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TU Berlin

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ZTG im "Haus der Stadt" auf der Langen Nacht der Wissenschaften

Auch in diesem Jahr ist das ZTG wieder auf der Langen Nacht präsent. Am 13. Juni organisieren unsere Mitarbeiter zusammen mit weiteren Instituten interessante Vorträge, Ausstellungen, Quiz und Diskussionen für Jung und Alt.  Im Vordergrund stehen dabei die Themen Mobilität, Städtebau, Tourismus, Protest und urbane Landwirtschaft. Zum gesamten Programm der Langen Nacht geht es hier.

 

Haus der Stadt, Programm 2015: 

Center for Metropolitan Studies: Städtebau und Diktatur – eine europäische Perspektive: Die Erinnerung an die Diktaturen des 20. Jahrhunderts ist vor allem eine nationale Angelegenheit. Notwendig ist der Aufbau einer europäischen Erinnerungskultur: andere Praktiken kennen und verstehen lernen, die eigene Praxis reflektieren und die Diktaturen als gemeinsames europäisches Erbe begreifen.

Podiumsdiskussion, Vorträge 18.00–19.00 Uhr, Raum HBS 0.10: 

18:00–18.15 Uhr: Städtebau und Diktatur: Erweiterung des nationalen Tunnelblicks. Der übliche Blick auf Städtebau und Diktatur ist isoliert, national. Das hat seinen Preis. Vor allem schränkt er unsere Interpretationsmöglichkeiten ein. Vortrag von Prof. Dr. Harald Bodenschatz.

18.15–18.30 Uhr: Portugal: ignorierter Spiegel Europas. Dipl.-Ing. Christian von Oppen beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der portugiesischen Diktatur als eigensinnigem Spielball konfligierender ausländischer Interessen.

18.30–18.45 Uhr: Spanien nach dem Bürgerkrieg: die ersten Jahre der Franco-Diktatur Der Wiederaufbau Spaniens fand unter ambivalenten Bedingungen zwischen ökonomischer Isolierung und internationalen Beispielen statt. Vortrag von Dott. Mag. Piero Sassi.

18.45–19.00 Uhr: Der Diktator als Städtebauer? Die Schnittstelle zwischen Städtebau und Geschichtsschreibung wirft viele Fragen auf, sobald es sich um die Stadtproduktion von Diktaturen handelt. Vortrag von Prof. Dr. Max Welch Guerra.

 

Haus der Stadt: Urbane Themen im Fokus: Im Foyer präsentieren verschiedene Institute der TU Berlin aktuelle Forschungsprojekte: vom Berlin-Quiz bis zu den Zukunftsperspektiven auf die Mobilität in der Stadt.

17.00–0.00 Uhr, Foyer 

17.00–0.00 Uhr: Die Mobilität der Stadt – Zukunftsperspektiven: Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung und seine Studierenden präsentieren Zukunftsperspektiven einer urbanen Mobilität.

17.00–0.00 Uhr: Designing Smart Cities – Creative Ideas for Urban Challenges: Lernt an unserem interaktiven (LEGO)-Modell, wie man mit der „Design Thinking“-Methode Ideen für urbane Herausforderungen entwickelt!

17.00–0.00 Uhr: Das Internationale Graduiertenkolleg Berlin – New York – Toronto: Das Graduiertenkolleg stellt sich mit einer Posterausstellung zu seinen Dissertationsprojekten und der „IG(K)arambolage“ vor. Finden Sie heraus, welches Foto in Berlin, Toronto bzw. New York aufgenommen wurde, und lernen Sie anhand eines spannenden Bilderrätsels die Forschungsgegenstände kennen.

17.00–0.00 Uhr: Das Center for Metropolitan Studies im Haus der Stadt: Posterausstellungen, Wissenstests, Spiele und weitere Mitmachaktionen rund um das Thema „Die Welt in der Stadt“, angeboten von Studierenden des Studiengangs „Historische Urbanistik“.

