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Einstellungsvoraussetzungen

W2/W3-Professur

Neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen sind die Einstellungsvoraussetzungen bei der Besetzung von W2/W3-Professuren in § 100 Abs. 1 BerlHG geregelt:

1. abgeschlossenes Hochschulstudium,

2. pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,

3. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,

4. darüber hinaus je nach den Anforderungen der Stelle

a) zusätzliche wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen oder

b) besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

In der Regel werden die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen nach BerlHG § 100, Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a) im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht oder durch eine Habilitation (ggf. Habilitationsäquivalenz) nachgewiesen; Abs. 4 b) regelt die Ausnahme in Form von Praxiserfahrungen.

Juniorprofessur W1

Für die Einstellung von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren gelten die Bestimmungen des §102a BerlHG:

1. ein abgeschlossenes Hochschulstudium,

2. pädagogische Eignung

3. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird.

Zwischen der letzten Prüfungsleistung der Promotion und der Bewerbung auf eine Juniorprofessur dürfen im Regelfall nicht mehr als sechs Jahre, im Bereich der Medizin nicht mehr als neun Jahre vergangen sein; dieser Zeitraum erhöht sich um Zeiten der Betreuung eines Kindes oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren und Zeiten der Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen um bis zu zwei Jahre je Kind oder Pflegefall.

Neben den rechtlich fixierten Einstellungsvoraussetzungen kommen weitere übergreifende Berufungskriterien zum Tragen. Dazu zählen z. B. die Persönlichkeit der Kandidatinnen und Kandidaten, die soziale und kommunikative Kompetenz oder die Bereitschaft, einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Hochschule zu leisten.

Sieben Monate vor dem Ablauf der ersten Phase der Juniorprofessur soll eine Zwischenevaluation (gemäß dieser Satzung) erfolgen.

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