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TU Berlin

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Kernenergie und Klima – Kann Kernenergie eine Rolle im Kampf gegen die Klimakrise leisten?

Prof. Dr. von Hirschhausen; Fabian Präger, TU Berlin, FG Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik

Um der sich zuspitzenden Klimakrise zu begegnen, muss ein globaler Wandel, hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Weltgesellschaft, stattfinden. Einige Länder, internationale Organisationen, private Unternehmen sowie Forscher*innen messen der Kernenergie auf dem Weg zur Klimaneutralität und zum Ende fossiler Energien eine gewisse Bedeutung bei. Dagegen legen die Er­fahrun­gen mit der kommerziellen Nutzung der Kernkraft der letzten sieben Jahr­zehnte nahe, dass ein solcher Pfad mit erheblichen technischen, ökonomischen und gesell­schaftlichen Risiken verbunden ist und die benötigte sozial-ökologische Transformation erheblich behindert. Ausgehend von der bereits am 27. Oktober 2021 veröffentlichen Studie „Kernenergie und Klima“ der Scientists for Future, stellen die Vortragenden der AT-OM Forschungsgruppe zentrale Erkenntnisse ihres Forschungsbereiches vor und diskutieren die anstehenden Herausforderungen der „Atomwende“ wie z.B. die Suche nach einem Endlager und den Rückbau von kerntechnischen Anlagen.

 

Zu den Vortragenden

Prof. Dr. Christian von Hirschhausen leitet das Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) an der Technischen Universität Berlin und ist Forschungsprofessor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Er forscht und lehrt zu nachhaltiger Infrastrukturpolitik und ist Mitglied der Lehr- und Forschungsgruppe zur politischen Ökonomik von Atomkernkraft (AT-OM), Co-Autor der Scientist-for-Future Studie „Kernenergie und Klima“ (2021) und anderer Veröffentlichungen zur Atomkernkraft. Fabian Präger ist Doktorand am Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik der TU Berlin und beschäftigt sich mit Themen der Energiewende. Er ist ebenfalls Co-Autor der Scientist-for-Future Studie „Kernenergie und Klima“ (2021).

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