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TU Berlin

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Midi-Job (Gleitzonenregelung)

Verdienst Du in Deinem Beschäftigungsverhältnis zwischen 450,01 € und 1300,00 €, kannst Du reduzierte Rentenversicherungsbeiträge abführen lassen. In Abhängigkeit von Deinem Bruttolohn kannst Du dabei bis zu 4 % Abzüge im Monat einsparen. Falls Du die reduzierten Rentenversicherungsbeiträge in Anspruch nehmen möchtest, musst Du dies der Personalstelle zu Beginn Deines Beschäftigungsverhältnisses unwiderruflich mitteilen.

Wenn Du die Gleitzonenregelung nicht in Anspruch nimmst, werden andererseits Wartezeiten (für einen früheren Rentenbeginn) erfüllt, Ansprüche auf Leistungen zur Rehabilitation erworben und der Versicherungsschutz für die Renten wegen Erwerbsminderung aufrechterhalten. Der Verzicht auf die Anwendung der Gleitzonenregelung ist außerdem die Voraussetzung für Anträge auf staatliche Förderung im Rahmen der Riester-Rente.

-> Auch: Mini-Job, Krankenversicherung/20-Stunden-Regel, Einkommensteuererklärung, Nebentätigkeiten, Rentenversicherung

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Mini-Job/geringfügige Beschäftigung

Der Minijob bezeichnet ein Beschäftigungsverhältnis, das im Monat durchschnittlich nicht mehr als 450 € einbringt. In diesem Fall bist Du von fast allen Sozialversicherungsabgaben befreit, nur die Rentenbeiträge sind abzuführen; aber es besteht die Möglichkeit der Beantragung einer Befreiung beim Sozialversicherungsträger von dieser. Natürlich kannst Du auch neben Deiner Stelle an der TU einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) nachgehen, sofern Du insgesamt regelmäßig von Montag bis Freitag nicht mehr als 20 Stunden arbeitest. Neben der Sozialversicherungsfreiheit verändern sich hier auch die Freibetragsgrenzen für die unter Umständen fällige Einkommensteuer zu Deinen Gunsten, da Du in einem Minijob-Verhältnis eine Lohnsteuerpauschale entrichtest, welche auch vom Arbeitgeber getragen werden könnte.

Wichtig: Bevor du eine andere Tätigkeit aufnimmst, musst du diese bei der Personalstelle anzeigen lassen.

-> Auch: Krankenversicherung/20-Stunden-Regel, Einkommensteuererklärung, Nebentätigkeiten, Rentenversicherung

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Mittagspause

-> Pause

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Mitteilungspflicht bei Abschlussprüfung (Arbeitsvertrag)

-> Abschlussprüfung

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Mitteilungspflicht bei Schwangerschaft

-> Mutterschutz

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Mobbing

Anlaufstellen sind der Personalrat, die Gewerkschaften und die Zentrale Frauenbeauftragte. Für Frauen gibt es eine kostenlose Beratung bei „Wirkstoff e.V.“ (Tel. 440 22 50).

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Mutterschutz

Schutzfristen/Beschäftigungsverbot
Die Schutzfrist beginnt 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet im Normalfall 8 Wochen, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen danach. 6 Wochen vor der Geburt des Kindes darf die werdende Mutter nur noch dann beschäftigt werden, wenn sie selbst ausdrücklich erklärt hat, dass sie weiterarbeiten möchte. Diese Entscheidung kann sie jederzeit widerrufen. Nach der Entbindung besteht für Mütter ein absolutes Beschäftigungsverbot.

Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverbot
Für die Zeit der Schutzfristen zahlen nur gesetzliche Krankenkassen ein Mutterschaftsgeld in Höhe des durchschnittlichen Nettogehaltes der letzten drei Monate vor der Schutzfrist. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt maximal 13 € pro Kalendertag, die Differenz zum Nettogehalt zahlt die TU. Um den Differenzbetrag zu erhalten, sendest Du der Personalstelle eine Bescheinigung der Krankenkasse über die Höhe des von ihr gezahlten Mutterschaftsgeldes zu.
Achtung: Private Krankenkassen zahlen nicht – auch keine Beihilfe. In diesem Fall zahlt das Bundesversicherungsamt (BVA) für die gesamte Zeit der Schutzfrist max. 210 €. Der Arbeitgeber zahlt nur den rechnerischen Differenzbetrag analog zur gesetzlichen Krankenversicherung, d. h. es wird vergütet, als ob die Beschäftigte 13 € pro Kalendertag erhalten würde.

Mitteilungsfrist
Sobald der werdenden Mutter die Schwangerschaft bekannt ist, soll sie dies dem Arbeitgeber mitteilen (Dies sollte sie im eigenen Interesse wegen der Schutzfunktion des Gesetzes ernst nehmen!).
Allerdings darf bei einer Einstellung grundsätzlich nicht nach einer bestehenden Schwangerschaft gefragt werden.

Kündigungsschutz
Während der Schwangerschaft und bis Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung kann eine Kündigung nicht erfolgen, wenn dem Arbeitgeber spätestens zwei Wochen nach Eingang der Kündigung die Schwangerschaft mitgeteilt wurde.
Befristete Verträge werden aber durch die Schutzvorschriften nicht verlängert!

Untersuchungen
Der Arbeitgeber muss der Schwangeren – ohne eine Lohnkürzung vorzunehmen – für die notwendigen Untersuchungen Freizeit gewähren.

Urlaubsanspruch 
Der bestehende Urlaubsanspruch wird durch den Mutterschutz nicht gemindert, d.h. er besteht in der Höhe fort, wie er auch ohne Mutterschutz angefallen wäre. Darüber hinaus sieht die Sonderregelung des § 24 S. 2 MuSchG vor, dass Urlaub, der zum Zeitpunkt des Beginns des Mutterschutzes noch nicht beansprucht wurde, noch am Ende des Mutterschutzes bzw. einer anschließenden Elternzeit (§ 17 Abs. 2 BEEG) genommen werden kann.

 

-> Auch: Elterngeld/Elternzeit

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