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TU Berlin

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7. Ziethener Klausurtagung

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Vom 22. bis 24. November 2018 fand auf Schloß Ziethen die 6. Ziethener Klausurtagung zum Thema „Gemeinsame Sache -  Lehre als systemische Aufgabe im Zusammenspiel zwischen dezentralen und zentralen Einheiten“ statt.

Klausurbericht

Auf Schloss Ziethen, inmitten des schönen Havellandes, fand in diesem Jahr die jährliche Klausurtagung der TU Berlin statt. Drei Tage lang diskutierten Mitglieder des Präsidiums, Hochschullehrer*innen, Studierende, Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung über den Kulturwandel in der Lehre. Das Thema lautete „Gemeinsame Sache – Lehre als systemische Aufgabe im Zusammenspiel zwischen dezentralen und zentralen Einheiten“.

Unter Anleitung des Moderators Björn Kiehne vom Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL) bildeten sich Arbeitsgruppen, die unterschiedliche Sichtweisen und Ideen in die Diskussionen einbrachten. Hier entwickelten die Teilnehmer*innen erste Ideen zur Umsetzung des im November verabschiedeten Leitbilds Lehre, das einen permanenten Anspruch an Lehre formuliert und im Sinne einer „Lehrverfassung“ die Grundlage für alle Ordnungen, Regelwerke und Strategien, die die Lehre an der TU Berlin bestimmen, bildet.

Eine Arbeitsgruppe arbeitete beispielsweise zu den Aspekten Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Leitbild Lehre und überlegte etwa eine Art Mini-Workshops in die Lehrveranstaltungen zu integrieren, in denen beide Themen verknüpft werden. Eine andere Arbeitsgruppe befasste sich mit der digitalen Lehre. Sie rückten die technische Ausstattung als zentrale Voraussetzung in den Vordergrund, regten aber auch neue Formate wie E-Prüfungen an. Eine andere Gruppe empfahl, die Bildungsziele aus dem Leitbild über die drei Schritte „Lehrformate, Modulbeschreibungen und Lehrevaluation“ möglichst schnell und umfassend an der TU Berlin zu verankern.

Auf einem „Markt der Ideen“, der im Salon des Rosenhauses ausgerichtet wurde, boten die Arbeitsgruppen ihre Umsetzungs- und Transferideen feil.. Im nächsten Schritt überführten die Teilnehmer*innen die Transferideen zum Leitbild Lehre in konkrete SMART-Ziele (Spezifisch, Messbar, Achievable/erreichbar, Realistisch, Terminiert). So gab es u.a. den Vorschlag, das Angebot an Vorbereitungskursen in den großen Grundlagenfächern auszubauen, um den Übergang von der Schule an die Hochschule weiter zu erleichtern.

„Der Samstag war besonders kreativ“, sagt Susanne Franke, Mitarbeiterin des Strategischen Controllings. In einem lebhaften Brainstorming entwickelten die Teilnehmer*innen Ideen, um gute Lehre an der TU Berlin zu verhindern, zu sabotieren und abzuwerten. „Da waren wir sehr ideenreich“, sagt Franke und nennt nur einige der Vorschläge: Alle Lernräume und studentischen Cafés zu Zigarrenzimmern umzufunktionieren oder das WLAN auf dem Campus abzuschalten.

Anschließend stellten die Teilnehmer*innen das Brainstorming vom Kopf zurück auf die Füße und wandelten die teilweise drastischen Ideen in positive Anreize für gute Lehre um: Sukzessive Modernisierung und Ausbau der Lernräume oder die Sichtbarmachung von vorhandenen Best-Practice-Beispielen für gute Lehre (z.B.).

Die siebte Klausurtagung war ein Erfolg. Der „Ziethener Geist“ sorgte für eine besonders kreative Atmosphäre außerhalb des alltäglichen Lehr-, Lern- und Arbeitsumfeldes an der TU Berlin. Susanne Franke: „Nun gilt es, die Ideen, Impulse und Ergebnisse aus Ziethen in die TU hinein zu tragen und so dem Leitbild Lehre Leben einzuhauchen  hinein zu tragen und so dem Leitbild Lehre Leben einzuhauchen.“

 

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