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Zentrum für AntisemitismusforschungAktuelles

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Erreichbarkeit des ZfA

Liebe Studierende, Kollegen*innen und Freunde des ZfA,

 

Aufgrund des gegebenen Anlasses werden alle Veranstaltungen, Meetings und Sprechstunden bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Wir sind natürlich trotz alle dem für Sie vi E-Mail erreichbar, da unsere Büros bis auf Weiteres für Publikumsverkehr geschlossen bleiben.

Damit möchten wir gemeinsam dazu beitragen die Verbeitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Wir rufen Alle dazu auf die Verhaltensregeln des Bundesministeriums einzuhalten, denn nur gemeinsam sind wir stark und können das schaffen.

Das ZfA wünscht allen in dieser Zeit viel Kraft und vor allem Gesundheit.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr ZfA-Team

Schließung der Bibliothek

Aufgrund des Corona-Virus wird die Bibliothek ab dem 12.03.2020 vorerst geschlossen bleiben.

 

 

Arbeitsdefinition Antisemitismus

Im Oktober 2019 erschien ein Gutachten zur „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ der „International Holocaust Remembrance Alliance“ (IHRA), das der Soziologe Peter Ullrich für die Rosa-Luxemburg-Stiftung und medico international erstellt hat. Ullrich arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Technik und Gesellschaft und ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Die langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung Juliane Wetzel, die den Entstehungsprozess der Arbeitsdefinition begleitet hat, nimmt hier Stellung zu diesem Gutachten:
Stellungnahme Juliane Wetzel

Ausstellung zur Flüchtlingskonferenz von Évian geht online

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Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen“ des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand ab 4. März 2019 online abrufbar

Die neue Website www.evian1938.de zur erfolgreichen Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen: Die internationale Flüchtlingskonferenz von Èvian 1938“ richtet sich besonders an Einrichtungen der schulischen und außerschulischen sowie universitären Bildung, lädt aber auch alle politisch und historisch Interessierten herzlich zur Nutzung ein.

Im Juli 1938 trafen sich die Vertreter von 32 Staaten im mondänen Badeort Évian-les-Bains am französischen Ufer des Genfer Sees, um für den vom nationalsozialistischen Deutschland verursachten Massenexodus europäischer Juden eine Lösung zu finden. Die meisten Staaten lehnten mit unterschiedlichen Begründungen die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge ab, nachdem sie teilweise ihre Einreisebestimmungen noch vor oder sogar während der Konferenz verschärft hatten.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsthematik seit Sommer 2015 beabsichtigt das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum und Dr. Winfried Meyer vom ZfA mit der neuen Website www.evian1938.de vor allem, die Öffentlichkeit über Vorgeschichte, Verlauf, Ergebnisse und Folgen der Konferenz in Évian vor 80 Jahren zu informieren und aufzuklären. 

In zehn Videos werden Ausschnitte aus Interviews mit jüdischen Flüchtlingen und seltene Amateur- und Wochenschauaufnahmen vom antijüdischen Terror in Wien 1938, von der Konferenz und dem daraus hervorgegangenen Zwischenstaatlichen Komitee für Flüchtlinge, von der Irrfahrt der „St. Louis“ sowie aus dem amerikanischen Dokumentarfilm von 1941 „Sosúa – Haven in the Caribbean“ gezeigt. 

Dossiers zu den 32 Teilnehmerstaaten der Flüchtlingskonferenz enthalten neben Angaben zu Demographie und Wirtschaft des Landes im Jahre 1938 Informationen zur jeweiligen Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, Kurzbiographien der Angehörigen der Delegationen in Évian sowie die öffentlichen und nichtöffentlichen Beiträge der Staaten zur Flüchtlingskonferenz.

Ein Personenregister ermöglicht zudem den biographisch interessierten Nutzern die Auffindung personenbezogener Informationen vor allem zu den Angehörigen der Delegationen in Évian. Nicht nur bei der Rekonstruktion der Biographien dieser Delegierten ist bei der Erarbeitung der Ausstellung wissenschaftliches Neuland beschritten worden.

Abrufbar ist die Website unter: https://www.evian1938.de/

 

Zur Ausstellung

Die Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen. Die Internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ wurde vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) erarbeitet. Vom 27. Juli bis 5. Oktober 2018 war die Ausstellung in der GDW zu sehen. Nachdem sie zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019 von der Stadt Plettenberg gezeigt worden ist, wird sie ab dem 14. März 2019 im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen zu sehen sein. Gefördert wurde das gesamte Projekt von der Kulturstiftung des Bundes, dem Auswärtigen Amt, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft sowie der Friede Springer Stiftung. Zur Ausstellung ist ein ausführlicher Katalog, herausgegeben von Frédéric Bonnesoeur, Christine Kausch, Thomas Lindner, Winfried Meyer und Julia Pietsch (400 Seiten), erschienen, der über die GDW bestellt werden kann.

 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: 

Dr. Winfried Meyer

TU Berlin

Zentrum für Antisemitismusforschung

Tel.: 030 314-29096

E-Mail: w.meyer@campus.tu-berlin.de

Ausstellungseröffnung: „Angezettelt“ im Jüdischen Museum Rendsburg

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Klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Die Ausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ zeigt historische und aktuelle Beispiele und regt dazu an, sich mit den Erscheinungsformen von Antisemitismus und anderen menschenfeindlichen Ressentiments auseinanderzusetzen. Am 21.02.19 wird „Angezettelt“ im Jüdischen Museum Rendsburg eröffnet.

