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TU Berlin

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Überlastung/Überlastungsanzeige

Wenn die Arbeitslast für dich persönlich in deinem Job zu hoch ist, d.h. du unter enormen Zeitdruck arbeitest, die Arbeit in deiner Zeit nicht schaffst, oder nicht gewährleisten kannst, sie in der vorgegebenen Zeit fehlerfrei zu amchen, kannst du eine Überlastungsanzeige stellen. Die Vorlage dient vor allem deinem Selbstschutz! Gründe für Überlastung können schlecht geplanten Arbeitszeiten, Unterbesetzung, Arbeitsspitzen zu Stoßzeiten etc. sein.

Mit der von uns bereits gestellten Vorlage (Direktzugang 210626, Vorlagen und Infomaterial, Link zum Dokument), kannst du dies bei deiner Führungskraft anzeigen. Diese ist dann wegen der sogenannten Führsorgepflicht des Arbeitgebers dazu verpflichtet, entsprechend zu reagieren und Maßnahmen zur Beseitigung der Überlastung in die Wege zu leiten. Außerdem sorgst du dabei für dich für Rechtssicherheit, da du für Fehler oder unvollständige Arbeiten nicht mehr verantwortlich bist: du hast ja kenntlich gemacht, dass das in der jeweiligen Situation ggfs. nicht mehr möglich ist.

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Überstunden/Mehrarbeit

Überstunden sind im TV Stud III nicht vorgesehen; d. h. für geleistete Mehrarbeit ist Freizeitausgleich oder ggf. die normale Vergütung zu gewähren. Ordnet die Dienststelle Überstunden an, hat sie gemäß § 85 PersVG Berlin. zuerst die Zustimmung des Personalrates der studentischen Beschäftigten einzuholen. Für die Dienststelle gibt es bei anfallender Mehrarbeit zudem die Möglichkeit – im Einvernehmen mit den Beschäftigten –, die monatliche Arbeitszeit (befristet) aufzustocken. Überstunden (bis auf max. 80 Stunden) dürfen nicht eigenmächtig, d. h. ohne Zustimmung der Dienststelle, angesammelt werden.

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Überzahlung

-> Pfändungsfreigrenze

Umsetzung

Innerhalb der Technischen Universität ist ein Wechsel der Beschäftigungsstelle möglich. Nach einer erneuten Bewerbung und einem Einstellungsvorschlag für Euch ist keine Kündigung notwendig, geschweige denn ratsam. Stattdessen ist mit der alten Beschäftigungsstelle ein Umsetzungstermin zu vereinbaren. Weigert sich die alte Beschäftigungsstelle, ist dieser und der Personalstelle mitzuteilen, dass Du zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur neuen Beschäftigungsstelle umgesetzt werden möchtest. Für die Umsetzung gelten dann die Fristen wie bei einer normalen Kündigung, d. h. sechs Wochen zum Monatsende.

Es gibt noch einige Sonderfälle, bei denen eine Umsetzung nicht möglich ist, z.B. wenn Du aus einem Drittmittelprojekt zur einer Haushaltstelle umgesetzt werden möchtest, ist dies ggfs. nicht möglich. Dies würdest Du dann aber von deinem Personalteam erfahren.

Zudem solltest Du auch beachten, dass ein Neuvertrag für Dich unter Umständen sinnvoller sein könnte, da es dann eine neue, eventuell längere Vertragslaufzeit gäbe.

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Unfallversicherung

Alle Studierenden sind in der Hochschule und auf dem direkten Hin- und Rückweg beitragsfrei unfallversichert. Wichtig bei einem Unfall: Den aufnehmenden Ärzten mitteilen, dass es sich um einen „Arbeitsunfall“ oder „Hochschulunfall“ handelt. Falls Ihr nicht in ein Krankenhaus, sondern zu einem niedergelassenen Arzt geht, achtet darauf, dass es sich um einen sogenannten "Durchgangsarzt" (auch "D-Arzt") handelt. Die Unfallversicherung kommt für die medizinische Heilbehandlung und bei Dauerschäden für die Rehabilitation auf und zahlt evtl. eine Verletztenrente.

-> Auch: ArbeitsunfallSozialabgaben

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Urlaub (BUrlG, § 10 TV Stud III, Rundschreiben der Personalabteilung vom 06.01.2016)

Der Urlaubsanspruch besteht derzeit aus 30 Arbeitstagen bei einer 5-Tage-Woche bzw. bei einer 6-Tage-Woche dann 36 Werktagen (der Samstag zählt dann mit), also 6 Wochen pro Kalenderjahr. Das Beschäftigungsverhältnis muss also für den vollen Jahresurlaubsanspruch zum 1. Januar des Jahres und bis zum 31. Dezember durchgehend bestehen. Andernfalls greifen einige Regelungen, welche wir im Folgenden nähere beschreiben.

