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TU Berlin

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Wasser zurück in die Landschaft – Diskussions-Veranstaltung des Verbundprojektes ELaN

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Am 21.03.2012 fand zum Thema "Wasser zurück in die Landschaft" eine Diskussions-Veranstaltung zur Nutzung gereinigten Abwassers in der Region Berlin-Brandenburg statt.


Das Projekt „ELaN – Entwicklung eines integrierten Landmanagements durch nachhaltige Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland“ lud Akteure aus der Land- und Wasserwirtschaft, dem Umwelt- und Naturschutz sowie Politik und Verwaltung zu einem Austausch ein. Vertreter einzelner Institutionen legten ihre Sicht auf das komplexe Themenfeld dar: Karsten Stornowski, der Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverband Welse, hob hervor, dass Konzepte benötigt werden, wie Abwasser unter zukünftigen Bedingungen entsorgt werden soll. Holger Lampe vom Kreisbauernverband Barnim stellte Dilemmata der gesteigerten Bioenergieproduktion dar, die zu einer weiteren Intensivierung der Produktion führt, was wiederum durch die Gesellschaft kritisch bewertet wird. Aus Sicht eines Naturschutzvertreters, Dr. Peter Gärtner (Naturpark Barnim), lassen sich die positiven Naturschutzeffekte einer Ausbringung gereinigten Abwassers am Beispiel der ehemaligen Rieselfelder in Hobrechtsfelde exemplarisch betrachten. Die Sicht der Verwaltung verdeutlichte Dr. Birgit Fritz-Taute (SenStadt), die auf den Nutzungsdruck gereinigten Abwassers einging. Wasser, das zur Stützung des Landschaftswasserhaushalts genutzt wird, fehlt in den Flüssen.


Im Projekt ELaN werden die Nachnutzung gereinigten Abwassers, die Rückführung von Nährstoffen in die Landwirtschaft und die Produktion von Biomasse auf ehemaligen Rieselfeld- oder Niedermoorflächen in der Region Berlin-Brandenburg untersucht. In der Diskussion über Potentiale und Risiken eines innovativen Land- und Wassermanagements spielen der Schutz von Grundwasser und Boden genauso eine Rolle wie die Stabilisierung des Landschaftswasserhaushalts, der Erhalt von Biodiversität sowie Aspekte des Klimaschutzes.


Mehr Informationen zum Projekt unter: www.elan-bb.de
Ansprechpartnerin am ZTG ist Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer

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