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TU Berlin

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Pause

Studentische Beschäftigte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf eine bezahlte Mittagspause. Jedoch schreibt das Arbeitszeitgesetzes (§ 4 ArbZG) unbezahlte Pausen vor, die folgende Längen aufzuweisen haben und genommen werden müssen:

  • Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs und bis zu neun Stunden beträgt die Ruhepause mindestens 30 Minuten.
  • Bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden und bis zu zehn Stunden sind mindestens 45 Minuten Pause zu machen.
  • Bei einer Arbeitszeit unter sechs Stunden besteht kein Anspruch und keine Verpflichtung auf eine Ruhepause.

Die Pause muss von Arbeitszeit umschlossen sein und sie können in Blöcke aufgeteilt werden, wobei diese mindestens 15 Minuten dauern soll. Nach 6h Arbeitszeit muss eine Ruhepause eingelegt werden!

Eine Frau, die stillt, kann während der Arbeitszeit Stillpausen beanspruchen. Die Zeiten sind durch das Mutterschutzgesetz gesichert.

Für Schwerbehinderte gibt es Sonderregelungen.

-> Auch: Bildschirmarbeit

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Personalakte (§ 3 TV Stud III)

Beim Eintritt in den öffentlichen Dienst wird über Dich eine Personalakte angelegt, die auch innerhalb des öffentlichen Dienstes weitergereicht wird. Sie wird von der Personalstelle geführt und enthält sämtliche Vorgänge, die Deine Beschäftigung betreffen. Die Vorgänge sind durchnummeriert. Du hast das Recht, Deine Personalakte einzusehen bzw. kannst eine andere Person schriftlich dazu bevollmächtigen.
Abschriften bzw. Kopien dürfen von Dir angefertigt werden.
Die Personalakte darf nur Vorgänge enthalten, die Dir bekannt sind. Enthält die Personalakte für Dich ungünstige Behauptungen oder Beschwerden, kannst Du dagegen Einspruch erheben und musst gehört werden. Beides muss in Deine Akte aufgenommen werden.
Deine Beschäftigungsstelle (z. B. Dein Fachgebiet) darf über Dich keine Personalakte führen.

-> Auch: Abmahnung

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Personalrat der studentischen Beschäftigten

Der Personalrat der studentischen Beschäftigten ist Deine TU-interne Interessenvertretung. Die Personalratsmitglieder werden aus dem Kreis der studentischen Beschäftigten von diesen gewählt und haben jeweils eine einjährige Amtszeit.
Bei Problemen oder für Hinweise und Ratschläge stehen die Personalratsmitglieder gerne zur Verfügung. Die aktuellen Sprechzeiten erfahrt Ihr auf unserer Website.
Oft kann bereits telefonisch weitergeholfen werden: 314-22351 (Personalrat) und 314-21724 (Geschäftsstelle) oder auch per E-Mail: prsb(at)tu-berlin.de

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Personalstelle/Personalteam

Die Personalstelle kümmert sich um alle verwaltungsmäßigen Belange, die Deine Beschäftigung mit sich bringt. In der Regel wird die Personalstelle nur auf Antrag (von Dir bzw. von Deiner Dienststelle) tätig. Manche Vorgänge lassen sich durch einen Anruf beim zuständigen Personalteam beschleunigen oder bereits klären. Das für Dich zuständige Personalteam kannst Du bei der Personalstelle erfragen (falls Du schon einen Vertrag an der TU hast, dann ist die zuständige Person die, bei der Du diesen Vertrag unterzeichnet hast).

Im Internet findest Du die Personalstelle unter: http://www.personalabteilung.tu-berlin.de/

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Pfändungsfreigrenze ( § 850c Absatz 2a der ZPO)

Die Pfändungsfreigrenzen sollen sicherstellen, dass Schuldner auch bei einer Pfändung ihres Arbeitseinkommens über das Existenzminimum verfügen und ihre gesetzlichen Unterhaltspflichten erfüllen können. Zugleich soll vermieden werden, dass Schuldner aufgrund von Pfändungsmaßnahmen auf Sozialleistungen angewiesen sind und dadurch letztlich die Allgemeinheit für private Schulden einzustehen hat. Der Pfändungsschutz ist der Höhe nach begrenzt, damit dem Gläubiger nicht durch übersteigerte Schuldnerschutzbestimmungen die Realisierung seiner titulierten Forderung unzumutbar erschwert wird.

Die Pfändungsfreigrenzen werden gemäß § 850c Absatz 2a der ZPO alle zwei Jahre nach dem Maßstab der Änderung des einkommensteuerrechtlichen Grundfreibetrages in § 32a Absatz 1 Satz 1 Einkommensteuergesetz (EStG) angepasst.

Bei einer Pfändung von Einkommen bzw. Gehalts- oder Lohnrückforderungen auf der untersten Stufe liegt der Freibetrag aktuell (Stand: Juli 2019) bei 1.179,99 Euro, beim Pfändungsschutzkonto sind 1.178,59 Euro geschützt. Die Pfändungsfreigrenzen gelten ohne Übergangsregelung und müssen automatisch sowohl von Arbeitgebern bei Lohnpfändungen und Lohnabtretungen bzw. Gehalts- oder Lohnrückforderungen als auch von Kreditinstituten bei einem Pfändungsschutzkonto beachtet werden. Schuldner müssen aber selbst aktiv werden, wenn individuelle Freibeträge per Gericht oder Vollstreckungsstelle öffentlicher Gläubiger festgesetzt wurden.

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Praktikum

Solltest Du neben Deinem Job an der Uni einem Praktikum nachgehen und dafür entlohnt werden, bleibst Du von der Abgabe aller Sozialversicherungsbeiträge befreit, sofern das Praktikum für Deinen Studiengang obligatorisch ist.
Außerhalb dessen werden die Entgelte in Deinen Praktika als reguläre Einkommen gesehen und bedeuten, dass Du unter Umständen für Dein Arbeitsverhältnis als studentische*r Beschäftigte*r – neben den ohnehin fälligen Rentenversicherungsbeiträgen – auch Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge entrichten musst. Du kannst für den Zeitraum Deines Praktikums auch einen Antrag auf Sonderurlaub stellen, dem in der Regel stattgegeben wird.

-> Auch: Sonderurlaub ohne Lohnfortzahlung, Sozialabgaben

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Probezeit (§§ 2, 13 TV Stud III)

Die ersten drei Monate des Beschäftigungsverhältnisses sind gleichzeitig auch Probezeit. Innerhalb der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist nur zwei Wochen zum Monatsende. Vertragsverlängerungen lösen keine neue Probezeit aus.

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Prüfungsberechtigung

-> Klausurenkorrektur

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