17.00–0.00 Uhr: Vom Quartier bis nach Brüssel und zurück. (Soziale) Stadtentwicklung im EU-Mehrebenensystem: Welche Rolle spielt die Europäische Union für die soziale Stadtentwicklung? Wir stellen EU-Stadtentwicklungsprojekte vor, die den Wandel von ehemaligen Industriegebieten fördern: in Berlin, im internationalen Vergleich zu Prag und Pilsen sowie auf supranationaler Ebene.

17.00–0.00 Uhr: Smart Conversion – Städtebaulicher Entwurf für das Kabelwerk Berlin-Gartenfeld. Unter dem Stichwort „Smart Conversion“ werden städtebauliche Entwürfe für die 53 Hektar große Fläche des ehemaligen Siemens-Kabelwerkes Gartenfeld in Berlin entwickelt. An diesem besonderen Ort mit teilweise denkmalgeschütztem Bestand werden innovative Infrastrukturkonzepte implementiert.

17.00–0.00 Uhr: Protestwissen: wie unser Bild von Protest entsteht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht mit Protesten konfrontiert werden. Aber was wissen wir überhaupt von Protesten? Und wer bestimmt unser Bild davon: die Polizei, die Medien oder die Protestierenden? Diesen Fragen widmet sich der Radio-Essay „Protestwissen“, nachzuhören in unserer Hörstation.

19.00–19.30 Uhr: Berlin-Stadtquiz: Die Studierenden des Center for Metropolitan Studies bieten wieder das beliebte Stadtquiz für die Besucherinnen und Besucher der Langen Nacht an. Kennen Sie sich mit Berlin und anderen Großstädten der Welt aus? Testen Sie Ihr Wissen bei unserem spannenden Quiz!

 

 

Center for Metropolitan Studies: Der Freiraum unterm Fernsehturm: Die Auseinandersetzung mit den planungs- und kunstgeschichtlichen Dimensionen des Freiraums unter dem Fernsehturm sowie der Blick auf seine sozialen Adaptionspotenziale und aktuellen Probleme stehen im Zentrum eines Buchprojekts, das vom CMS und dem Fachbereich Kunstgeschichte herausgegeben wird. Verschiedene historische Facetten werden beleuchtet.

Podiumsdiskussion, Vortrag, 19.00–19.45 Uhr, Raum 0.10

 

 

Institut für Soziologie: Touristifizierung und Verdrängung in Berlin: Städte unterliegen seit jeher einem stetigen Wandel. Neu ist dabei, dass nicht mehr nur die ansässige Stadtgesellschaft Einfluss auf die Stadtentwicklung nimmt. Unter dem Begriff „Touristifizierung“ wird dieses Phänomen näher beleuchtet. Die Bezeichnung „Verdrängung“ greift dabei eine Folge von städtischen Veränderungsprozessen auf.

Podiumsdiskussion, Vorträge, 17.30–19.00 Uhr, Raum 0.02

17.30–18.00 Uhr: Tourismus im Kiez: Das studentische Projekt „Tourismus im Kiez“ zeigt das Zusammenspiel der Interessen von Touristen, Anwohnern sowie lokalen Akteuren im Boxhagener Kiez auf.

18.00–18.30 Uhr: Touristifizierung in Berlin am Beispiel Neukölln: Der Vortrag von Natalie Castro Gonzales setzt sich mit dem Begriff „Touristifizierung“ theoretisch auseinander und wendet ihn am Beispiel des Reuterquartiers in Berlin-Neukölln an.

18.30–19.00 Uhr: Städtische Verdrängungsdynamiken in Berlin: „Verdrängung aus der Stadt“ ist in aller Munde. Dabei ist dieses Phänomen gar nicht so eindeutig abzugrenzen. Was ist Verdrängung? Wer ist davon betroffen? Vortrag von Sandra Bernien

 

Institut für Stadt- und Regionalplanung: Versteckte Dimensionen der Stadt: Wir nehmen Städte oft als gebaute, materielle Umwelt wahr. Doch sie umfassen viele Dimensionen, die man zwar nicht sieht, die aber dennoch für ihr Funktionieren grundlegend sind.

