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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dr. des. Irina Rebrova

Lupe

Ernst-Reuter-Platz 7 

10587 Berlin 

Raum: 819 

Telefon: 030 314-79874

E-Mail: 

Forschungsschwerpunkte

Geschichte des 2. Weltkrieg, Holocaustforschung, Erinnerungspolitik, Sowjetunion und Russland des 20. Jahrhundert, Gender Studies und Oral History 

Zur Person

Geboren in Krasnodar (Südrussland)

1996-2001 Studium der Geschichte (Antike und Mittelalter) an der Staatlichen Kuban-Universität (Krasnodar, Russland)

2001-2005 Promotion zum Thema „Der Große Vaterländische Krieg in den Memoiren: Historische und psychologische Aspekte“ an der Nord-West Akademie für öffentliche Verwaltung (St. Petersburg, Russland)

2004-2008 Lektorin an der Staatlichen Technologischen Kuban-Universität (Krasnodar, Russland)

2006-2008 Master in Soziologie an der Europäischen Humanistischen Universität (Vilnius, Litauen)

2008-2013 Dozentin des Lehrstuhls für Geschichte und soziale Kommunikation an der Staatlichen Technologischen Kuban-Universität (Krasnodar, Russland)

2013-2018 Doktorandin, Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin)

2015-2017 Promotionsstipendiantin der Claims Conference (The Kagan Fellowship Program)

September 2018 Promotion, Thema der Doktorarbeit „Reconstructing grass roots Holocaust memory: the case of the North Caucasus”  

 

Seit 2014 Research Associate am Hadassah-Brandeis-Institut an der Brandeis University (MA USA)

Funktion

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt EVZ: Erstellung einer Wanderausstellung über die vergessenen NS-Opfer zum Thema „Vernichtet und vergessen: Jüdische Ärzte und Ärztinnen und Behinderte unter nationalsozialistischer Besatzung des Nordkaukasus und in der (post-) sowjetischen Erinnerungskultur.“

Die Ausstellung wurde im Dezember 2018 im Rostow am Don eröffnet. Auf 17 Tafeln wird die Geschichte der nationalsozialistischen Rassenhygiene in West- und Osteuropa, die detaillierte Geschichte der Krankenmorde in den einzelnen Orten im Nordkaukasus, die Geschichte des Holocaust und der Morde an jüdischen Ärzten und Ärztinnen sowie die Erinnerung an diese Opfergruppen in der (post-)sowjetischen Zeit thematisiert. Erstmalig konnte durch die Recherchen im Vorfeld der Ausstellung, die Zahl der kranken NS-Opfer im Nordkaukasus anhand von Quellen auf 1.700 Personen beziffert werden. 

Die Ausstellung wird von einer eigenen Webseite in russischer Sprache begleitet, um die Aufmerksamkeit des Publikums gezielter auf das Thema zu lenken: www.nsvictims.ru

Es ist geplant, die Wanderausstellung in die deutsche Sprache zu übersetzen und in verschiedenen Museen sowie wissenschaftlichen Zentren Deutschlands zu zeigen. 

Publikationen (Auswahl)

2018

„Traumatische Kindheit: Holocaust und Überlebenspraktiken jüdischer Kinder in den besetzten Gebieten des Nordkaukasus,“ in: Francesca Weil, Andre Postert, und Alfons Kenkmann, (Hg.): Kindheiten im Zweiten Weltkrieg (Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018), 393-410.

„The North Caucasus and German Exploitation Policies in World War II: Everyday Life of Children Under the Occupation,“ in: Tatjana Tönsmeyer, Peter Haslinger, and Agnes Laba, eds., Coping with Hunger and Shortage under German Occupation in World War II (Cham: Palgrave Macmillan, 2018), 249-274 (mit Elena Strekalova).  

2017

„Strategie und Gründe für die (Selbst)Rettung der Juden während des Holocausts: Thematisierung und Selbstreflexion der Lebensgeschichte,“ in: Arbeiten zur jüdischen Geschichte und Kultur: Proceedings der XXIII Internationale Jahreskonferenz über Jüdische Studien. Vol. 54. (Moskau: SEFER, 2017), 227-243. (in russischer Sprache).   

