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TU Berlin

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Assoziierte Forschungsprojekte und -vorhaben am Zentrum für Antisemitismusforschung

Zusätzlich zu den Projekten der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden am Zentrum für Antisemitismusforschung die folgenden, eng an Hate Pictures angebundenen Vorhaben umgesetzt:

Uffa Jensen wird in den kommenden Jahren im Rahmen seiner Professur auch über Hate Pictures hinaus ausführlich zum Themenkomplex Visualität und Emotionalität des Antisemitismus forschen und unterrichten. Dafür wird er sich u.a. intensiv mit der Sammlung Langerman auseinandersetzen. Seine Tätigkeiten werden integralen Bestandteil einer neuen inhaltlichen, theoretischen und methodischen Schwerpunktsetzung der Arbeit des Zentrums für Antisemitismusforschung bilden.

Ein transnational-vergleichend angelegtes Forschungsprojekt zu Geschichte und Produktions-, Steuerungs- und Transferprozessen antisemitischer Bilder und Emotionen ist derzeit in Vorbereitung. Für das Projekt sind Post-Doc-Stellen und Doktorandenstellen geplant. Es soll eng mit den Forschungen von Hate Pictures und Uffa Jensen abgestimmt werden, der u.a. die Betreuung der Promovenden übernehmen wird. Die Teilprojekte werden verschiedene Bestände der Sammlung Langerman erforschen und damit auch eine erste Systematisierung dieser bislang nahezu unerschlossenen Sammlung vornehmen.

In der näheren Zukunft soll die Sammlung Langerman am Zentrum für Antisemitismusforschung mittels eines digitalen Bildarchivs auch Studierenden, Promovenden und der internationalen Forschung dauerhaft zugänglich und nutzbar gemacht werden. Die Digitalisierung der Sammlung hat auf Initiative von Herrn Langerman bereits begonnen und wird voraussichtlich bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Für die anschließende Strukturierung und Systematisierung sind die Arbeiten des Forschungsverbunds und der assoziierten Projekte von zentraler Bedeutung. Mit der Erschließung, Erforschung und Zugänglichmachung der Sammlung erfüllt das ZfA seinen Teil der Kooperationsvereinbarung mit dem Sammler Arthur Langerman, dessen Anliegen es ist, seine Sammlung sowohl der internationalen wissenschaftlichen Forschung als auch der historischen Bildungs-, Aufklärungs- und Ausstellungsarbeit zugänglich zu machen. Gemeinsam mit dem Forschungsverbund Hate Pictures wird das Zentrum für Antisemitismusforschung daher geeignete Präsentations- und Nutzungskonzepte für diese äußerst heiklen Bildbestände erarbeiten und als Anlauf- und Beratungsstelle für interessierte Museen und Gedenkstätten fungieren.

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