Fußball-Fankulturen“ das Ressentiment gegen RB aus antisemitismuskritischer Perspektive.

Bundesligist und Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig ist ein Verein, der seit seiner Gründung im Jahr 2009 die Kritik und Abneigung verschiedener Fanlager anderer Klubs auf sich zieht. Autor und Antisemitismusforscher Pavel Brunssen untersucht in seinem jetzt veröffentlichten Werk „Antisemitismus in Fußball-Fankulturen“ das Ressentiment gegen RB Leipzig aus antisemitismuskritischer Perspektive.

Entstanden ist laut Beltz-Verlag eine fundierte Auseinandersetzung, die eine innovative wie richtungsweisende Studie der Ultras im Zusammenhang mit Antisemitismus vorstelle. Brunssen sei im Zuge der Untersuchungen zu der Auffassung gekommen, dass sich die Ablehnung RB Leipzigs aus einem „jahrhundertealten Fundus antisemitischer Bilder speist“.
Im Rahmen einer digitalen Veranstaltung wird Brunssen sein neues Werk erläutern und vorstellen. Mit dabei sind Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin) und Paula Scholz (Netzwerk Erinnerungsarbeit des HSV, F_in - Netzwerk Frauen im Fußball, freie Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Im Anschluss ist eine offene Diskussion erwünscht.
Die Teilnahme erfolgt via Zoom-Call und ist kostenlos.
Anmeldungen bitte an vermittlung@fussballmuseum.de.
Der Link zur Zoom-Veranstaltung folgt dann kurz vor Beginn der Veranstaltung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der LAG Fanprojekte NRW

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Gastgeber: Deutsches Fußballmuseum

 

 

"Kirchliche Amtshilfe? Die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin und der Holocaust" Projektbeschreibung:

"Kirchliche Amtshilfe? Die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin und der Holocaust"
Projektbeschreibung:
 Die evangelische Kirche war in der NS-Zeit Kind ihrer Zeit. Einige Protestant*innen leisteten Widerstand, viele beteiligten sich jedoch an der Verfolgung von Minderheiten. Im Projekt geht es um die  Kirchenbuchstelle Alt-Berlin. Kirchenmänner legten hier eine kirchliche „Judenkartei“ an und meldeten „nicht-arische“ Christ*innen der Gestapo – eine Vorstufe zur Deportation. Während die Gestapo ihre Akten zerstörte, haben sich im Ev. Landeskirchlichen Archiv in Berlin (ELAB) etwa 2600 Karteikarten Verfolgter erhalten. Die Research Group soll erforschen, was genau mit den erfassten Menschen geschah. Archiv-Recherchen und die Arbeit mit Primärquellen kommen im Uni-Alltag häufig zu kurz. Diese für den späteren Beruf wichtigen Techniken sollen praxisorientiert eingeübt werden. Ergebnisse können bspw. als Blog-Beiträge publiziert werden, um wissenschaftliches Schreiben zu trainieren. Das Seminar hat zwar ein historisches Thema, ist aber fächerübergreifend konzipiert und steht allen Interessierten offen. Das Seminar findet in Deutsch statt, English Speakers welcome.
Seminarzeit: Donnerstags 10-12 Uhr.
Kontakt: Philipp Dinkelaker 

Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 22. April 2021, 10 Uhr: https://hu-berlin.zoom.us/j/63204035433?pwd=M3JKbVJZb0ZNRXVIcDA4bnZjZHVKdz09, Meeting-ID: 632 0403 5433, Passwort: 561955


Interessierte können sich in diesen Moodle-Kurs eintragen, dort findet sich bereits Lesestoff:
https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=105515

Forschungskolloquium Sommersemester 2021

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Das Zentrum für Antisemitismusforschung hält im Sommersemester ein digitales Forschungskolloquium ab, für das wir namhafte Gäste wie Omri Boehm, Saba-Nur Cheema, Bryan Cheyette, Norbert Fintzsch, Noam Zadoff, Susan Neiman u.a. gewinnen konnten. Darin enthalten ist die Webinar-Reihe „Antisemitismus, Rassismus, Holocaust“, die wir zusammen mit der Freien und der Humboldt-Universität veranstalten. Sie greift gerade viel diskutierte Themen wie Antisemitismus und Postkolonialismus/Rassismus, Holocaust und Kolonialismus sowie Siedler-Kolonialismus auf.