2016

„Die Evakuierung der Juden in den Nordkaukasus: Motivation und Verlauf. Basiert auf mündlichen Interviews mit Holocaust-Überlebenden,“ in: Arbeiten zur jüdischen Geschichte und Kultur: Proceedings der XXII Internationale Jahreskonferenz über Jüdische Studien. Vol. 52. (Moskau: SEFER, 2016). 108-122. (in russischer Sprache).  

2015

„Untergrundbewegung im Nordkaukasus während des Großen Vaterländischen Krieges in der Erinnerung der Teilnehmerinnen,“ in: Gelinada Grinchenko, Kateryna Kobchenko, Oksana Kis (Hg.). Frauen in Mittel- und Osteuropa im Zweiten Weltkrieg: Geschlechtsspezifität der Erfahrung im Rahmen extremer Gewalt (Kyiv: LLC „Art-Book“, 2015), 171-182. (in ukrainische Sprache).

„Sammlungen mündlicher Interviews mit Holocaust-Überlebenden im Nordkaukasus: Probleme des Sammelns und Studierens,“ in: Oleg Matweew (Hg.). Anthropologie des Konflikts und Friedens: Der Große Vaterländische Krieg im historischen Gedächtnis und in der Kultur der Völker des südlichen Russlands. (Krasnodar, 2015), 132-142. (in russischer Sprache).

2014

„Soviet Women in Partisan Groups and in Occupied Zones during the Second World War: Experience, Survival and Flight,” in Marianna Muravyeva and Natalia Novikova (Hg.). Women's History in Russia: (Re)Establishing the Field. (Cambridge Scholars Publishing. Newcastle, 2014), 86-100. 

„Überlebensstrategien von Frauen in den besetzten Gebieten und in Partisaneneinheiten. Kriegsalltag und genderspezifische Erinnerung,“ in: Babette Quinkert, Jörg Morre (Hg.). Deutsche Besatzung in der Sowjetunion 1941-1944: Vernichtungskrieg, Reaktionen, Erinnerung. (Paderborn: Schöningh, 2014), 276-296. 

2013

„Oral Histories about the Daily life Experiences of Children during World War II,“ in: Helga Embacher, Grazia Prontera, Albert Lichtblau, Johannes-Dieter Steinert, Wolfgang Aschauer, Darek Galasinski, and John Buckley (Hg.). Children and War. Past and Present. (Solihull: Helion, 2013), 86-100. 

2012

„Russian Women about the War: A Gender Analysis of Ego-Documents,“ in Maren Röger, Ruth Leiserowitz (Hg.). Women and Men at War. A Gender Perspective on World War II and its Aftermath in Central and Eastern Europe. Einzelveröffentlichungen des DHI Warschau. 28. 2012. 263-280.

 

Beiträge in Zeitschriften: 

2014

„Women’s Traumatic Experience at World War II: the Soviet case,“ in: Kaleidoscope. Journal of History of Culture, Science and Medicine. 2014. Vol. 5. Nr. 9, 182-193.

 „Die Alltäglichkeit der Kinder unter der Besetzung des Nordkaukasus,“ in: Perm University Bulletin. Geschichte Ausgabe. 2014. Vol. 2 Nr. 25, 80-89. (in russischer Sprache).

2009

„Oral History im heutigen Russland: Tätigkeitsfeld, Probleme und Perspektiven,“ in: BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen. 2009. № 2. (22. Jahrgang), 293-300. 

 

Rezensionen:

2017

Kiril Feferman: The Holocaust in the Crimea and the North Caucasus, Jerusalem: Yad Vashem Publications, 2016, in: East European Jewish Affairs 47:1 (2017): 123-125, URL: http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13501674.2017.1327568  

2016

Waitman Wade Beorn: Marching into Darkness. The Wehrmacht and the Holocaust in Belarus, Cambridge, MA / London: Harvard University Press 2014, in: Sehepunkte 16 (2016), Nr. 5 [15.05.2016], URL: http://www.sehepunkte.de/2016/05/28205.html 

Elena Rozhdestvenskaya / Victoria Semenova / Irina Tartakovskaya et al. (eds.): Collective Memories in War, London / New York: Routledge 2016, in: Sehepunkte 16 (2016), Nr. 12 [15.12.2016], URL: http://www.sehepunkte.de/2016/12/29236.html 

2013

Sergey Oushakine und Elena Trubina (Hg.). Trauma: Punkte. Moskau: NLO, 2009, in: Shid-Zahid. 2013. Vol. 16-17, 538-540. (in ukrainischer Sprache).

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