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TU Berlin

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Diskussion zu Bürgerarbeit

Freitag, 29. Oktober 2010

Der "Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung" am ZTG veranstaltet am 1. November 2010 eine Diskussion zum Thema "Arbeit statt Arbeitslosigkeit. Bürgerarbeit als Chance oder Endstation für Betroffene und Regionen?". Los geht es um 18.30 Uhr im Oxymoron in den Hackeschen Höfen.
In Bad Schmiedeberg und einigen anderen, vor allem ostdeutschen Kommunen wurde Bürgerarbeit als ein innovatives Instrument zur Integration von Langzeitarbeitslosen erprobt. Ziel war es, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren und gleichzeitig die soziale Integration der Betroffenen wieder herzustellen bzw. zu erhöhen.
Das Modell „Bad Schmiedeberg“ kann als ein gelungenes Beispiel für lokale Governance angesehen werden, weil verschiedene lokale Akteure gemeinsam eine neue Lösung für regionale Probleme entwickelt haben und dabei ungewöhnliche Wege der Zusammenarbeit gegangen sind. Die soziale Integration der Bürgerarbeiter/-innen wuchs enorm, das kulturelle Angebot und die soziale Atmosphäre in der Stadt verbesserten sich spürbar, die Träger und Einsatzstellen gewannen an regionaler Aufmerksamkeit und langfristig sank die Arbeitslosigkeit deutlich.
Nun soll Bürgerarbeit bundesweit arbeitsmarktpolitische Probleme lösen. Die flächendeckende Anwendung dieses Modells wird nicht gelingen, wenn die Grundlagen für lokale Governance außer Acht gelassen werden: Welche Anforderungen müssen erfüllt sein, damit eine Einführung von Bürgerarbeit Erfolg verspricht? Welche Rahmenbedingungen braucht ein solches Projekt, um gelingen zu können? Wo liegen die Grenzen des Modells?
Diese und weitere Fragen werden bei der Veranstaltung diskutiert, zusammen mit Sabine Böttcher und Friedrich Hauss vom Zentrum für Sozialforschung Halle, und Sylvia Kühnel, Projektleiterin des Modellversuchs Bürgerarbeit in Bad Schmiedeberg.

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