Beginnend wird am 14. April (18-20 Uhr) Omri Boehm mit dem Vortrag „The Haifa Republic: Jewish Self Determination or Jewish Sovereignty“.

Die Veranstaltung steht allen wissenschaftlich Interessierten offen, auch zum Besuch einzelner Termine. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter:  Sie erhalten nach Anmeldung den Zoom-Link.

Hier geht es zum Flyer

Dr. Juliane Wetzel in einem Kurzinterview in "Das Parlament"

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Ankündigung von Webinaren zum Thema Antisemitismus

In Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) führt das ZfA eine Serie von Webinaren zum Thema Antisemitismus durch.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: https://encate.eu/activities/current-forms-of-antisemitism/

Impfkritik und Antisemitismus. Dr. Mathias Berek über antijüdische Ressentiments in Zeiten der Corona-Pandemie und historische Parallelen

„Schaut man sich den Beginn der impfgegnerischen Bewegung im 19. Jahrhundert und
ihren heutigen Zustand an, zeigt sich, dass sich an den Argumenten der Impfkritik
seit 1874 ebenso wenig geändert hat wie am Vorhandensein antisemitischer Inhalte“,
sagt Dr. Mathias Berek. Im Interview verweist er auf strukturelle Parallelen zwischen
der historischen und heutigen impfkritischen Bewegung, zeigt darüber hinaus aber auch
auf, wie anders der Antisemitismus sich bei heutigen Impfkritikern äußert.

Das Interview finden Sie unter: https://www.tu.berlin/go22689/

Zum gleichen Thema erschien auch ein Artikel in der ZEIT
(https://www.zeit.de/2021/06/impfgegner-antisemitismus-corona-impfung-geschichte) und
ein Interview mit dem Zündfunk-Magazin im Bayerischen Rundfunk
(https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/forscher-erklaert-gemeinsamkeiten-von-antisemitismus-und-impfgegnern-100.html).

76 Jahre Gedenken der Holocaust-Opfer, Dr. Juliane Wetzel im Interview

Empfehlung der Broschüre/Online-Fassung “Recognizing and Countering Holocaust Distortion”

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZfA, Juliane Wetzel, war maßgeblich an der Entstehung der Empfehlungen “Recognizing and Countering Holocaust Distortion: Recommendations for Policy and Decision Makers” beteiligt. Im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) wurde eine Global Task Force against Holocaust Distortion gegründet, die organisatorisch vom IHRA-Büro in Berlin betreut wird und mit finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes ausgestattet ist. Frau Wetzel ist Mitglied des Steering Committees und war zusammen mit Robert Williams vom Holocaust Museum in Washington wesentlich an der inhaltlichen Ausgestaltung der Empfehlung beteiligt. Unterstützt wurden sie dabei von Julana Bredtman aus dem IHRA-Büro und Experten aus den IHRA Mitgliedsstaaten.

Studentische Studienberatung

Sonntag, 24. Januar 2021

Wir freuen uns sehr, dass wir auch weiterhin eine studentische Studienberatung anbieten können. Frau Julia Bastian, Studentin im Masterstudiengang "Interdisziplinäre Antisemitismusforschung" im dritten Fachsemester, steht für alle Fragen rund um den Master zur Verfügung. Ihre regelmäßige - derzeit virtuelle - Sprechstunde steht allen ohne Voranmeldung offen, und zwar montags ab 10 Uhr.

Die Einwahldaten lauten:

Zoom-Meeting beitreten


Meeting-ID: 670 5233 0355

Kenncode: 745811

Mitteilung des Studiengangsbeauftragten

Freitag, 08. Januar 2021

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Am 15. Dezember 2020 veröffentlichte eine Gruppe Studierender einen Text, der bezüglich des Masterstudiengangs "Interdisziplinäre Antisemitismusforschung" eine Reihe von Verzerrungen und Unwahrheiten enthält. Ich bitte um Kenntnisnahme der folgenden Richtigstellung.

Dr. Marcus Funck, Studiengangsbeauftragter

ACHTUNG: Die ZfA-Bibliothek bleibt am Ernst-Reuter-Platz 7 - Telefunkenhaus TEL 9-1

Erreichbarkeit des ZfA

Liebe Studierende, Kollegen*innen und Freunde des ZfA,

 

aufgrund des gegebenen Anlasses werden alle Veranstaltungen, Meetings und Sprechstunden bis auf Weiteres nicht in Präsenz stattfinden.

Wir sind natürlich trotz alledem via E-Mail für Sie erreichbar. Das Zentrum bleibt für den Publikumsverkehr jedoch geschlossen.

Damit möchten wir gemeinsam dazu beitragen die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr ZfA-Team

 

 

 

 

Gastbeitrag von Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum

Tagungsbericht - Juden und Muslime in Deutschland

Download Tagungsbericht

Autor: Felix Schoelch

Arbeitsdefinition Antisemitismus

Im Oktober 2019 erschien ein Gutachten zur „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ der „International Holocaust Remembrance Alliance“ (IHRA), das der Soziologe Peter Ullrich für die Rosa-Luxemburg-Stiftung und medico international erstellt hat. Ullrich arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Technik und Gesellschaft und ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Die langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung Juliane Wetzel, die den Entstehungsprozess der Arbeitsdefinition begleitet hat, nimmt hier Stellung zu diesem Gutachten:
Stellungnahme Juliane Wetzel

Ausstellungseröffnung: „Angezettelt“ im Jüdischen Museum Rendsburg

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Klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Die Ausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ zeigt historische und aktuelle Beispiele und regt dazu an, sich mit den Erscheinungsformen von Antisemitismus und anderen menschenfeindlichen Ressentiments auseinanderzusetzen. Am 21.02.19 wird „Angezettelt“ im Jüdischen Museum Rendsburg eröffnet.

Zur Website des Jüdischen Museum Rendsburg

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Dr. Stefanie Fischer über Holocaust-Gedenken in „ZDF heute plus“

Dr. Stefanie Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung, im Gespräch mit „ZDF heute plus“ über Bedeutungen, Wandlungen und Schwierigkeiten des Holocaust-Gedenkens in der Gegenwart. Dr. Stefanie Fischer arbeitet zur Zeit über die Möglichkeiten einer Graphic History des Holocausts und seiner Nachgeschichte.

Zum Gespräch

 

Stefanie Schüler-Springorum über Vorurteile in der Erinnerungskultur

Stefanie Schüler-Springorum spricht sich im Interview anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar dafür aus allen einzelnen Opfergruppen zu gedenken. Eine Petition, die unter anderem auch von Frau Schüler-Springorum unterzeichnet wurde, fordert jetzt erstmals eine eigene Gedenkstunde für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag.

Zum Interview

Marcus Funck zum Verhalten der AfD während der Gedenkstunde im Bayerischen Landtag

Marcus Funck äußert sich in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk zum Verhalten der AfD im Bayerischen Landtag während der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 23. Januar 2019.

Zum Interview

Antisemitismus in der Schule: Erste bundesweite Bestandsaufnahme

Prof. Dr. Samuel Salzborn vom Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und Dr. Alexandra Kurth vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen haben eine erste bundesweit vergleichende Bestandsaufnahme zum Themenfeld „Antisemitismus in der Schule“ vorgelegt. Ausgehend von antisemitischen Vorfällen an deutschen Schulen in den vergangenen Monaten wird in dem Gutachten der bisherige Wissensstand zusammengetragen und auf Herausforderungen für Forschung und Politik hingewiesen.