Film, Vorträge, 21.30–22.45 Uhr, Raum 0.10

21.30–22.00 Uhr: Die unsichtbare Stadt: Unsichtbare Infrastrukturen, Zeiten, Machtstrukturen und Grenzen prägen unsere Städte. Neue Technologien fördern bisher Unsichtbares zutage.

22.15–22.45 Uhr: Berliner Nächte – bei Licht betrachtet. Die Lichter der Großstadt: In der Abenddämmerung werden sie angeknipst und in der Morgendämmerung wieder aus? Zeitraffer-Aufnahmen geben neue Einblicke.

 

Institut für Stadt- und Regionalplanung: (Urbane) Landwirtschaft: Neue Formen der Landwirtschaft gewinnen zunehmend Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Praxis. Doch Gartenbau prägt seit jeher die Landschaften rund um unsere Städte.

Vorträge, 20.00–21.45 Uhr, Raum 0.10

20.00–20.30 Uhr: Roof Water-Farm – von der Schraube zur Gesamtstadt: Können Nahrungsmittel im städtischen Umfeld produziert und nachhaltig mit aufbereitetem Wasser und Nährstoffen aus Gebäuden versorgt werden? Das Projekt Roof Water-Farm untersucht die Realisierungschancen von Stadtfarmen.

20.45–21.15 Uhr: Obst auf das Land! Landesentwicklung im 19. Jahrhundert: Wie kann man Landleute für Äpfel begeistern? Das fragte man sich vor etwa 200 Jahren in Hannover. In den Hofgärten waren sowohl Kenntnisse über Obstbau als auch gute Obstsorten reichlich vorhanden. Der Vortrag zeigt die Wege des Wissens und die der Apfelbäume.

 

Institut für Stadt- und Regionalplanung: Bau dir deine Stadt!

Wie könnte eine Stadt aussehen? Heute dürft ihr bestimmen! Mit Bausteinen und der Hilfe von Stadtplanern könnt ihr ausprobieren, wie eine Stadt funktioniert. Bringt Ideen für eure Stadt mit und werdet Stadtbaumeister der Langen Nacht der Wissenschaften!

Mitmachexperiment, Spiel, Workshop

17.00–22.00 Uhr, auf der Empore im Foyer

jeweils 30 Minuten: 17.00, 18.00, 19.00, 20.00, 21.00, 22.00 und 23.00 Uhr

 

Institut für Stadt- und Regionalplanung: Aspekte des Politischen in der Stadt: Findet Politik nur in den Parlamenten statt? Das Leben in Städten ist geprägt von zahllosen politischen Aushandlungsprozessen. Wir untersuchen städtische Antworten auf politische Themen wie den demografischen Wandel, den Umgang mit öffentlichen Flächen und Wirtschaftsförderungsprogramme.

Vorträge, 19.00–20.30 Uhr, Raum 0.02

19.00–19.30 Uhr: Unternehmerische Stadt und Territorialverhältnis. Künstliche Seen, Luxuswohnungen und Hightech-Parks auf ehemaligen Industriebrachen: Jonathan Diesselhorst untersucht in seinem Vortrag das Verhältnis von Raumproduktion und neoliberaler Stadtpolitik.

19.30–20.00 Uhr: Altersgerechte Quartiersentwicklung und gemeinschaftliche Wohnformen: Cathrin Trümper widmet sich der Frage, ob eine Hausgemeinschaft in einem Wohnquartier in Block- und Plattenbauweise zu einer altersgerechten Quartiersentwicklung beitragen kann.

20.00–20.30 Uhr: Liegenschaftspolitik in Zeiten nachhaltiger Stadtentwicklung Das studentische Projekt „Wem gehört die Stadt?“ fragt angesichts zunehmenden Wachstums und zunehmender Attraktivität, wie Berlin seine Liegenschaften in der Stadtentwicklung nachhaltig einsetzen kann. Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde

 

Institut für Soziologie/Institut für Stadt- und Regionalplanung: Stadtpolitische Themen in Berlin: Von sportlichen Großereignissen zu prekären Wohnverhältnissen: Berlin hat viele Facetten. Zwei davon werden in diesem Panel vorgestellt.

