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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Frank Görlich, M.A.

Dissertationsvorhaben

Fluchtpunkt Transnistrien.

Grenzüberschreitende Biographen und historische Kontinuitäten zwischen Erstem Weltkrieg und nationalsozialistischer Ostexpansion

Vor dem Hintergrund der Debatten um historische Verbindungen zwischen europäischem Kolonialismus, deutscher imperialer Ostorientierung, Welt- und Bürgerkriegserfahrungen der Jahre 1914-23 und dem nationalsozialistischen Lebensraum- und Vernichtungskrieg im östlichen Europa befasst sich das Dissertationsprojekt mit der Vorgeschichte der deutschen Volkstums- und Siedlungspolitik in der besetzten Südukraine in den Jahren 1941-44, die sich bis in die Jahre um 1900 zurückverfolgen lässt.

Kontinuitätsbegriff und Fragestellung

Tatsächlich handelt es sich nicht um eine, sondern um mehrere Geschichten, um ein Bündel von Erfahrungssträngen und Diskursen, die unterschiedliche Phasen der Konsolidierung, Transformation und Neuformierung durchliefen. Bezugnehmend auf die geschichtstheoretischen Positionen Reinhart Kosellecks sowie Hannah Arendts geht die Untersuchung von der parallelen Präsenz und dem Zusammenspiel ganz unterschiedlicher Zeitschichten, Erfahrungskontexte und Traditionsfragmente in den vergangenen Gegenwarten des 20. Jahrhunderts aus. Historische Kontinuitäten werden daher – in Erweiterung eines Analysemodells von Birthe Kundrus – als Resultate entsprechender Rezeptionen, Transfers und Rekombinationen begriffen, deren innovatives Potential die Stabilisierung und relative Dauer komplexer sozialer Wirkungszusammenhänge angesichts beschleunigten Wandels erst ermöglicht.

Wenn also überseeisch-koloniale Überlieferungen den Kontinentalimperialismus der Nazis mit ermöglicht haben, wie Arendts berühmte „Bumerang“-These besagt, welche spezifischen Rezeptionslinien und Wirkungsketten sind mit Blick auf die Siedlungsexperimente in der Ukraine tatsächlich rekonstruierbar, welche anderweitigen Kontexte spielten eine Rolle, welche Querverbindungen existierten womöglich schon seit längerem und zu welchen Friktionen und Neuverknüpfungen kam es aus welchen Anlässen? Und schließlich: Welche Erfahrungen und Erwartungen waren ihnen jeweils eingeschrieben und wie halfen diese mit, neue Wirklichkeiten hervorzubringen?

Fluchtpunkt Transnistrien

Zentraler räumlicher Bezugspunkt der Studie ist jenes Steppengebiet zwischen den Flüssen Dnjestr und Bug in der Südwestukraine, das Ende des 18. Jahrhunderts als Teil „Neurusslands“ dem Zarenreich angegliedert und planmäßig besiedelt worden war, mehr als ein Jahrhundert dem Gouvernement Cherson angehörte und schließlich Grenzland der Ukrainischen Sowjetrepublik wurde, bevor es ab Sommer 1941 als rumänisches Besatzungsgebiet „Transnistrien“ auf den Landkarten erschien. Genauer gesagt: als dessen südliche Hälfte, wo im näheren und weiteren Einzugsgebiet der Schwarzmeermetropole Odessa weit über 100.000 deutsche „Kolonisten“ lebten, die von einer paramilitärisch organisierten Einheit des SS-Hauptamts „Volksdeutsche Mittelstelle“ in 18 quasi-exterritorialen „Bereichskommandos“ zusammengefasst und einem strikten Regime unterworfen wurden, das sie selbst als Kolonisierte erscheinen ließ und sie zugleich massiv in die Judenvernichtung einbezog.

Als erstes und umfangreichstes germanisierungspolitisches Unternehmen des „Reichskommissars für die Festigung des deutschen Volkstums“ in der Ukraine, mit dem der SS-Chef Himmler seinen diesbezüglichen Führungsanspruch auch für die besetzte Sowjetunion untermauerte, stand „Transnistrien“ nicht nur für eine Reihe ähnlicher Experimente unter deutscher Zivil- und Militärverwaltung, sondern auch für die weit umfassenderen Zukunftsvorhaben, denen man damit vorgriff. Mit Blick auf die Region stellen sich das rumänische-deutsch Besatzungsregime und der Holocaust im Odessagebiet zugleich als Höhepunkt einer jahrzehntelangen Konflikt- und Gewaltvergangenheit dar. Hinterland der Ostfront im Ersten Weltkrieg, 1918 erst in der Hand bolschewistischer Revolutionäre, dann österreichisch-deutscher Besatzungstruppen, wurde es ab 1919 Schauplatz exzessiver Bürgerkriegsgewalt mit zahlreichen Pogromen und Massakern an der jüdischen Bevölkerung, andauernder politischer Unterdrückung in den 20er- und flächendeckender Terrorkampagnen in den stalinistischen 30er Jahren, die auf eine totale Umgestaltung der Gesellschaft nach dem Klassenprinzip zielten.