Mehr zur Medieninformation der Technischen Universität Berlin
Wissenschaftliches Gutachten

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Stellungnahme des Zentrums für Antisemitismusforschung zu „Christian Peter Wilhelm Beuth, ein Antisemit?“

Das Zentrum für Antisemitismusforschung hat in der Debatte um die Umbenennung der Beuth-Hochschule Stellung bezogen. Die Stellungnahme soll auf die geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisse zu Christian Peter Beuth, zu seiner Mitgliedschaft in der Tischgesellschaft und zu seiner entschiedenen Gegnerschaft der Judenemanzipation aufmerksam machen. Wir halten daher das Urteil, dass Beuth ein entschiedener Judenfeind auch im Horizont des 19. Jahrhunderts war, für gerechtfertigt.

Stellungnahme

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018) herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum

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Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018) ist erschienen! Es vereinigt Beiträge zur Geistesgeschichte und politischen Geschichte des 19. Jahrhunderts mit solchen zur ungebrochenen Persistenz eines über Jahrzehnte in die Kommunikationslatenz verschobenen Antisemitismus in Deutschland und Österreich. Außerdem wird der Blick auf einen „postmodernen Antisemitismus“ gerichtet, der sowohl kosmopolitisch-individualistische Vorstellungen in sich aufnehmen kann, als auch auf seit Jahrzehnten tradierte und bis heute virulente Verschwörungstheorien in Chile und der Türkei.

Mit der bewussten Grenzverschiebung bzw. intendierten Neuakzentuierung in Bezug auf die deutsche Vergangenheit hatten wir es auch hierzulande in den vergangenen Monaten immer wieder zu tun, wobei jedoch antijüdische Ressentiments wohlweislich nicht offen bedient, sondern eher indirekt über Begriffe wie „Denkmal unserer Schande“ oder „Vogelschiss“ transportiert werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich uns allen immer wieder die Frage, ob, wo und mit wem genau man sich über rechtspopulistische Inhalte auseinandersetzen soll. Der das Jahrbuch abschließende Debatten-Teil nimmt dieses Thema auf und stellt vier unterschiedliche Positionen vor.

Thematische Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Antisemitismus in Literatur und Musik | Antisemitismus in Europa in Geschichte und Gegenwart | Verschwörungstheorien | Debatte: Mit Rechten reden

Liste aller Beiträge: Inhaltsverzeichnis

Weitere Informationen unter: Metropol Verlag

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ZfA-Forschungskolloquium Wintersemester 2018/19

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Die Veranstaltung steht ohne Anmeldung allen wissenschaftlich Interessierten unabhängig von einer Hochschulzugehörigkeit offen, auch zum Besuch einzelner Termine.

Wann: Mittwochs, 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Ernst-Reuter-Platz 7, Telefunken-Hochhaus, 10587 Berlin, 8. Etage, Raum TEL 811

Programm

 

 

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV) Wintersemester 2018/19

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Studiengangplan „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ Wintersemester 2018/19

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Mitschnitt der Podiumsdiskussion des Symposiums zum Thema „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“

Im Rahmen der Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ haben die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im September 2018 ein internationales wissenschaftliches Symposium zum Thema „Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ veranstaltet.

Ein Mitschnitt der Podiumsdiskussion des Symposiums ist nun unter folgendem Link abrufbar: www.mediathek.rbb-online.de

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Forschungskolloquium: Diaspora, Exil, Migration

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Programm des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Kerstin Schoor, Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)

Wann: Dienstags, 14.15 – 15.45 Uhr (Postgebäude, Raum 265) und 16.15 – 17.45 Uhr (Stephanssaal)

Anmeldungen unter:
elange@europa-uni.de

Programm

 

 

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Zentrum für Antisemitismusforschung
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