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Technische Universität BerlinExzellenz-Wettbewerb

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Berliner Universitäten treten im Verbund an

Die Technische Universität Berlin, die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin treten in der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ im Verbund an. Am 21. Februar 2018 reichten die drei Universitäten ihre verbindliche Absichtserklärung beim Wissenschaftsrat in Köln ein. Sie verweisen darin auf das einzigartige wissenschaftliche Umfeld, die Vielfalt der Disziplinen in Berlin und unterstreichen die lebendige sowie facettenreiche Kooperationskultur der beteiligten Einrichtungen. In der Förderlinie „Exzellenzcluster“ reichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partnerinnen insgesamt neun Vollanträge ein. Die Berliner Einrichtungen sehen die Absichtserklärung als konsequente Umsetzung ihrer im Sommer 2016 eingegangenen Zusammenarbeit zur Vorbereitung eines gemeinsamen Antrags. Die Fülle der unterschiedlichsten Fachbereiche in den Geistes-, Sozial-, Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften und die Innovationskraft am Standort Berlin sollen die Spitzenforschung fördern und sie international noch sichtbarer machen.

Gelungener Auftakt

Die erste Hürde im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder hatte die Technische Universität Berlin erfolgreich genommen: Vier Projekte, bei denen die TU Berlin alleine oder im Konsortium antragstellende Hochschule ist, wurden am 29. September 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgefordert, einen Vollantrag einzureichen. Insgesamt konnten sich neun Berliner Forschungsvorhaben für die Entscheidungsrunde qualifizieren. Damit bewahrt sich der Verbund der Berliner Hochschulen aus Technischer Universität Berlin, Freie Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin und Berliner Charité alle Chancen, nicht nur individuelle Exzellenzcluster einzuwerben, sondern 2019 auch als Exzellenzverbund ausgezeichnet zu werden. Mit der Exzellenzstrategie führen der Bund und die Länder die im Rahmen der 2005 initiierten Exzellenzinitiative erfolgreich begonnene Profilbildung der deutschen Universitäten sowie die Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen und Kooperationen im Wissenschaftssystem fort. Förderbeginn im Rahmen der Exzellenzstrategie ist der Januar 2019.

Die Projekte im Einzelnen:

UniSysCat – Nachhaltigkeit braucht Katalyse

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Eine der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Schlüsseltechnologien für nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften ist die Katalyse. Einzelne katalytische Prozesse sinnvoll zu einem Gesamtsystem zu koppeln, ist das Ziel des Cluster-Projektes UniSysCat. Methodisch und inhaltlich will UniSysCat auf dem sehr erfolgreichen Cluster der Exzellenzinitiative UniCat aufbauen.

Shaping Space – Entwerfen im Digitalen Zeitalter

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Zentrales Ziel des Cluster-Projekts Shaping Space: die Entwicklung von Werkzeugen für die digitale Erzeugung von Räumen und Objekten sowie fundamental neue Strategien des Entwerfens. Basis des Projektes ist die schon lange bestehende Zusammenarbeit zwischen Technischer Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin.

Science of Intelligence – Intelligenz verstehen lernen

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Die Gesetze und Prinzipien unterschiedlicher Formen von Intelligenz zu erforschen ist zentraler Forschungsgegenstand des Cluster-Projekts Science of Intelligence. Ziel ist es, unterschiedlichen Methoden, Erkenntnisse, Theorien und Konzepte der Intelligenzforschung in einer Sprache zusammenzuführen und dadurch das Verständnis von Intelligenz grundlegend voranzutreiben.

Math+ – Die Kraft der Mathematik

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Mathematik ist die Kunst der Problemlösung auf der mächtigen Grundlage der Abstraktion. Daher spielt sie eine Schlüsselrolle dabei, die zahllosen Chancen der digitalen Revolution zu nutzen, die viele Lebens- und Forschungsbereiche dramatisch verändern wird. Das Cluster-Projekt Math+ will dazu ein disziplin- und institutionenübergreifendes Forschungszentrum aufbauen.

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