TU Berlin

Personalratschläge -V-

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Vergütung (§ 7 TV Stud III)

Die Stundenvergütung beträgt z. Zt. 12,50 €/h. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Phase Deines Studiums Du Dich befindest, für alle gilt die Vergütung nach TV Stud III, wobei die TU derzeit eine Zulage bis zur Differenz von 12,50€/h gewährt. Sobald die Vergütung nach dem TV Stud III die 12,50€-Marke überschreitet, gilt der tarifvertraglich geregelte Lohn. Das Gehalt muss am letzten Tag eines jeden Monats auf Dein Konto überwiesen worden sein.

-> Auch: Ausschlussfrist, Abschlag, Beschäftigungsangebot, Sozialabgaben, Kindergeld, Solidaritätszuschlag, Verzugszinsen

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Vergütungsnachweis

Du erhältst von der Uni einen aufgeschlüsselten Nachweis über Dein Gehalt. Der Gehaltsnachweis wird Dir per Hauspost an Deine TU-Adresse geschickt (bei ganzjähriger Beschäftigung mindestens im Januar, November und Dezember, ansonsten nur bei Veränderungen gegenüber dem Vormonat). Außerdem kannst Du alle Verdienstbescheinigungen (für jeden Monat Deiner Beschäftigung) online im TU-Portal (unter "Personaldaten" -> "Mitarbeiterdaten" -> "Persönliche Dokumente") abrufen.

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Verlängerung (§ 121 BerlHG)

Eine Verlängerung des Arbeitsverhältnisses ist gemäß WissZeitVG bis zu einer Gesamtbeschäftigungszeit von sechs Jahren möglich. Deine Dienststelle muss hierzu einen Verlängerungsantrag bei der Personalabteilung stellen (Formular: hier). Der Antrag sollte möglichst drei Monate vor Ablauf des Arbeitsvertrages gestellt werden.

-> Auch: Befristung, Dauer des Beschäftigungsverhältnisses, Beschäftigungshöchstdauer

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Vermögenswirksame Leistungen

Auch studentische Beschäftigte können nach dem Vermögensbildungsgesetz sparen. Das bedeutet, sie verpflichten sich, monatlich einen bestimmten Betrag zu sparen. Dieser Betrag wird von der TU vom Gehalt abgezogen und direkt an die Bank bzw. Versicherung überwiesen.
Die Anträge auf vermögenswirksames Sparen müssen bei der Personalstelle gestellt werden. Es ist möglich, den Sparbetrag rückwirkend für das laufende Jahr zu entrichten. Der Antrag muss dann allerdings spätestens Mitte November beim zuständigen Personalteam eingegangen sein.
Es wird unterschieden zwischen der Anlage in Beteiligungen und der Anlage in anderen geförderten Anlageformen. Nähere Auskünfte geben die Geldinstitute und die Gehaltsstelle. Die Arbeitnehmersparzulage wird auf Antrag vom Finanzamt gewährt.
Studentische Beschäftigte haben keinen tariflichen Anspruch auf die Arbeitgeberleistung von z. Zt. 6,65 € mtl. für Vollzeitbeschäftigte (Stand 2015). Sie erhalten von der TU Berlin keinen Zuschuss zum Sparbetrag.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch studentische Beschäftigte die sog. „Riester-Rente“ abschließen können. Ganz grob: Wenn 4 % vom Brutto eingezahlt werden, gibt der Staat 154 €/Jahr (Stand 2015) Grundzulage. Voraussetzung ist jedoch die volle Rentenversicherungspflicht, d. h. ggf. den Rentenversicherungsbeitrag aufstocken.

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Versicherungspflicht

Studentische Beschäftigte unterliegen der Rentenversicherungspflicht (§ 1 Sozialgesetzbuch VI), soweit das Arbeitsentgelt regelmäßig monatlich 450 € überschreitet. Darunter kann auf Antrag eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gestellt werden.

Bei weiteren Beschäftigungsverhältnissen außerhalb der TU Berlin werden alle Einkünfte zusammengerechnet.

Die Arbeitsverhältnisse für studentische Beschäftigte unterliegen jedoch wegen des derzeit geltenden Werkstudierendenprivilegs nicht der Versicherungspflicht in der Kranken–, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung (Sozialgesetzbuch III, V, XI).

Arbeitest Du innerhalb eines Jahres (nicht Kalenderjahr) an insgesamt 26 Wochen wöchentlich mehr als 20 Stunden, so ist die Sozialversicherungspflicht wie bei berufsmäßigen Arbeitnehmenden zu beurteilen, d.h. das Werkstudierendenprivileg findet keine Anwendung mehr.

-> Auch: Sozialabgaben

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Verzugszinsen

Sollte Dein Gehalt nicht pünktlich zum Letzten eines Monats auf Deinem Konto sein, kannst Du bei der TU die Erstattung der entstandenen Zinsen (z. B. durch Inanspruchnahme eines Dispokredits) geltend machen. Dazu hat der Große Senat des Bundesarbeitsgerichts am 7.3.2001 (GS 1/00) entschieden, „... dass Arbeitnehmer die Verzugszinsen nach § 288 Abs. 1 Satz 1 BGB aus der in Geld geschuldeten Bruttovergütung verlangen können“ (aus: Der Personalrat 5/01).

-> Auch: Abschlag, Gehaltsvorschuss, Vergütung

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Vorschuss

-> Gehaltsvorschuss

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