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TU Berlin

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Sicherheit - Risiko - Privatheit

Start des dreijährigen Verbundprojekts „4D-Sicherheit“ am 1. September 2016

Montag, 02. Januar 2017

Partizipatives 4 Dimensionen-Modell zur systemischen Risikobetrachtung von Sicherheitslösungen im Kontext heterogener Anwendungsfelder.

Entwicklung eines softwaregestützten Entscheidungshilfe- und Planungs-Werkzeugs zur Unterstützung bei der Bewertung und Implementierung von Sicherheitslösungen.

"Oftmals rufen Konzepte zur Sicherheit und die damit verbundenen Maßnahmen Kontroversen hervor, die sich beispielsweise aus umstrittenen Einführungspraktiken ergeben und so mitunter erhebliche Folgekosten produzieren. Exemplarisch wurde dies bei der Entwicklung vom „Nackt-“ zum „Körperscanner“ deutlich. Um derartige Kontroversen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu identifizieren und ihnen konstruktiv zu begegnen, bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes, der die zahlreichen Perspektiven der beteiligten Akteure berücksichtigt.

Eine optimale Sicherheitslösung soll Sicherheit garantieren, Vertrauen schaffen, effizient sein und nicht gegen Rechte verstoßen, so die Theorie. Die Praxis weicht von diesem Optimum mitunter erheblich ab. So werden wichtige Perspektiven nicht bedacht, weil sie nicht im Fokus eines individuellen Akteurs stehen und sich Unternehmen, Behörden oder Institutionen allein darauf konzentrieren, die von ihnen erwarteten Sicherheitsziele zu erreichen. Hinzukommt, dass insbesondere technikorientierte Sicherheitslösungen komplexer und für den Einzelnen in ihrer Gesamtheit zunehmend unverständlicher werden. Dies bezieht sich auf Grenzen und Anwendungsfelder einer Sicherheitstechnologie, deren Einsatzort und vieles weitere mehr. In der Folge entsteht ein Spannungsfeld aus individuellen Anforderungen der einzelnen Akteure. Das am 1. September 2016 gestartete Verbundprojekt 4DSicherheit hat zum Ziel, dieses Spannungsfeld zu systematisieren und eine Methode zu erarbeiten, die die Anforderungen relevanter Akteure mit berücksichtigt. Diese werden über exemplarische Fallstudien bei assoziierten Partnern ermittelt. Auf der Basis dieser Fallstudien soll ein softwaregestütztes Entscheidungshilfe- und Planungs-Werkzeug entstehen, welches Sicherheitsakteure bei der ökonomischen, sozialen sowie rechtlichen Bewertung und Implementierung von Sicherheitslösungen unterstützt, indem Problemfelder identifiziert und Optimierungspotenziale aufgezeigt werden."

(Auzug aus der Pressemitteilung)

 

Bei Fragen zum Verbund, steht Ihnen der Verbundkoordinator Herr Dr. Leon Hempel gerne zur Verfügung.

Verbundkoordinator und Ansprechpartner:
Dr. Leon Hempel
Technische Universität Berlin
Zentrum Technik und Gesellschaft
Email:

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite und in der Pressemitteilung.

 

 


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