Das Geschehen der Jahre 1941-44 in und im Umfeld der deutschen Siedlungsgebiete kann man sich vor diesem Hintergrund modellhaft vorstellen als Zusammentreffen lokaler Gewaltpotentiale und organisierter Gewalt von außen in einer Besatzungssituation, die von der konkurrierenden Idee und Praxis einer Neuordnung des Raumes nach dem Rasseprinzip bestimmt war. Von hier aus eröffnen sich eine synchrone Forschungsperspektive, welche die Dynamik der Konstellation in den Blick nimmt und eine diachrone, die längerfristigen Voraussetzungen des totalitären Vorhaben und seiner Durchführung und möglichen Querverbindungen zu der Konflikt- und Gewaltgeschichte der Region nachforscht. Die Dissertationsstudie verfährt zunächst synchron, indem sie als Ausgangspunkt die Besatzungssituation im Oktober 1941 wählt, als sich die wichtigsten Protagonisten der nationalsozialistischen Volkstums- und Siedlungspolitik in der besetzten Sowjetunion und mit Himmler auch der Cheforganisator der „Endlösung“ vor Ort in Transnistrien einfanden. Indem sie sich dann den Lebenswegen der Erstgenannten zuwendet und die politisch-kulturellen Kontexte zu rekonstruieren sucht, in denen sie sich seit dem Ersten Weltkrieg bewegt hatten, ändert sie die Blickrichtung: Transnistrien wird zum Fluchtpunkt einer Reihe von Vorgeschichten, die auf die lebensraumpolitischen Ereignisse in der besetzten Ukraine zielen, ohne freilich die einen auf die anderen reduzieren zu wollen.

Korrespondierende Erfahrungsräume

Der gruppenbiographische diachrone Ansatz läuft zugleich auf eine dramatische Vervielfachung der räumlich-geographischen Bezüge hinaus, der realen wie der symbolischen. In das Blickfeld gelangen Räume und Orte, an denen Erfahrungen gesammelt, Enttäuschungen verarbeitet, Emotionen und Erwartungen generiert wurden, die, eingespeist in einschlägige Kommunikationsnetze und Archive, an anderen Orten, in neuen Kontexten und Kombinationen wieder auftauchten und genutzt werden konnten, um lokale Gegenwarten zu deuten und zu gestalten.

Zu solchen Räumen oder Schauplätzen, die mit dem Germanisierungs- und Lebensraumprojekt in der Ukraine in signifikanten erfahrungsgeschichtlichen Zusammenhängen standen, gehören naheliegende wie das westlich von Odessa gelegene Bessarabien, das sich nach der rumänischen Annexion von 1918 in einer geopolitisch-ideologischen Frontstellung zum sowjetischen Grenzland „jenseits des Dnjestr“ wiederfand. Aber auch fernere, teils weit entfernte gehörten dazu wie das bayrische München als Geburtsstätte der Nazibewegung mit besonderen Beziehungen zur südosteuropäischen Peripherie, die preußisch-deutsche Provinz Posen und das südösterreichische Kärnten als alte und neue Laboratorien von „Volkstumskampf“ und „Bodenpolitik“, Brasilien als Sehnsuchtsort des alldeutschen Siedlungskolonialismus und Palästina als ambivalent betrachteter Schauplatz jüdischer Kolonisation und nicht zuletzt die Ansiedlungen weitergewanderter Russlanddeutscher in Kanada oder Mexiko als besonderes Faszinosum im Kontext globalisierter Deutschtumsdiskurse. Eine besondere Position in diesem Geflecht nahm schließlich Württemberg ein, dessen Hauptstadt sich seit 1917 unter wechselnden politischen Vorzeichen als Informationszentrale und symbolisches Zentrum des „Auslanddeutschtums“ hervortat.

