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Personalratschläge -W-

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Waisenrente

Studentische Beschäftigte haben bis zum Abschluss des 27. Lebensjahres Anspruch auf (Halb-)Waisenrente, sofern ein bzw. beide (Stief-)Elternteil/e verstorben sind. Bei Unterbrechung der Ausbildung durch die gesetzlich vorgeschriebene Wehr- oder Zivildienstpflicht kann auch über das 27. Lebensjahr hinaus Waisenrente beansprucht werden. Die Waisenrente ist beim Rentenversicherungsträger (i. d. R. Deutsche Rentenversicherung Bund) zu beantragen. Da der Rentenbetrag ab einer gewissen Höhe einkommensabhängig ist und verschiedene Bestimmungen Anwendung finden, bitte dort im Einzelfall nach weiteren Informationen fragen.

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Wartezeit(en)

Eine Wartezeit ist ein rechtlich festgelegter Zeitraum, in dem bestimmte Arbeitnehmerrechte noch nicht vollständig greifen. Die Festlegung einer Wartezeit ergibt sich je nach Kontext aus unterschiedlichen Rechtsquellen, zu denen u.a. einige Gesetze, der Arbeits- und Tarifvertrag zählen.

Einige für studentische Beschäftigte relevante Beispiele sind:

  • Sechsmonatige Wartezeit bis zum vollen gesetzlich festgelegten Mindesturlaubsanspruch (§ 4 Bundesurlaubsgesetz [BurlG])
  • Sechsmonatige Wartezeit bei der Inanspruchnahme von Bildungsurlaub (§ 3 Bildungsurlaubsgesetz des Landes Berlin [BiUrlG Berlin])
  • Vierwöchige ununterbrochene Wartezeit bis zum Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (§ 3 Entgeltfortzahlungsgesetz [EntgFG]) 

Nach Ablauf dieser Fristen tritt der entsprechende arbeitsrechtliche Anspruch vollständig ein.

-> Auch: Bildungsurlaub, Tarifvertrag, Urlaub

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Weiterbildung

-> Bildungsurlaub | zu den Tutor*innen-Weiterbildungsprogrammen s. hier

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Wohngeld

Studentische Beschäftigte können Wohngeld beantragen, wenn ein Zimmers oder eine Wohnung gemietet haben und – dem Anspruch nach – nicht mehr BAföG-berechtigt sind, d. h. i. d. R. die Förderungshöchstdauer überschritten haben. Bis zur Förderungshöchstdauer haben entweder die Eltern aufzukommen oder das BAföG-Amt mit einem Mietzuschuss. Beim Wohngeldantrag ist daher ein sog. Negativ-Bescheid vom BAföG-Amt beizufügen.
Ob und in welcher Höhe ein Anspruch besteht, hängt vom eigenen Einkommen und ggf. dem des Ehepartners/der Ehepartnerin ab sowie ggf. der Zahl der Kinder und der Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung. Wer eine Wohnung mit anderen als WG teilt, sollte auf jeden Fall angeben, dass getrennt gewirtschaftet wird und keine gemeinsame Kasse besteht.
Wohngeld wird ab dem Monat der Antragstellung gezahlt, auch wenn der Antrag erst am Ende eines Monats abgegeben wurde und auch wenn noch nicht alle Unterlagen miteingereicht wurden. Diese Unterlagen können noch nachgereicht werden. Die Anträge und weitere Informationen zum Wohngeld sind beim Wohngeldamt oder bei den bezirklichen Bürgerberatungen erhältlich. Studentische Beschäftigte mit Kind haben – auch wenn sie noch BAföG-berechtigt sind – die Möglichkeit, Wohngeld (zumindest für ihr Kind) zu beantragen. Es empfiehlt sich für Studierende mit Kind, den Wohngeldzuschuss nicht über das BAföG-Amt zu beziehen, da beim Wohngeldzuschuss des BAföG-Amtes Kinder nicht berücksichtigt werden.

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