TU Berlin

Koordinationsbüro für Frauenförderung und GleichstellungClara von Simson-Preis

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Clara von Simson-Preis

Lupe

Die besten Studienabschlussarbeiten (Diplom, Master) von Absolventinnen der TU Berlin, vorrangig aus den Natur- bzw. Technikwissenschaften, werden jährlich mit dem Clara von Simson-Preis prämiert. Der Preis wurde erstmals im Jahr 2007 auf Initiative der damaligen Zentralen Frauenbeauftragten an herausragende Absolventinnen verliehen.

Clara von Simson-Preisträgerinnen 2020

 

Wie in jedem Jahr sind auch 2020 viele Bewerbungen von hoher Qualität eingereicht worden. Die Jury hat sich nach eingängiger Prüfung dafür entschieden den Preis in diesem Jahr an 4 Preisträgerinnen auszugeben.

Wir gratulieren den Preisträgerinnen des Jahres 2020 herzlich!

Den 1. Preis erhält Isabell Suchantke

Frau Suchantke untersuchte in Ihrer Abschlussarbeit Nachhaltigkeit als Ganzes mit Fokus auf Weltraummüll um den Mars. Es handelt sich um eine Interdisziplinäre Arbeit in den Bereichen Technik und Rechtsanalyse. Die entwickelten Methoden könnten zukünftige Mars Missionen nachhaltiger machen. Frau Suchantke ist unter anderem engagiert im Studierendenparlament (Gruppe Sputnik) und setzt sich für die Brückenbildung zwischen Ingenieur*innen und Anwält*innen ein.

 

Den 2. Preis erhält Kimberly Hartl

Für ihre Abschlussarbeit infizierte Frau Hartl humane Gallenblasenzellen mit einem Salmonellenstamm und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung für die Ursache von Gallenblasenkrebs. Frau Hartl engagiert sich außerdem im Personalrat der studentischen Beschäftigten und war dort auch Vorstandsvorsitzende.


Der dritte Preis wird in diesem Jahr zweimal vergeben
Beide Arbeiten repräsentieren zwei verschiedene Herangehensweisen an das Thema Stadtentwicklung und werden darum gemeinsam prämiert.

Ava Lynam
In ihrer Abschlussarbeit untersucht Frau Lynam die Rolle von chinesischen Dorfbewohner*innen bei der Gestaltung ländlicher top-down Urbanisierungsprogramme. Frau Lynam hat sich in diversen Graswurzel Projekten in asiatischen Entwicklungsländern engagiert und war unter anderem für eine NGO in Kambodscha tätig.

Josefine Nemetz
Frau Nemetz liefert mit ihrer Abschlussarbeit die detaillierte Planung eines Therapiezentrums speziell für Frauen in Indien. Zusätzlich engagiert sie sich als Vorstandsmitglied der Fachschaft des Instituts für Architektur.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie findet in diesem Jahr leider keine Preisverleihung statt.

Preisverleihung 2019

Lupe

 

In diesem Jahr wurden insgesamt vier Frauen mit dem Clara von Simson-Preis ausgezeichnet. Den ersten Platz erhielt Johanna Anders für ihre Masterarbeit mit dem Titel "Entwicklung einer konzeptionellen Lösung zur Gestaltung von Lagersystemen für spezifische Anforderungen von Start-up-Unternehmen“. Der zweite Platz ging an Timona Ghosh und den dritten Platz teilten sich Valeria Shchipitsyna und Ronja Schott

Preisverleihung 2018

Podiumsgespräch „Wissenschaft & Alltag“
Lupe
Präsident Christian Thomsen
Lupe
die Preisträgerinnen
Lupe

2018 wurden von der Jury des Clara von Simson-Preises folgende Absolventinnen ausgezeichnet:

1. Preis: Maike Irena Kohn (Titel der Masterarbeit: „Entwicklung eines Optimierungsalgorithmus zur Steuerung einer Lithium-Ionen-Batterie“)

2. Preis: Anna Loffing (Titel der Masterarbeit: „The Practices of Insurgent Citizenship at the Self-Managed Homeless Community of Nickelsville in Seattle, Washington“)

2. Preis: Laura Mark (Titel der Masterarbeit: „Daily (Im)Mobility in Slums - a Female Perspective from the Villa 20 in Buenos Aires“

3. Preis: Leonie Callies (Titel der Masterarbeit: „Development and Evaluation of Quaternion-based Methods for Hand Posture Estimation via Inertial Sensors“

Die Preise wurden am 07.12.2018 im Lichthof der TU Berlin vom Jury-Mitglied Dr. Gabriele Wendorf verliehen.

Clara von Simson

Der Name des Preises nimmt Bezug auf die Wissenschaftlerin und Politikerin Dr. Clara von Simson, die 1951 als erste Frau im Fach Physik der TU Berlin habilitierte und als Privatdozentin die erste Grundordnung der TU Berlin vonseiten des Mittelbaus mitgestaltete. Später war sie Leiterin der Lette-Schule, setzte sich schon sehr frühzeitig für die Förderung von Mädchen in natur- und technikwissenschaftlichen Berufen ein, war als Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus und in der Landespolitik auch frauenpolitisch aktiv und bekam 1966 die Ehrensenatorinwürde des Akademischen Senats der Technischen Universität Berlin verliehen.

Mit der Stiftung des Clara von Simson-Preises ehrt die Technische Universität Berlin diese bemerkenswerte Wissenschaftlerin, die bis heute unvergessen ist. Es gibt nur wenige Berlinerinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg am demokratischen Aufbau der Stadt und einiger ihrer Institutionen in vergleichbarer Weise beteiligt waren, wie Clara von Simson. Sie war es auf Universitäts- und Fachschulebene, auf partei- und frauenpolitischem Gebiet ebenso wie auf wissenschaftlichem und wissenschaftspolitischem Terrain.

In der Person Clara von Simsons finden sich eine Reihe von Talenten und Fähigkeiten vereint, die sie in die Lage versetzten, über ihre eigenen Interessen hinaus den Gesamtzusammenhang der Dinge zu erkennen und entsprechend zu handeln. Sie darf mit Fug und Recht „eine der ungewöhnlichsten Frauen“ im Nachkriegs-Berlin genannt werden.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe