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TU Berlin

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Konferenz "Technik und Protest. Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle" am 22./23.9.2014 - Einladung und Call for papers

Am 22./23. September 2014 veranstalten der Bereich Protest- und Bewegungsforschung im Zentrum Technik und Gesellschaft und die Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation die Konferenz "Technik und Protest. Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle".

Ausführliche Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie unter: protestinstitut.eu/veranstaltungen/technik-protest/

Call for Papers:

Die Konferenz möchte sich dem Thema aus sehr verschiedenen Perspektiven nähern. Deshalb fordern wir nicht nur zur Einsendung klassischer Poster zu wissenschaftlichen Ergebnissen und Projekten auf, sondern wünschen uns ausdrücklich auch mediale, künstlerische und inszenatorische Vorschläge aus dem Schnittbereich von Technik und Protest, Wissenschaft und Praxis, Wissen und Kunst für das Rahmenprogramm der Tagung.

Konferenzbeschreibung:

Egal ob Stromtrassen, Bahnhöfe oder Bauten zum Hochwasserschutz: Proteste gegen Infrastrukturprojekte haben Konjunktur. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit lösen große Energie- und Verkehrsprojekte Protest aus, vor allem dann, wenn die Planung ohne Zustimmung der im unmittelbaren Umfeld lebenden Bevölkerung und/oder ohne die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards geplant werden.
Auf der Konferenz soll das Verhältnis von Technik und Protest und sozialen Bewegungen und dessen Reflexion in der aktuellen Technikdebatte und Innovationsforschung in den Blick genommen werden. Dabei wollen wir unterschiedliche Technologien betrachten und unterschiedlichen Fragen nachgehen: Wie können unter diesen Umständen für weitreichende technologie- und innovationspolitische Entscheidungen künftig zivilgesellschaftliche Akteure mobilisiert werden, um die Effektivität wie Legitimität solcher Entscheidungen zu steigern? Wie wirkungsvoll ist derzeit die breite Beteiligung und ist die Anerkennung von Protesten nur symbolischer bzw. rhetorischer Natur?
Welche Folgen für die Technikentwicklung haben die Interventionen zivilgesellschaftlicher Berater/innen und Kritiker/innen? Inwiefern geraten Bewegungen selbst in den Fokus der (Überwachungs-)Technik?
Diese Entwicklungen nachzuzeichnen und die aktuellen Konstellationen von Technik und Protest auszuleuchten ist Aufgabe der geplanten Konferenz „Technik und Protest“ und soll in verschiedenen Themenpanels (Techniksoziologie und Innovationsforschung, Risikotechnologien, Energiekonflikte, Entwicklungen im globalen Süden, Big Data und Kontrolle) diskutiert werden. Mit den geplanten Schwerpunktthemen wenden wir uns an unterschiedliche Zielgruppen: Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft.

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