Soweit Unterrichtsaufgaben wahrgenommen werden, sollte der Erholungsurlaub grundsätzlich in der vorlesungsfreien Zeit genommen werden, wenn keine Lehrveranstaltungen stattfinden. Die Urlaubsvergütung entspricht Deiner „normalen“ Vergütung, d.h. der Erholungsurlaub erfolgt unter Entgeltfortzahlung.

Studentische Beschäftigte, die ihre geleisteten Arbeitsstunden aufzeichnen müssen, können ihren Urlaubsanspruch auf Stunden umrechnen (siehe Stichwort Arbeitszeit). Solche Arbeitserfassungsbögen bedürfen aber der Mitbestimmung des Personalrats, d.h. sie müssen vor deren Verwendung zur Mitbestimmung vorgelegt werden. Derzeit arbeiten wir mit der Personalabteilung an einer einheitlichen Vorgabe für die Zeiterfassung an der TU.

Es gilt eine Wartezeit für den Urlaubsanspruch. D.h. Du kannst erst drei Monate nach deiner Einstellung den Urlaubsanspruch geltend machen, wobei bei Arbeitsverträgen mit kürzeren Laufzeiten diese Klausel entfällt.

Wenn dein Beschäftigungsverhältnis nicht am 1. Januar des Kalenderjahres bestand, du also später angefangen hast, greift die folgende gesetzliche Regelung (BUrlG § 5 Teilurlaub):

·         Der Jahresurlaubsanspruch wird je vollem Beschäftigungsmonat gezwölftelt, d.h. du erhältst 1/12 deines Jahresurlaubsanspruchs pro vollem Beschäftigungsmonat; das sind bei einer 5-Tage-Woche 30/12 = 2,5 Urlaubstage bzw. bei einer 6-Tage-Woche dann 36/12 = 3 Urlaubstage, wobei ab 0,5 zu Gunsten des Beschäftigten aufgerundet wird.

Wenn dein Beschäftigungsverhältnis bereits in der ersten Jahreshälfte bestand, du jedoch vor dem 31. Dezember ausscheidest gilt:

·         Scheidest du in der ersten Hälfte des Kalenderjahres (also vor dem 1. Juli) aus deinem Beschäftigungsverhältnis aus gilt die oben beschriebene Regelung.

o   Beispiel: Du scheidest zu Ende Mai aus deinem Beschäftigungsverhältnis aus, dann hast du für den Beschäftigungszeitraum von z.B. Januar bis Mai (= 5 Monate) einen Urlaubsanspruch von 30 Urlaubstagen *1/12 je vollen Beschäftigungsmonat * 5 Beschäftigungsmonate = 12,5 Urlaubstage, also 13 Urlaubstage auf Grund der Rundung, erworben.

·         Scheidest du hingegen erst in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres aus, erhältst du zumindest den vollen gesetzlichen Jahresurlaubsanspruch von 24 Werktagen (bei einer 6-Tage-Woche) bzw. 20 Arbeitstagen (bei einer 5-Tage-Woche) gemäß § 3 BUrlG.

o   Wichtig! Endet das Beschäftigungsverhältnis nach mindestens 9 Monaten Beschäftigung, greift dank Günstigkeitsprinzip wieder die 1/12-Stückelung je vollem Beschäftigungsmonat.

Krankheitstage während des Urlaubes werden auf den Urlaub nicht angerechnet, d.h. du bekommst diese Tage wieder gutgeschrieben. Voraussetzung dafür ist eine unverzügliche Krankmeldung an das Personalteam.

Resturlaub aus dem Vorjahr ist auf jeden Fall bis zum 30. September des folgenden Urlaubsjahres anzutreten, da er sonst verfällt.

-> Auch: Arbeitszeit, Krankheit während des Urlaubs, Krankmeldung, Mutterschutz, Freistellung, Elternzeit, Bildungsurlaub, Sonderurlaub mit Lohnfortzahlung/ohne Lohnfortzahlung

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Urlaubsgeld

Studentische Beschäftigte, die nach dem TV Stud III eingestellt wurden, haben keinen Anspruch auf ein Urlaubsgeld, aber natürlich auf Fortzahlung ihres normalen Gehaltes.

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Urlaubssemester

Wer ein Urlaubssemester nimmt, hat trotzdem die Möglichkeit, weiterzuarbeiten, wird dann aber voll sozialversicherungspflichtig, da man sich nicht mehr überwiegend dem Studium widmet. Zu Beginn und Beendigung des Urlaubssemesters unbedingt die Studienbescheinigung bei der Personalstelle vorlegen. Kindergeld gibt es in diesem Fall nur unter bestimmten Voraussetzungen – bitte bei uns oder den zuständigen Stellen erfragen.

-> Auch: Kindergeld, Sozialabgaben, Verlängerung, Sonderurlaub

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