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ExzellenzinitiativeFlow and noise control for future transportation systems

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Antragsskizzen, die nicht in die nächste Runde gelangt sind:

Eingereichte Forschungsprojekte

Höher, schneller, leiser

Exzellenzcluster Flow and noise control for future transportation systems

Wirbelschleppe beim Start eine Flugzeugs
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Wirbelschleppe, die ein Flugzeug hinter sich erzeugt, ist eine natürliche Folge des Auftriebs, der das Flugzeug fliegen lässt.
Lupe

Alles fließt - oder alles strömt. Besonders für Flugzeuge, Autos und andere Verkehrsträger spielt die Strömungsphysik eine zentrale Rolle. Eine Luftströmung kann den Auftrieb eines Flugzeugs liefern - aber auch den Energie fressenden Strömungswiderstand. Schnelle Strömungen sind oft laut: startende Flugzeuge, das Wummern strömungstechnisch schlecht konstruierter Autoschiebedächer oder das laute Fahrgeräusch eines Zuges. Solch unerwünschter Strömungslärm gerät zunehmend in die Diskussion über zukünftige Verkehrssysteme.

Da eine Strömung immer ihren eigenen naturwissenschaftlichen Gesetzen folgt und nicht den Wünschen der Ingenieure, kann es bei einer Überlastung des Strömungsprozesses zu unerwünschten Effekten kommen, zum Beispiel zu einem Strömungsabriss. Bei einem Flugzeugtragflügel könnte dies zu einem dramatischen Einbruch des Auftriebs führen, abgesehen von dem Lärm, den abgelöste Strömungen verursachen können.

Autos auf der Straße des 17. Juni
TU Berlin/Böck. Lärmquelle Straßenverkehr
Lupe

Seit einigen Jahren beschäftigt sich an der TU Berlin der Sonderforschungsbereich 557, "Beeinflussung komplexer turbulenter Scherströmungen", genau mit diesen Phänomenen. Strömungsmechaniker und Aerodynamiker, Akustiker, Regelungstechniker, Mathematiker und Sensorikexperten arbeiten experimentell und theoretisch daran, die unerwünschten Effekte zu verhindern. Sie greifen mit verschiedensten Maßnahmen gezielt in die dynamischen Eigenschaften der Strömung ein, um zum Beispiel eine Ablösung oder den Lärm auszuschalten.

Der Sonderforschungsbereich hat hier auch international schon Bahnbrechendes geleistet, nicht zuletzt aufgrund seiner interdisziplinären Vernetzung wie der Verbindung von Strömungsphysik und Regelungstechnik. Angestrebt ist die Bündelung von Aktivitäten von mehr als 100 Berliner, deutschen und internationalen Forschern zu einer Großforschungsplattform, aufbauend auf der breiten Kompetenz des SFB 557 der TU Berlin.

Unter Beteiligung von:

  • FU Berlin
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
  • Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB)
  • weiteren Partnern, unter anderem Rolls-Royce Deutschland,

    Bombardier GmbH

Sprecher

Prof. Dr.-Ing. Rudibert King
Tel.: +49 (0)30 314-24720

mrt.tu-berlin.de/~rk/
Lesen Sie auch:
Störsignale gegen den Lärm
(Tagesspiegelbeilage der TU Berlin zum Wintersemester 2005/2006)
Strömung in die erwünschte Bahn gelenkt
(Artikel der Berliner Morgenpost vom 7.11.2005)

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