Zur Website des Jüdischen Museum Rendsburg

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Dr. Stefanie Fischer über Holocaust-Gedenken in „ZDF heute plus“

Dr. Stefanie Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung, im Gespräch mit „ZDF heute plus“ über Bedeutungen, Wandlungen und Schwierigkeiten des Holocaust-Gedenkens in der Gegenwart. Dr. Stefanie Fischer arbeitet zur Zeit über die Möglichkeiten einer Graphic History des Holocausts und seiner Nachgeschichte.

Zum Gespräch

 

Stefanie Schüler-Springorum über Vorurteile in der Erinnerungskultur

Stefanie Schüler-Springorum spricht sich im Interview anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar dafür aus allen einzelnen Opfergruppen zu gedenken. Eine Petition, die unter anderem auch von Frau Schüler-Springorum unterzeichnet wurde, fordert jetzt erstmals eine eigene Gedenkstunde für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag.

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Marcus Funck zum Verhalten der AfD während der Gedenkstunde im Bayerischen Landtag

Marcus Funck äußert sich in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk zum Verhalten der AfD im Bayerischen Landtag während der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 23. Januar 2019.

Zum Interview

Antisemitismus in der Schule: Erste bundesweite Bestandsaufnahme

Prof. Dr. Samuel Salzborn vom Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und Dr. Alexandra Kurth vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen haben eine erste bundesweit vergleichende Bestandsaufnahme zum Themenfeld „Antisemitismus in der Schule“ vorgelegt. Ausgehend von antisemitischen Vorfällen an deutschen Schulen in den vergangenen Monaten wird in dem Gutachten der bisherige Wissensstand zusammengetragen und auf Herausforderungen für Forschung und Politik hingewiesen.

Mehr zur Medieninformation der Technischen Universität Berlin
Wissenschaftliches Gutachten

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Stellungnahme des Zentrums für Antisemitismusforschung zu „Christian Peter Wilhelm Beuth, ein Antisemit?“

Das Zentrum für Antisemitismusforschung hat in der Debatte um die Umbenennung der Beuth-Hochschule Stellung bezogen. Die Stellungnahme soll auf die geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisse zu Christian Peter Beuth, zu seiner Mitgliedschaft in der Tischgesellschaft und zu seiner entschiedenen Gegnerschaft der Judenemanzipation aufmerksam machen. Wir halten daher das Urteil, dass Beuth ein entschiedener Judenfeind auch im Horizont des 19. Jahrhunderts war, für gerechtfertigt.

Stellungnahme

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018) herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum

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Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018) ist erschienen! Es vereinigt Beiträge zur Geistesgeschichte und politischen Geschichte des 19. Jahrhunderts mit solchen zur ungebrochenen Persistenz eines über Jahrzehnte in die Kommunikationslatenz verschobenen Antisemitismus in Deutschland und Österreich. Außerdem wird der Blick auf einen „postmodernen Antisemitismus“ gerichtet, der sowohl kosmopolitisch-individualistische Vorstellungen in sich aufnehmen kann, als auch auf seit Jahrzehnten tradierte und bis heute virulente Verschwörungstheorien in Chile und der Türkei.

Mit der bewussten Grenzverschiebung bzw. intendierten Neuakzentuierung in Bezug auf die deutsche Vergangenheit hatten wir es auch hierzulande in den vergangenen Monaten immer wieder zu tun, wobei jedoch antijüdische Ressentiments wohlweislich nicht offen bedient, sondern eher indirekt über Begriffe wie „Denkmal unserer Schande“ oder „Vogelschiss“ transportiert werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich uns allen immer wieder die Frage, ob, wo und mit wem genau man sich über rechtspopulistische Inhalte auseinandersetzen soll. Der das Jahrbuch abschließende Debatten-Teil nimmt dieses Thema auf und stellt vier unterschiedliche Positionen vor.

Thematische Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Antisemitismus in Literatur und Musik | Antisemitismus in Europa in Geschichte und Gegenwart | Verschwörungstheorien | Debatte: Mit Rechten reden

Liste aller Beiträge: Inhaltsverzeichnis

Weitere Informationen unter: Metropol Verlag

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ZfA-Forschungskolloquium Wintersemester 2018/19

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Die Veranstaltung steht ohne Anmeldung allen wissenschaftlich Interessierten unabhängig von einer Hochschulzugehörigkeit offen, auch zum Besuch einzelner Termine.

Wann: Mittwochs, 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Ernst-Reuter-Platz 7, Telefunken-Hochhaus, 10587 Berlin, 8. Etage, Raum TEL 811

Programm

 

 

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV) Wintersemester 2018/19

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Studiengangplan „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ Wintersemester 2018/19

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Mitschnitt der Podiumsdiskussion des Symposiums zum Thema „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“

Im Rahmen der Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ haben die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im September 2018 ein internationales wissenschaftliches Symposium zum Thema „Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ veranstaltet.

Ein Mitschnitt der Podiumsdiskussion des Symposiums ist nun unter folgendem Link abrufbar: www.mediathek.rbb-online.de

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Forschungskolloquium: Diaspora, Exil, Migration

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Programm des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Kerstin Schoor, Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)

Wann: Dienstags, 14.15 – 15.45 Uhr (Postgebäude, Raum 265) und 16.15 – 17.45 Uhr (Stephanssaal)

Anmeldungen unter:
elange@europa-uni.de

Programm

 

 

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