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TU Berlin

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Forschungsverbund: Hate Pictures. Bildpraktiken und aversive Emotionen in der visuellen Kultur des Politischen

Unser Forschungsverbund untersucht Hate Pictures vom 19. bis ins 21. Jahrhundert, d. h. unbewegte und populäre Bilder wie Fotografien, Karikaturen, Plakate oder Gemälde, die auf die Mobilisierung von aversiven Emotionen wie Hass, Angst, Wut, Ekel etc. zielen. Das massenmediale Zeitalter wurde besonders durch die Produktion, Zirkulation und Rezeption visueller Artefakte geprägt, nicht zuletzt weil mit diesen Bildern auch die Gefühlswelten in europäischen Gesellschaften maßgeblich beeinflusst wurden. Weil dabei gerade Gruppenbildungsprozesse durch gemeinschaftliche Gefühlslagen abgesichert und soziale In- wie Exklusionsmechanismen emotional geteilt wurden, muss auch eine moderne Kulturgeschichte des Politischen über bisherige Ansätze der Propaganda- und Vorurteilsforschung hinausgehen und dem Verhältnis von Visualität und Emotionalität eine herausragende Bedeutung beimessen.

 

Uffa Jensen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Seine Forschungsthemen sind die Geschichte des Antisemitismus, deutsch-jüdische Geschichte sowie die transnationale Geschichte der Psychoanalyse.

http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/mitarbeiter/uffa-jensen


Jan Plamper ist Professor für Geschichte am Goldsmiths College an der University of London. Seine Forschungsthemen sind osteuropäische Geschichte sowie Geschichte der Emotionen.

http://www.gold.ac.uk/history/staff/j-plamper/


Susanne Regener ist Professorin für Mediengeschichte an der Universität Siegen sowie Affiliate Professor für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität Kopenhagen. Ihre Forschungsgebiete sind Kultur- und Visualisierungsgeschichte von gesellschaftlichen Randgruppen sowie die Geschichte und Theorie der Fotografie bzw. Bildkulturen.

www.mediengeschichte.uni-siegen.de und www.medienamateure.uni-siegen.de


Stefanie Schüler-Springorum ist Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Ihre Forschungsgebiete sind die deutsch-jüdische Geschichte, die Geschichte des Antisemitismus und des Nationalsozialismus sowie spanische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

http://www.tu-berlin.de/fakultaet_i/zentrum_fuer_antisemitismusforschung

 

Michael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsthemen sind Nationalsozialismus, Holocaust, soziale Ordnungsvorstellungen im 20. Jahrhundert und Visual History.

http://www.geschichte.hu-berlin.de/bereiche-und-lehrstuehle/dtge-20jhd

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