TU Berlin

Informationen für Jobsuchende

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Achtung! Notpräsenzbetrieb!

Wenn ihr euch über unsere Ausschreibungsdatenbank bewerbt, sendet derzeit bitte nur digitale Bewerbungen per Email. Postalische Bewerbungsunterlagen können von den Beschäftigungsstellen derzeit nicht bearbeitet werden. Wenn ihr vor Kurzem eine postalische Bewerbung eingereicht habt, wendet euch bitte an die Beschäftigungsstelle (per Mail).

Ratschläge für Bewerbende

Im Folgenden haben wir ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, die euch das Bewerbungsverfahren erleichtertn können.

  Bewerbungsunterlagen

  • So vollständig wie gefordert: Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsnachweise1
  • Im Anschreiben Kenntnisse/Fähigkeiten adressieren, ggfs. Erfahrungen, die man hat, auf das Aufgabengebiet bezogen, erläutern, Sprachkenntnisse ansprechen, falls gefordert
  • Keine Verpflichtungen, Daten über die Lebensplanung preiszugeben (z.B. Studienende, Auslandssemester, möglicher Arbeitsbeginn (danach kann aber im Gespräch gefragt werden))

 

Vorstellungsgespräch

  • Es besteht keine Verpflichtung, den Arbeitsvertrag so lange in Anspruch zu nehmen, wie er anfangs befristet ist: eine Kündigung ist jederzeit möglich (das muss man aber nicht schon beim Bewerbungsgespräch kommunizieren)
  • Keine Pflicht zu antworten, die Lebensplanung betreffend (Kinderplanung/Schwangerschaft, Familienstand, Alter, Staats- und Religionszugehörigkeit, Partei- oder Gewerkschaftszugehörigkeit), man darf lügen! -> die Privatsphäre ist zu schützen
  • Vollkommen tabu/verboten sind:

o   Fragen zu Lebenspartner*innen

o   Fragen zu Heiratsabsichten

o   Fragen zur Familienplanung (Schwangerschaft, Kinderwunsch)

o   Fragen zur Religion und Konfession

o   Fragen zur Parteizugehörigkeit

o   Fragen zur Gewerkschaftszugehörigkeit

o   Fragen zum bisherigen Einkommen

o   Fragen zur sexuellen Orientierung oder Neigung

o   Fragen zum Privatleben generell

Notlügen sind erlaubt!!

Das ist besser, als zu sagen „das geht Sie nichts an/das möchte ich nicht beantworten“, denn das kostet Sympathiepunkte, macht verdächtig und erschwert die Chancen auf den Job

 

Verbotene Fragen, mit der Einschränkung, dass sie doch wahr beantwortet werden müssen, wenn die Information für den Job relevant ist. Dazu gehören…

  • Fragen zu den Vermögensverhältnissen, insbesondere Schulden (beispielsweise bei Bewerbungen im Bereich von Banken oder im Verkauf)
  • Fragen zu Vorstrafen (beispielsweise bei Bewerbungen im Bereich der Justiz oder der Polizei)
  • Fragen zu Krankheiten (insbesondere ansteckende beispielsweise bei Bewerbungen im medizinischen Bereich, der Gastronomie oder Lebensmittelindustrie)
  • Zu den Ausnahmen gehört allerdings auch die Frage nach einer vorhandenen Schwangerschaft, z.B. bei einem Job, bei dem Schwangere nur bedingt oder gar nicht eingesetzt werden können, weil ihre Gesundheit oder die des Kindes sonst gefährdet wären oder in denen der notwendige körperliche Einsatz der Frau (zum Beispiel als Model oder Tänzerin) mit einer Schwangerschaft unvereinbar ist, dürfen künftige Arbeitgeber*innen durchaus nach einer Schwangerschaft fragen – und die Frage muss dann auch wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Andernfalls hat die Beschäftigungsstelle das Recht zur Anfechtung des Arbeitsvertrages.

 

Umgekehrt sind alle professionellen und berufsbezogenen Fragen – auch wenn sie unangenehm sind – erlaubt. Dazu gehören etwa:

  • Fragen zur Ausbildung (Schul- und Hochschulbildung)
  • Fragen zum Werdegang (bisherige Anstellungen)
  • Fragen zu beruflichen Erfahrungen
  • Fragen zu Nebenbeschäftigungen
  • Fragen zu einer Schwerbehinderung
  • Fragen zur Mobilität (Führerschein, eigener Pkw, Umzugsbereitschaft)
  • Fragen zu Verfügbarkeit (frühester möglicher Eintrittstermin)
  • Fragen zu Wettbewerbsverboten (etwa bei Bewerbungen auf Führungspositionen)

Diese Fragen sind dazu gedacht, die fachliche Eignung der Bewerber*innen für die ausgeschriebene Stelle zu überprüfen. Entsprechend müssen sie immer wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet werden.

  • Bei Fragen nach „Schwächen“ sich etwas zurechtlegen, was nichts mit dem Job zu tun hat (unmusikalisch, kein grüner Daumen, …)

 

Quellen [Stand 09.01.2020]:

https://karrierebibel.de/notluegen-vorstellungsgespraech/#Luegen-aus-Notwehr-Welche-Fragen-im-Vorstellungsgespraech-sind-tabu

https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/verbotene-fragen-wann-sie-im-vorstellungsgespraech-luegen-duerfen/25069436.html

 

1Wenn es aktuelle Zeugnisse, Nachweise oder sonstige Dokumente gibt, die für dich zum Vorteil sind. Wie zum Beispiel ein Arbeitszeugnis, Sprachnachweise oder Arbeitsproben (wenn im Bereich üblich).

Nach oben

Voraussetzungen

Wenn Du Dich für eine Tätigkeit als studentische*r Beschäftigte*r an der TU Berlin interessierst, gilt es zunächst zu prüfen, ob Du die formalen Voraussetzungen für eine solche Stelle erfüllst. Diese sind…

… für alle Tätigkeit gilt:

  • Immatrikulation an einer deutschen Hochschule und
  • aktuell nicht beurlaubt.

 

… für eine Tätigkeit mit Unterrichtsaufgaben (Tutor*in) gelten zusätzlich:

  • wenn Du Dich im Bachelorstudium befindest:

    • Soll-Kriterium: Abschluss des drittes Fachsemester oder es liegen nachweisbare vergleichbare Kenntnisse (z.B. aus einem vorherigen Studium oder einer Ausbildung) vor.

  • wenn Du Dich im Masterstudium befindest:

    • Für eine Stelle, bei der Du Bachelorstudierende unterrichtest:

      • abgeschlossenes Bachelorstudium.

  • wenn Du Dich in einem Diplomstudiengang befindest:

    • abgeschlossenes Vordiplom oder es liegen nachweisbare vergleichbare Kenntnisse (z.B. aus einem vorherigen Studium oder einer Ausbildung) vor.

Rechtsgrundlage siehe "Rundschreiben zum Ausschreibungs-, Auswahl- und Einstellungsverfahren" vom 25.01.2017 in der überarbeiteten Fassung vom 04.01.2018.

Stellenangebot finden

Über die aktuell ausgeschriebenen Stellen für studentische Beschäftigte an der TU kannst Du Dich online in unserer Ausschreibungsdatenbank informieren.

Bewerbung

Innerhalb der Bewerbungsfrist musst Du dann eine schriftliche Bewerbung an die in der Ausschreibung angegebene Adresse schicken. Diese besteht aus einem Anschreiben und zusätzlich mindestens den Unterlagen, die auf dem Ausschreibungsformular angegeben sind. Je nach Stelle sind ggf. weitere Unterlagen sinnvoll oder erforderlich. 

Die Einstellungskriterien müssen aus der Ausschreibung hervorgehen und nur diese dürfen auch bei der Auswahl herangezogen werden. Wenn Du in die engere Wahl kommst, wirst Du benachrichtigt und i. d. R. zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Übrigens: Sich auf mehrere Stellen gleichzeitig zu bewerben, ist kein Problem. Auch wer bereits beschäftigt ist, kann sich weiter bewerben. Allerdings darf die monatliche Gesamtarbeitszeit die Höchstgrenze von 80 Stunden nicht überschreiten.

Einstellung

Die Einstellung erfolgt gemäß § 121 Abs. 3 BerlHG in der Regel für zunächst zwei Jahre (vier Semester), kann aber auch kürzer ausfallen wenn die Finanzierung beispielsweise über sogenannte Drittmittel erfolgt oder die Höchstbeschäftigungsgrenze von sechs Jahren gemäß Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) erreicht wird. Eine anschließende Verlängerung ist auf Antrag der Beschäftigungsstelle möglich.

Trotz der Kündigung des Tarifvertrages für studentische Beschäftigte II (kurz TV Stud II) werden die dortigen Regelungen seitens der TU Berlin bei behalten (siehe Rundschreiben "Auswirkungen der Kündigung des Tarifvertrages TV Stud II für studentische Hilfskräfte").

Die monatliche Beschäftigungszeit sollte dementsprechend mindestens 40 Stunden im Monat umfassen. Meist werden Veträge über 40, 60 oder 80 Monatsstunden abgeschlossen (gemäß den Rundschreiben Ausschreibungs-, Auswahl- und Einstellungsverfahren und Rundschreiben Höhe der Monatsstunden der studentischen Hilfskräfte). In einigen Fällen kann der Monatsstundenumfang auch 41h betragen.

Vergütet wird gemäß dem Rundschreiben "Erhöhung der Vergütung der studentischen Hilfskräfte der TU Berlin zum 01.01.2018 - Gewährung einer Zulage" mit 12,50 € je Stunde (10,98 € je Stunde gemäß TV Stud II + 1,52 € je Stunde als Zulage gemäß § 10 Abs. 4 TV Stud II). Für eine 40- bzw. 80-Stunden-Stelle bedeutet das ein Bruttoeinkommen von 500,00 € bzw. 1000,00 € im Monat.

Über Deine Rechte als studentische*r Beschäftigte*r kannst Du Dich auf vielfältige Art und Weise informieren:

  • Alle Neueingestellten erhalten von uns eine Einladung zu einem Informationstreffen (Neueingestelltentreffen, kurz „NEST“). Sollte der Termin unpassend für Dich sein kannst Du auch unangemeldet zu einen der anderen Termine gehen. Die aktuellen Termine findest du in unserem Kalender (siehe Aktuelles -> Veranstaltungskalender).

  • Außerdem stehen Dir hier auf unserer Website die „Personalratschläge“ zur Verfügung, unser Leitfaden mit einem umfassenden Stichwortkatalog rund um Deine Tätigkeit an der TUB.

  • Weiterhin sind wir natürlich gern persönlich für Dich da: Du kannst uns eine E-Mail schreiben, anrufen oder zu unseren Bürozeiten vorbeikommen.

Wir wünschen Dir viel Erfolg!

Und zum Schluss noch ein Hinweis: Der Tarifvertrag, nach dem die studentischen Beschäftigten in Berlin vergütet werden, gilt formal lediglich für Gewerkschaftsmitglieder. Nur wer in der Gewerkschaft ist, hat also tatsächlich ein Recht auf die im Tarifvertrag festgehaltenen Regelungen.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe