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TU Berlin

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Wissenschaftlerinnen an die Spitze

Die TU Berlin steht vor der Herausforderung, den nach wie vor geringen Frauenanteil unter den Professuren zu erhöhen. Hierzu ist eine langfristig aufgebaute und gezielte Nachwuchsarbeit notwendig, die auf mehreren Ebenen ansetzt und mit verschiedenen Instrumenten unterstützt und strategisch gesteuert wird. Die Förderinstumente der TU Berlin zur Erreichung dieses Zieles werden entsprechend dem Gleichstellungskonzept fortaufend evaluiert und angepasst.

TU – innovativ

Die Programmlinie TU-innovativ verbindet Ziele der Frauenförderung mit aktuellen Strukturentwicklungen der TU Berlin. Über den Schwerpunkt der Gastprofessuren soll den Bedürfnissen der unterschiedlichen Fachkulturen Rechnung getragen werden und damit in langfristiger Perspektive der Übergang von Frauen auf Strukturprofessuren unterstützt werden.  

W1-Professuren mit Tenure-Track-Option

In der ersten Ausschreibungsrunde 2014 konnten die Fakultäten der TU Berlin W1-Professuren mit Tenure-Track-Option für innovative Forschungsfelder einwerben. Ziel war es, den Fakultäten Möglichkeiten zur Profilentwicklung durch die Erprobung neuer Forschungsthemen einzuräumen. Gleichzeitig sollen so Wissenschaftlerinnen für den Aufbau zukunftsträchtiger Felder gewonnen werden. Im Anschluss an die Juniorprofessur kann, nach positiver Evaluation, eine vorfristige Besetzung auf W2-Niveau erfolgen. So wird der Übergang von der Juniorprofessur auf eine Strukturstelle unterstützt. Detailliert Informationen: Programmrichtlinien & Ausschreibung

Über das Programm berufen wurden bisher die Professuren für

  • Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft (Prof. Dr. Nina Langen) sowie
  • Ethik und Technikphilosophie (Prof. Dr. Birgit Beck).

Gastprofessuren in Kooperation mit Wirtschaft und Industrie

Das insbesondere an einer technischen Universität bei berufungen auch Kooperationen und Erfahrungen mit der Industrie von entscheidender Bedeutung sind, verfolgt die Förderlinie das Ziel Gastprofessuren für Frauen aus Unternehmen anzubieten. Die Gastprofessorinnen knüpfen so wieder Bande mit der Universität und qualifizieren sich so für zukünftige Berufungsverfahren. Außerdem stehen sie den Studentinnen hier auch als Role Models zur Verfügung. Diese Förderung knüpft an das Projekt Joint Programmes der TU Berlin an. Aktuelle Ausschreibungstermine finden Sie auf den Seiten des Projektes.

Gastprofessuren in Bereichen mit erheblicher Unterrepräsentanz

Insbesondere in Bereichen mit erheblicher Unterrepräsentanz von Frauen auf Ebene der Professur (W2/W3-Strukturprofessuren < 15%) in denen gleichzeitig der Frauenanteil über die Besetzung von Regelprofessuren nicht zeitnah nachhaltig gesteigert werden kann (Nachweis über frei werdenden Professuren in den nächsten 6 Jahren), besteht die Möglichkeit Gastprofessuren als Anschubfinanzierung und zur Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen einzuwerben. Aktuelle liegen hierzu keine Ausschreibungen vor.

 

Kontakt: Antje Bahnik, Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin,

TU – international

In der Programmlinie TU-international dient zum Ausbau der Potentiale im Bereich der Internationalisierung. Dies ist auch im Hinblick auf die Gewinnung von weiblichem Nachwuchs ein wichtiger Aspekt, denn über Kooperationen auf internationaler Ebene kann ein wesentlich breiteres Feld an Bewerberinnen angesprochen werden. Hier werden Ziele der Frauenförderung und der Internationalisierung miteinander verknüpft.

Aktuell wird in der Programmlinie TU-international die Internationale Postdoc-Initiative (IPODI) realisiert, ein Fellowship-Programm, in dem über einen Zeitraum von fünf Jahren hochkarätige internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen angeworben werden. 21 Postdoc-Fellowships werden dazu ab 2013 ausgeschrieben.

Zur Umsetzung des Programms wurden erfolgreich Mittel der Marie Curie Actions/COFUND eingeworben, einem Förderprogramm der Europäischen Union. Diese werden gegenfinanziert über die Programmlinie TU-international (50%) und Mitteln der Fakultäten (10%).

Marie Curie Actions/COFUND

Kontakt

IPODI Office, Stefanie Schäfer, www.ipodi.tu-berlin.de, Tel. 79842,

TU – cofund

In der Programmlinie TU-cofund werden Mittel zur Verfügung, um die Beteiligung der TU Berlin an Landes- bzw. Bundesprogrammen zu sichern, die im Bereich der Frauenförderung eine Gegenfinanzierung erforderlich machen. Dies betrifft derzeit in erster Linie das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre (BCP). Hier übernimmt die TU Berlin für die im BCP geförderten Professorinnen die Finanzierung von Restlaufzeiten über die Programmlinie TU-cofund. 

Kontakt: Antje Bahnik (Zentrale Frauenbeauftragte),

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