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TU Berlin

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Wissenschaftlerinnen an die Spitze

Die TU Berlin steht vor der Herausforderung, den nach wie vor geringen Frauenanteil unter den Professuren zu erhöhen. Hierzu ist eine langfristig aufgebaute und gezielte Nachwuchsarbeit notwendig, die auf mehreren Ebenen ansetzt und mit verschiedenen Instrumenten unterstützt und strategisch gesteuert wird. Die Förderinstumente der TU Berlin zur Erreichung dieses Zieles werden entsprechend dem Gleichstellungskonzept fortaufend evaluiert und angepasst.

Unterstützung der Rufabwehr befristeter Professuren im Rahmen interner und externer Frauenförderprogramme

Bewilligte Mittel des TU-internen Frauenförderprogramms für befristete Professuren können im Falle der Abwehr eines externen Rufes der geförderten Wissenschaftlerin auf eine unbefristete Professur zu einem Anteil von max. 50% der Bewilligungssumme der Personalkosten für die Professur (gilt nicht für die Ausstattung im Rahmen von BCP geförderten Professuren) auf Antrag weiterhin genutzt werden, sofern sie eine vorzeitige Überführung der Wissenschaftlerin auf eine unbefristete Professur an der TU Berlin unterstützen.

Kontakt: Antje Bahnik, Zentrale Frauenbeauftragte,

W1-Professuren mit Tenure-Track-Option

2014 konnten die Fakultäten der TU Berlin W1-Professuren mit Tenure-Track-Option für innovative Forschungsfelder einwerben. Ziel war es, den Fakultäten Möglichkeiten zur Profilentwicklung durch die Erprobung neuer Forschungsthemen einzuräumen. Gleichzeitig sollen so Wissenschaftlerinnen für den Aufbau zukunftsträchtiger Felder gewonnen werden. Im Anschluss an die Juniorprofessur kann, nach positiver Evaluation, eine vorfristige Besetzung auf W2-Niveau erfolgen. Detailliert Informationen: Programmrichtlinien & Ausschreibung

Über das Programm berufen wurden die Professuren für

  • Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft (Prof. Dr. Nina Langen) sowie
  • Ethik und Technikphilosophie (Prof. Dr. Birgit Beck).

Gastprofessuren in Kooperation mit Wirtschaft und Industrie

Das insbesondere an einer technischen Universität bei Berufungen auch Kooperationen und Erfahrungen mit der Industrie von entscheidender Bedeutung sind, verfolgt die Förderlinie das Ziel Gastprofessuren für Frauen aus Unternehmen anzubieten. Die Gastprofessorinnen knüpfen so wieder Bande mit der Universität und qualifizieren sich so für zukünftige Berufungsverfahren. Außerdem stehen sie den Studentinnen hier auch als Role Models zur Verfügung. Diese Förderung knüpft an das Projekt Joint Programmes der TU Berlin an. Aktuelle Ausschreibungstermine finden Sie auf den Seiten des Projektes.

Kontakt: Charlotte Reinisch, Projektkoordinatorin,

Gastprofessuren in Bereichen mit deutlicher Unterrepräsentanz

Insbesondere in Bereichen mit deutlicher Unterrepräsentanz von Frauen auf Ebene der Professur (W2/W3-Strukturprofessuren < 25%) in denen gleichzeitig der Frauenanteil über die Besetzung von Regelprofessuren nicht zeitnah nachhaltig gesteigert werden kann, besteht die Möglichkeit Gastprofessuren als Anschubfinanzierung und zur Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen einzuwerben.

Kontakt: Antje Bahnik, Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin,

Internationalisierung und Gleichstellung

Im Hinblick auf die Gewinnung von weiblichem Nachwuchs ist die Internationalsierung ein wichtiger Baustein, denn über Kooperationen auf internationaler Ebene kann ein wesentlich breiteres Feld an Bewerberinnen insb. in MINT-Bereichen angesprochen werden.

Aktuell wird die Internationale Postdoc-Initiative (IPODI) realisiert, ein Fellowship-Programm für internationale Wissenschaftlerinnen. Bisher wurden im Programm 26 Fellowships vergeben. Zwischen 2013 und 2018 wurde das Programm u.a. mit Mittel der Marie Curie Actions/COFUND, einem Förderprogramm der Europäischen Union, finanziert. Auf Grund des Erfolges des Programms wurde die Weiterführung mit internen Mitteln beschlossen. 

Kontakt: Stefanie Schäfer, Projektkoordinatorin,

TU – cofund

Gegenfinanzierung von Bundes- und Landesprogrammen (TU-cofund)

Die TU Berlin stellt Mittel zur Verfügung, um die Beteiligung an Landes- bzw. Bundesprogrammen zu sichern, die im Bereich der Frauenförderung eine Gegenfinanzierung erforderlich machen. Dies betrifft derzeit in erster Linie das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre (BCP). Hier übernimmt die TU Berlin für die im BCP geförderten Professorinnen die Finanzierung von Restlaufzeiten über die Programmlinie TU-cofund. 

Kontakt: Antje Bahnik, Zentrale Frauenbeauftragte,

Familienkomponente für befristete Professuren im Rahmen von Frauenförderprogrammen

Nach Berliner Hochschulgesetz besteht die Möglichkeit ein befristetes Dienstverhältnis (Beamt*innen auf Zeit) auf Grund der Inanspruchnahme von Elternzeit oder Mutterschutz zu verlängern. Durch externe Programme zur Förderung der Chancengleichheit werden an der TU Berlin eine Reihe von befristeten Professuren für Wissenschaftlerinnen realisiert. Nicht alle Drittmittelgeber sehen allerdings in Fällen von Mutterschutz und Elternzeit Mittel zur Verlängerung dieser Dienstverhältnisse vor.  Stehen im Rahmen eines externen Frauenförderprogramms keine Mittel zur Verlängerung der befristeten Professur um Familienzeiten zur Verfügung besteht die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung aus dem Frauenförderprogramm, in Höhe von 1/3 der zusätzlich anfallenden Kosten zur Verlängerung der Professur um Zeiten von Mutterschutz und Elternzeit sowie der Verlängerung der WM-Stelle um diese Zeiten (sofern die WM-Stelle anteilig aus dem TU-Frauenförderprogramm unterstützt wird), zu stellen.

Kontakt: Antje Bahnik, Zentrale Frauenbeauftragte, , Tel 21439

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