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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Einstellung von Studentischen Beschäftigten

Auf den Seiten der Personalabteilung (Direktzugang 156824) können Sie das Formular zum Einstellungsantrag herunterladen. Es ist ausgefüllt im Fachbereich einzureichen. Da der Personalrat der studentischen Beschäftigten bei Einstellungen das Recht auf Mitbestimmung hat, möchten wir im Folgenden wichtige Kriterien für einen Einstellungsantrag nennen, um unnötige Verzögerungen des Vorgangs zu vermeiden:

  • Das Formular zum Einstellungsantrag ist vollständig auszufüllen.

  • Folgende Unterlagen sind mit dem Antrag an die Personalstelle weiterzuleiten:

    1. Stellenausschreibung bzw. Antrag auf Ausnahme von der Pflicht zur Stellenausschreibung
    2. Liste aller Personen, die sich beworben haben
    3. Bewerbungsunterlagen aller Personen, die sich beworben haben
    4. Auswahlbegründung
    5. Falls keine Ausschreibung vorliegt: Aufgabenbeschreibung

Die Begründung für die Auswahl der vorgeschlagenen Person muss ausführlich und nachvollziehbar sein. Die Auswahlkriterien müssen für alle gleich sein. Alter und Semesterzahl sind ohne nähere Begründung keine Gründe, um jemanden nicht einzustellen, da z. B. Frauen mit Kindern so benachteiligt werden könnten und die erhöhte Semesterzahl einer Person keine Aussagen über ihre Qualifikation zulässt. Sollte jemand nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, muss auch dies begründet werden. Bitte begründen Sie auch für jede Person, die nicht ausgewählt wurde, warum sie nicht zur Einstellung vorgeschlagen wurde.

Bei gleicher Qualifikation ist die soziale Lage zu berücksichtigen. Schwerbehinderte sind bei gleicher Qualifikation bevorzugt zu berücksichtigen.

  • Der Institutsrat, der/die Geschäftsführende Direktor/in bzw. der Fakultätsrat müssen der Einstellung zustimmen. Bitte vermerken Sie die Beschlussnummer auf dem Antrag.

  • Ebenso ist das Votum der Frauenbeauftragten sowie in dem Fall, dass sich mind. eine schwerbehinderte Person beworben hat, das Votum der/des Schwerbehindertenbeauftragten einzuholen.

Weiterleitung:
Der Einstellungsantrag wird mit allen Unterlagen an die Fakultätsverwaltung bzw. Dekan/in geschickt. Diese leitet die Unterlagen zunächst an die Frauenbeauftragte und dann an die Personalstelle (Personalteam der entsprechenden Fakultät) weiter, die die Unterlagen wiederum nach Bearbeitung an den Personalrat der studentischen Beschäftigten weiterleitet.

Wenn der Personalrat zustimmt, fordert die Personalstelle die ausgewählte Person auf, den Arbeitsvertrag zu unterschreiben bzw. erteilt ein Beschäftigungsangebot. Erst nach Unterzeichnung des Arbeitsvertrages bzw. nach Erhalt des Beschäftigungsangebotes darf sie die Arbeit aufnehmen.

 

Umgang mit Initiativbewerbungen:

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jede*r deutsche Bundesbürger*in nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte. Öffentliche Ämter im Sinne des GG sind nicht nur Beamtenstellen, sondern auch Stellen die von Arbeitnehmer*innen besetzt werden können. Den Bewerber*innen um ein Amt im öffentlichen Dienst steht ein sogenannter Bewerbungsverfahrensanspruch zu, aus dem ein subjektives Recht eines jeden Bewerbers auf ermessens- und beurteilungsfehlerfreie Einbeziehung in die Bewerberauswahl und somit auf chancengleiche Teilnahme am Bewerbungsverfahren folgt

Im öffentlichen Dienst ist zwingend für zu besetzende Stellen ein Anforderungsprofil zu erstellen. Hier werden die Kriterien für die Bewerberauswahl im Voraus definiert und gelten auch für die gesamte Dauer des Auswahlverfahrens. Dem Anforderungsprofil kommt somit im Rahmen eines Stellenbesetzungsverfahrens eine besondere Bedeutung zu. Im Anforderungsprofil werden die formalen Anforderungen (sogenannte „harte“ Kriterien wie Schulbildung oder Berufsausbildung), fachlichen Anforderungen (Berufserfahrung, besondere Kenntnisse, bisherige Tätigkeit) und persönlichen Anforderungen (sogenannte „weiche“ Kriterien wie methodische, soziale und persönliche Kompetenzen), die an den zukünftigen Stelleninhaber gestellt werden, festgelegt und dokumentiert. Die im Anforderungsprofil genannten leistungsbezogenen Auswahlkriterien müssen in einem engen Zusammenhang mit den Anforderungen der zu besetzenden Stelle stehen. Es darf ausschließlich an die Tätigkeit anknüpfen und nicht an persönliche Merkmale des Bewerbers. Fehler im Anforderungsprofil führen grundsätzlich zur Fehlerhaftigkeit des Auswahlverfahrens, da sich dann die Entscheidung im Auswahlverfahren nicht am Leistungsgrundsatz, sondern an sachfremden Erwägungen orientiert. Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes sind an das Prinzip der Bestenauslese gebunden. Die Auswahlentscheidung darf ausschließlich aufgrund von Kriterien getroffen werden, die mit der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung des ausgewählten Bewerbers in Verbindung stehen. Dies sind in erster Linie die Kriterien des Anforderungsprofils

Deshalb müssen Antragssteller:innen selbständig prüfen, ob Initiativbewerbungen zu laufenden Bewerbungsverfahren zugeordnet werden können. Ist dies der Fall, sollte noch die Zustimmung der Bewerber:innen eingeholt werden. Sollte keine Zuordnung möglich sein, kann jederzeit durch die Antragssteller:innen ein neues Ausschreibungsverfahren beantragt werden, um dann dabei die Initiativbewerbung zu berücksichtigen.

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