Vorträge, 20.30–22.30 Uhr, Raum 0.02

20.30–21.00 Uhr: Slums in Berlin? 2014 berichteten die Medien von einem ersten Slum in Berlin – der Siedlung auf der Cuvry-Brache in Kreuzberg. Doch handelte es sich dabei tatsächlich um eine Slum-Siedlung? Der Vortrag beantwortet diese Frage auf wissenschaftlicher Grundlage und erörtert mögliche zukünftige Tendenzen für die Stadt Berlin.

21.00–22.30 Uhr: Olympia in Berlin? Sportliche Großereignisse im Blick der Stadtforschung: Sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele gelten als Motoren städtischer Entwicklung. Die Veranstaltung fragt nach den Motiven, die eine unternehmerisch handelnde Stadtpolitik mit der Ausrichtung verfolgt, sowie deren Folgen für die Stadtplanung und die langfristige Entwicklung einer Stadt.

 

Institut für Stadt- und Regionalplanung/Institut für Land- und Seeverkehr/Zentrum Technik und Gesellschaft : Mobilität in der Stadt

Verkehr – Mobilität – Lebensqualität. Was bewegt die Stadt von morgen? Wir geben aktuelle Einblicke in Forschung und Lehre und möchten mit Ihnen diskutieren: über Planung und Realität, über Anspruch und Wirklichkeit, über die Zukunft urbaner Mobilität.

Informationsstand, Vorträge, 18.30–22.00 Uhr, Raum 0.05

18.30–20.00 Uhr: Gemeinsam urbane Mobilität gestalten: planen | lehren | forschen. Wie wird urbane Mobilität gestaltet und wie kann sie in Zukunft aussehen? Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung lädt zur Diskussion.

20.00–21.30 Uhr: Smart Cities und Mobilität: Was bedeutet „Smart Mobility“ für Berlin? In der Veranstaltung des Zentrums Technik und Gesellschaft wird dargestellt, wie Mobilitätsforschung und -planung an „Smart Mobility“ herangehen. Wir diskutieren, wie „Smarte Mobilität“ in Berlin aussehen könnte.

21.30–22.00 Uhr: Mobilität im Bezirk – mit oder ohne Konzept? Vertreterinnen und Vertreter des Instituts für Stadt- und Regionalplanung gehen der Frage nach, wie Mobilität in Berlin auf unterschiedlichen Ebenen beeinflusst und gestaltet wird. Welche Rolle spielen dabei bezirkliche Mobilitätskonzepte? Warum braucht man sie und was beinhalten sie?

 

 

Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG): Stadt international:  Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachbereiche der TU Berlin nähern sich internationalen Städten aus unterschiedlichen Perspektiven. Verstehen, erfahren, mitmachen.

Informationsstand, Mitmachexperiment, Spiel, Vorträge, 17.00–0.00 Uhr, Raum 0.05 und 0.02

22.00–22.45 Uhr: Geplante Städte und Smart Cities: Immobilienmegaprojekte in Pernambuco, Brasilien. Lassen sich Immobilienmegaprojekte, neue Technologie und ökologische Nachhaltigkeit in Einklang bringen (Raum HBS 0.05)

22.30–23.00 Uhr: Transforming to a pupil. How the people of a working class neighboorhood in Istanbul transformed my PhD research: Finding the own role in the research field. Being a “hoja” or a pupil: personal insides of a PhD researcher (Raum HBS 0.02)

 

Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) : Dialog zwischen den Generationen:  Jugendliche sind süchtig nach ihrem Handy. Ältere Menschen sind nur per Schnurtelefon erreichbar. Pauschale Meinungen über Technik- und Kommunikationsverhalten bestimmter Altersgruppen sind weitverbreitet. Es diskutieren junge Menschen mit der Senior Research Group. Moderation: Dr. Gabriele Wendorf.

Podiumsdiskussion, 17.30–18.30 Uhr, Raum 0.05

 

 

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