Mobilitätsbiographien

Rekonstruiert werden sollen die gesuchten Rezeptionslinien und Wirkungszusammenhänge entlang der Lebensläufe und Biographien einiger nationalsozialistischer Funktionäre, die seit 1933 wichtige Rollen bei der politischen Instrumentalisierung der Russlanddeutschen in Deutschland und im nichtrussischen Ausland, bei den Umsiedlungen und in der besetzten Sowjetunion spielten und in unterschiedlicher Art auch in den Holocaust verwickelt waren. Gemeint sind der Kommunismusexperte und enge Rosenberg-Mitarbeiter im Ostministerium Georg Leibbrandt und der Volks- und Sippenkundler Karl Stumpp, die 1918/19 aus dem Odessagebiet nach Deutschland gekommen waren, ihre zwischenzeitlichen Konkurrenten von der SS, die Umsiedlungsexperten der Volksdeutschen Mittelstelle Horst Hoffmeyer und Klaus Siebert, deren politische Sozialisation mehr auf die preußisch-deutsche Germanisierungspolitik und den Weimarer Paramilitarismus verwies, und der schwäbische Dichter-Pädagoge und völkische Weltwanderer Karl Götz, der im Zweiten Weltkrieg zu Himmler obersten Propaganda- und Bildungsfunktionär für das „Volksdeutschtum“ im Schwarzmeergebiet aufstieg und für die Leitung der Umsiedlung der „Amerikadeutschen“ vorgemerkt war.

Gemeinsam waren diesen Männern nicht nur weitreichende Handlungsspielräume in der NS-Zeit, sondern auch eine ausgeprägte intrinsische Motivation und hohe Mobilität vor 1933. Geboren um die Jahrhundertwende, waren sie lange vor ihrem Beitritt zur NS-Bewegung wissenschaftlich, pädagogisch, verbandspolitisch oder journalistisch mit dem „Auslanddeutschtum“ befasst oder in konterrevolutionäre Aktivitäten und Volkstums- und Grenzlandkämpfe involviert. Zugleich verfügten sie über eigene, teils unfreiwillige, teils gesuchte Migrationserfahrungen, die sie für politisch-kulturelle Transfers über nationale oder imperiale Grenzen hinweg prädestinierten.

Ohne generationstypische Prägungen leugnen zu wollen, legt die Studie Wert auf Beziehungen auch über Generationsgrenzen hinweg. Einbezogen in die Gruppenbiographie werden daher Mentoren oder Vorbilder der Hauptprotagonisten wie der russlanddeutsche Pfarrer und Politiker Immanuel Winkler, der Historiker Walter Goetz und der Tübinger Kolonialgeograph Carl Uhlig, der zeitweilige SA-Chef Franz Pfeffer von Salomon, der Geheimagent Kurt Jahnke und der völkische Schriftsteller Ludwig Finckh sowie Vertreter einschlägiger Institutionen wie der Auswanderungs- und Sippenexperte am Stuttgarter Deutschen Ausland-Institut Manfred Grisebach und der kolonial- und deutschtumspolitische Multifunktionär Friedrich Lindequist. Die generationsübergreifende Perspektive erlaubt es schließlich, Vorgeschichten der Nazi-Ostexpansion bis in die 1890er Jahre zurückzuverfolgen.

Kontexte – Diskurse – Kontinuitäten

Nicht alle historischen Entwicklungspfade, die im Rahmen des Dissertationsvorhabens rekonstruiert werden, führten unmittelbar oder ausschließlich nach Transnistrien. Ein Anspruch auf Linearität oder Symmetrie der Erklärungen wird mit dem Obertitel nicht erhoben. „Fluchtpunkt“ steht vielmehr für ein konstruktives Prinzip, nach dem thematisch relevante Erfahrungskontexte und Rezeptionszusammenhänge gebündelt und entlang konkreter Akteure und Handlungen erzählt werden können. Es sind vor allem vier derartige Stränge, die herausgearbeitet und als partikulare Kontinuitäten im eingangs erwähnten Sinne erkennbar werden. Da Erfahrungen und Expertise, Praxiswissen und Ideologie, Politik, Propaganda und geheimes Wissen, Technik und noch mehr in ihnen zusammenwirkten und immer auch mit Wirklichkeits- und Wahrheitsansprüchen, Sagbarkeitsregeln und Mechanismen der Ein- und Ausschließung einhergingen, können sie auch als Diskurse bezeichnet werden:

1.         die Verknüpfung siedlungskolonialer, binnenkolonisatorischer und migrationspolitischer Expertise mit Bezug auf deutsche Kolonisten in Zarenreich und Sowjetunion, die im Ersten Weltkrieg in die anvisierte massenhafte „Rückwanderung“ in zu annektierende neue Ostgebiete und 1918 in den kurzfristigen Plan eines deutschen Schutzgebietes am Schwarzen Meer mündete, im Kontext grenzüberschreitender konterrevolutionärer Vorhaben in der Ukraine und deren Rezeption in der frühen NSDAP eine zusätzliche geopolitische, zugleich siedlungsutopische und politisch-antisemitische Aufladung erfuhr, an zentraler Stelle in Hitlers Expansionsprojekt einging und ab 1933 in entsprechende Apparate und schließlich in das Umsiedlungs- und Lebensraumprogramm eingebaut wurde, um in der besetzten Ukraine exemplarisch-punktuell realisiert zu werden;

