TU Berlin

Qualität in Studium & LehreDefinition Kompetenz

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Unsere Definition von Kompetenz

„Kompetenz ist als Fähigkeit definiert, in einem gegebenen Kontext verantwortlich und angemessen zu handeln und dabei komplexes Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen zu integrieren.“
(Van der Blij u.a. 2002)


Auf dieser Definition von Kompetenz basieren die sieben akademischen Kompetenzfelder und beschreiben in Form von Kompetenzzielen, welches Wissen, welche Fertigkeiten und Einstellungen Absolventinnen und Absolventen am Ende ihrer universitären Ausbildung haben sollten.

1. Fachkompetenz

Hochschulabsolventinnen und -absolventen verfügen über ein breites und integriertes Wissen in ihrer Disziplin und verstehen die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Lerngebietes. Sie sind in der Lage mit fachwissenschaftlichen Wissensbeständen umzugehen.

2. Forschungsbefähigung

Hochschulabsolventinnen und -absolventen werden befähigt, durch die Erforschung von Sachverhalten neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ihr disziplinäres Wissen und Verständnis befähigt sie, forschend eigenständige Ideen zu entwickeln. Dabei bedeutet Forschung: die Gewinnung neuer Erkenntnisse und neuer Einsichten auf eine zielgerichtete und methodisch begründete Art und Weise.

3. Entwicklungskompetenz

Viele Hochschulabsolventinnen und -absolventen werden nicht nur forschen, sie werden auch oder vor allem Neues entwickeln. Entwicklung ist eine synthetisierende Tätigkeit, die auf die Realisierung neuer oder modifizierter Produkte und Systeme zielt. Dabei sollen Werte geschaffen werden, die bestimmte Anforderungen und Wünsche (z. B. Mobilität, Gesundheit) berücksichtigen.

4. Wissenschaftliche Herangehensweise

Diese ist charakterisiert durch den Gebrauch von Theorien, Modellen und systematischen Wissensbeständen. Hochschulabsolventinnen und -absolventen haben eine kritische Haltung und verstehen das Wesen von Wissenschaft und Technik.

5. Intellektuelle Fähigkeiten

Hochschulabsolventinnen und -absolventen können logisch denken und ihre Position argumentativ vertreten, sie können reflektieren und sich ein Urteil bilden. Diese Fähigkeiten werden gelernt und verbessert im Kontext einer Wissenschaftsdisziplin, sind aber anschließend generell verwendbar.

6. Kooperation und Kommunikation

Hochschulabsolventinnen und -absolventen können mit anderen und für andere arbeiten. Dies erfordert nicht nur eine angemessene Interaktion, Verantwortungsbewusstsein und Führungsverhalten, sondern auch gute Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachfremden. Sie sind außerdem in der Lage, an einer wissenschaftlichen oder öffentlichen Debatte teilzunehmen.

7. Gesellschaftsrelevante und strategische Kompetenzen

Wissenschaft und Technik existieren nicht isoliert, sondern befinden sich immer in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext. Überzeugungen und Methoden haben ihren Ursprung, Entscheidungen haben soziale Konsequenzen. Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind sich dessen bewusst, sie sind in der Lage diese Einsichten in ihrer (wissenschaftlichen) Arbeit zu berücksichtigen.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe