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Dialogforum des Projektes „Shuttles&Co“

Tuesday, 22. March 2022

Lupe

Dialogforum des Projektes „Shuttles&Co“

Am 25.02.2022 fand das Dialogforum des Projektes „Shuttles&Co“ unter Leitung von Christoph Schäper in den Tegeler Seeterrassen statt. Der Veranstaltungsort wurde nicht ohne Grund gewählt. Die Seeterrassen liegen direkt am Ende der Linie A, die von der Flotte der „Kleinen Gelben“, wie der Tegeler Volksmund die Shuttles auch nennt, befahren wird. Damit wollten wir gleichzeitig auch dem Teilnehmerfeld gerecht werden, das sich überwiegend aus Anwohnern und Anwohnerinnen des Kiez Alt-Tegel zusammensetzte. Der Gedanke dahinter war, Stimmen von Menschen, die unmittelbar vom Shuttlebetrieb betroffen sind, einzufangen. Da es sich bei der Veranstaltung um ein Dialogforum handelte und zu einem Dialog immer mindestens zwei oder mehr Personen gehören, wurden zusätzlich noch Experten und Expertinnen aus Technologie und Verwaltung eingeladen. Diese Experten stellten sich an vier Diskussionstischen den Fragen und Antworten der Teilnehmer und brachten selbstverständlich auch ihre eigene Expertise mit. Somit entstanden angeregte Diskussionen über verschiedene Themenbereiche von „Neuer Mobilität & Gesellschaft“ bis zu „Kiez Alt-Tegel“. Als Experten waren eingeladen: Melanie Jachtner von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- & Klimaschutz (SenUMVK), Johannes Jähne von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), Malte Jacobsen von der Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO) sowie Robert Linke-Wittich vom Zentrum Technik & Gesellschaft (ZTG). Alle sind Teil des Projektkonsortiums von Shuttles&Co.

Um den Teilnehmern vor den Diskussionen das breite Themenfeld der Neuen Mobilität sowie ausführliche Informationen über das Projekt Shuttles&Co an sich näherzubringen, gab es anfangs noch zwei kurze Impulsvorträge von Malte Jacobsen sowie von Dr. Wulf-Holger Arndt (ZTG) zu diesen Themen. Angefüttert mit diesen Informationen wurden im zweiten Block des Dialogforums dann nach der Methode „World Café“ vier Diskussionstische eingerichtet, jeweils moderiert von einem der Experten. Der Sinn dahinter war es, dass jeder Teilnehmer einmal mit jedem Experten über dessen spezifisches Thema diskutiert. Somit wurden die Teilnehmer dazu angeregt, ihre eigene Meinung über den Shuttlebetrieb an sich, auch über andere Themen, die im Zuge des Aufkommens neuer Mobilitätsformen an Wichtigkeit gewinnen, kundzutun. Heraus kam ein heterogenes Meinungsbild. Es gab viele positive Stimmen zum Shuttlebetrieb, beispielsweise dass es eine Aufwertung für den Kiez darstellt sowie eine Mobilitätshilfe für den Alltag, insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Gleichzeitig wurden aber auch negative Aspekte angemerkt, wie etwa der Wegfall von Parkplätzen durch Haltestellen oder Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern oder dem Lieferverkehr. Alles in allem gab es aber viel Zustimmung aus dem Teilnehmerfeld, welche sich in Diskussion über einen (potenziellen) zukünftigen Shuttlebetrieb wiederfand. Teilnehmer sprachen sich für eine Erweiterung des Einsatzgebietes sowie eine bessere Anbindung von U- und S-Bahn aus. Zudem wurde über angepasste Streckenführungen oder eine Umstellung auf einen On-Demand Betrieb debattiert. Die nächsten Wochen dienen nun der ausführlichen Analyse des gesammelten Materials.


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