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TU Berlin

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Gut besuchte Lange Nacht der Wissenschaften

Mehr als 600 wissenshungrige BesucherInnen kamen am vergangenen Samstag, 8. Juni 2013 zum „Haus der Stadt“ auf der Langen Nacht der Wissenschaften, das erstmals im Foyer des ZTG-Gebäudes untergebracht war. In diesem Jahr drehte sich alles rund um das zukünftige urbane Leben.

Bereits ab 16 Uhr boten die beteiligten Institute ein vielseitiges Angebot. Während sich die Jüngeren Gäste als „Stadtbaumeister“ einer eigenen, selbstgebastelten Phantasiestadt probierten, konnten sich Eltern und Erwachsene über umweltschonendes und nachhaltiges Wohnen und Leben informieren und einen Einblick in die laufenden Forschungsprojekte gewinnen. Das ZTG organisierte hierzu ab 22.00 Uhr ein Panel unter dem Motto „neue städtische Mobilität – ohne Erdöl“. Wulf-Holger Arndt, Massimo Moraglio und Annika Levels (Center of Metropolitain Studies) informierten die BesucherInnen über postfossile Mobilität und umweltschonender Verkehrsmittelnutzung, der Renaissance von Straßenbahnen als öffentliche Nahverkehrsmittel sowie neuen Alternativen, um Straßen und Verkehrswege innovativ und nachhaltig zu nutzen. Heike Walk beteiligte sich gleichzeitig mit einem Vortrag zu Protesten und sozialer Mobiliserung in einem weiteren Panel.

Im Foyer war bis spät am Abend besonders unser Info-Stand gefragt, bei dem sich die BesucherInnen ihren persönlichen CO2-Aussstoß errechnen lassen konnten und auch die vom ZTG selbst gebaute Givebox stellte ein Highlight im Haus der Stadt dar. Giveboxen sind praktische Beispiele, wie sich soziale Innovationen zunehmend in urbanen Räumen ausbreiten. Viele BesucherInnen waren überrascht, wie einfach die Holzbox, in der noch gebrauchsfähige Alltagsgegenstände verschenkt werden können, nachzubauen ist. 

Auch die ForscherInnen vom Projekt „FlashPoll“ stellten erstmals eine mobile App vor, mit der es zukünftig möglich sein wird, auf einfachem und schnellen Weg Befragungen durchzuführen und BürgerInnen somit an wichtigen kommunale Entscheidungsprozesse besser zu beteiligen. Einige BesucherInnen haben sich die App bereits vor Ort auf ihr Smartphone runtergeladen und sie vorab getestet. 

Nach den Vorträgen diskutierten Massimo Moraglio, Wulf-Holger Arndt sowie Annika Levels (v.l.n.r) noch lange mit den ZuhörerInnen und beantworteten aufgetretene Fragen.
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Gerade viele jüngere BesucherInnen wollten wissen, wie hoch ihr CO2Austoß ist, den unsere Mitarbeiterin Dinah Pfau (r.) mittel eines Computerprogramms errechnete.
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Geben und Nehmen: Melanie Jäger-Erben (r.) informierte die interessierten BesucherInnen über den Zweck einer Givebox.
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