2.         die mediale „Entdeckung“, wissenschaftlich-politische Aufwertung und ideologische, vielfach antisemitisch kontrastierte Überhöhung des weltweit verstreuten „Russlanddeutschtums“ als ideale, weil hochmobile und besonders leistungsfähige, dabei bodenständig-gemeinschaftsorientierte und „volksbiologisch“ besonders wertvolle Siedlergruppe und zugleich größte Opfergruppe des „Auslanddeutschtums“, die seit 1933 zu seiner systematischen Erfassung, politischen Mobilisierung und Instrumentalisierung mit dem Ziel des „Menscheneinsatzes“ in eroberten östlichen Territorien und ab 1941 zur Realisierung einiger siedlungskolonialer Vorzeigeprojekte in der Südukraine führte;

3.         die Amalgamierung identitätspolitischer Deutungen der Massenauswanderungen des 19. Jahrhunderts nach Russland und Übersee mit genealogisch-familienkundlichen und erbbiologisch-rassehygienischen Ideen und Praktiken zum Projekt einer exklusiven, vor allem das deutschsprachige Judentum ausgrenzenden „auslanddeutschen Sippenkunde“, die nach 1933 am Deutschen Auslandinstitut institutionalisiert und wissenschaftlich wie technisch-organisatorisch systematisiert und seit 1937/38 zu diversen propagandistischen, geheimdienstlichen und volkstumspolitischen Zwecken eingesetzt wurde, die von der Mobilisierung der Deutschamerikaner in den USA über die Identifizierung „verschütteten“ Deutschtums im besetzten Polen bis zur Einrichtung von Sippenämter in der besetzten Ukraine in den Jahren 1942/43 reichten;

4.         die Einübung terroristischer, geheimdienstlicher und propagandistischer Praktiken und die Ausbildung entsprechender Expertise auf Seiten der militanten Rechten in der Grenz- und Bürgerkriegsphase 1919-23, die mit intensiven Rache- und Hassgefühlen vor allem gegen Polen, Russen und Juden einherging, in den Folgejahren zwar nur in subkulturellen Nischen oder im Ausland gepflegt und weiterentwickelt werden konnte, mit dem Aufstieg der NSDAP und ihrer SA jedoch entscheidend aufgewertet wurde als Ressource für die „Machtergreifung“ im Inneren und den anvisierten „Volkstumskampf“ an und jenseits der Grenzen des Deutschen Reichs, um Verwendung schließlich im Kontext der Umsiedlungs- und Germanisierungspolitik zu finden, deren Paramilitarisierung und Verschränkung mit der Judenvernichtung insbesondere in Transnistrien sie nachhaltig begünstigte.

Zur Person

geboren 1963 in Meppen/Emsland

Studium der Neueren Geschichte und Soziologie an der TU Berlin. Mitarbeit an Forschungsprojekten des Zentrums für Antisemitismusforschung zur Rettung von Juden im nationalsozialistischen Deutschland und des Zentrums für Technik und Gesellschaft der TU Berlin zur sozial- und kulturwissenschaftlichen Rekonstruktion von „Mobilitätsbiographien“

2008 Magisterabschluss im Hauptfach Neuere Geschichte mit einer Arbeit zu Volkstumspropaganda, Antisemitismus und Religion in der Besatzungszeitschrift „Der Deutsche in Transnistrien“

2010-2012 Immanuel-Kant-Stipendiat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Publikationen mit Bezug zum Dissertationsprojekt

Volksdeutsche Mittelstelle (VoMi), in: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2014, http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/begriffe/volksdeutsche-mittelstelle-vomi/ (Stand 18.03.2014). 

„Ostkolonialismus“ und Massengewalt. Biographische Studien zur nationalsozialistischen Russlanddeutschenpolitik und zum Regime der Volksdeutschen Mittelstelle in Transnistrien (1941-1944), in: Berichte und Forschungen. Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 18), München 2011, S. 280-284. Link

Volkstumspropaganda und Antisemitismus in der Wochenzeitung „Der Deutsche in Transnistrien“ 1942-1944, in: Wolfgang Benz/Brigitte Mihok (Hg.), Holocaust an der Peripherie. Judenpolitik und Judenmord in Rumänien und Transnistrien 1940-1944, Berlin 2009, S. 95-110. Link

„Der Deutsche in Transnistrien“. Volkstumspropaganda, Antisemitismus und Religion in der rumänisch-deutsch besetzten Südwestukraine 1941-44 (Magisterarbeit im Fach Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin), Berlin 2008 (online gestellt 2015). Link

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