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TU Berlin

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Citizen’s University

Visualisierung zum Projekt FreiRAUM / Aaron Geier, Søren Peters, Melanie Schwiewagner und Neele Sofie Thran
Lupe

Es scheint, dass wir (endlich) kurz vor einer Holzrenaissance stehen. Es steht außer Zweifel, dass Klimawandel und Ressourcenknappheit Realitäten sind, die es erforderlich machen, den Einsatz von Ressourcen und Energie im Bausektor radikal zu überdenken. Für Architekten bedeutet dies, dass die Verwendung der etablierten modernen Materialien wie Beton, Stahl und Glas beim Bau von Gebäuden auf das absolut Notwendige reduziert werden muss. Die Zukunft ist grün, die Zukunft ist aus Holz.  

Das Bauen mit Holz ist der einzige Weg, um Antworten auf die Herausforderungen der schnell wachsenden Stadt Berlin zu geben und gleichzeitig die im Pariser Klimaabkommen festgelegten Emissionsminderungen zu erreichen. Im städtischen Kontext kann ein Gebäude aus Holz eine erneuerbare und gesunde Alternative zu fossilen Materialien sein. Holz eignet sich für eine schnellere und genauere Vorfertigung und lässt sich besser als herkömmliche Systeme zusammenbauen.

Als eine der größten Institutionen Berlins hat die TU das Potenzial, ein positives Beispiel für die Verwendung von Holz bei einem prominenten öffentlichen Gebäude zu sein. Im Rahmen des gemeinsamen Förderantrags mit dem Bezirk Charlottenburg wird die TU 2022 auf dem Campus einen 1000 m² großen Pavillon realisieren, um Anreize für den Besuch des Campus zu schaffen und eine stärkere Interaktion zwischen Universität und Stadt zu ermöglichen.

Der Pavillon soll zu einem innovativen Kommunikations- und Ausstellungsraum werden, der Raum für einen offenen transdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft als Verkörperung der Prinzipien der Citizen Science bietet.

Der Raum soll das an der Universität produzierte Wissen verankern und dabei ebenso auf die Bedürfnisse der umliegenden Gemeinde und der Großstadt eingehen. Das erweiterte Nutzungskonzept wird in einem partizipativen Prozess zwischen Akteuren der Universität, potenziellen Kooperationspartnern aus der Umgebung und der Zivilgesellschaft insgesamt entwickelt.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Teilnehmer des Designstudios mit dem Holzbau im urbanen Kontext auseinandergesetzt. Die Hauptaufgabe bestand darin, konstruktive Vorentwürfe für den Pavillon als Teil eines integrierten und transdisziplinären Teams zu entwickeln. In enger Kooperation mit weiteren Fachgebieten wie der Habitat Unit und Digitalen Nachhaltigen Architektur entstanden 11 Projekte, welche sich mit Konstruktion und Detaillierung eines innovativen LowTech-Konstruktionssystems in Holz mit Fokus auf die Integration von Struktur, Design und Material befassten.

Konstruktionssysteme aus Altholz

Konstruktionen aus Altholz, Lernkonferenz Februar 2020
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In der ersten Phase entstanden zusammen mit Studierenden des FG Verbundstrukturen Ideen zu Konstruktionssystemen für ein 20m langes Gebäude unter der Verwendung von Ressourcen schonendem Altholz.

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