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TU Berlin

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Überstunden (§ 7 TV-L)

Überstunden sind die auf ausdrückliche Anordnung geleisteten Arbeitsstunden. Die Beschäftigen sind im Rahmen begründeter / dienstlicher Notwendigkeiten zur Leistung von Überstunden verpflichtet. Überstunden müssen vorher von dem / der Vorgesetzten beim zuständigen Personalteam beantragt werden.

Sie sollen durch entsprechende Freizeit ausgeglichen werden. Sofern das dienstlich nicht möglich ist, werden sie abgegolten.

Überstunden sind auf dringende Fälle zu beschränken und möglichst gleichmäßig auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verteilen.

Damit zuschlagspflichtige Überstunden vorliegen, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Anordnung durch den Arbeitgeber
  • zu leistende Arbeit über die dienstplanmäßig bzw. betriebsüblich festgesetzten Arbeitsstunden hinaus
  • keine Möglichkeit zum Ausgleich bis zum Ende der folgenden Kalenderwoche

Nach § 8 Abs. 1 Satz 2 a TV-L erhalten die Beschäftigten für jede tatsächlich geleistete Überstunde einen nach Entgeltgruppen (Entgeltgruppe 1 bis 9 = 30 v.H. und in den Entgeltgruppen 10 bis 15 = 15 v.H.) gestaffelten Zeitzuschlag, der je Stunde gezahlt wird.

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