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Zentrum Technik und GesellschaftWärme aus Erneuerbaren Energien (I-NER)

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Wärme aus erneuerbaren Energien – Eine Biographie des Innovationsgeschehens

Projekttitel, Mittelgeber und Laufzeit
Projekttitel
Wärme aus Erneuerbaren Energien in Deutschland – Eine Biographie des Innovationsgeschehens
Bearbeitung
Institut für nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung (I-NER)
Mittelgeber
BMU
Laufzeit
05/2012 - 05/2014

Worum geht es?

Im Projekt „Wärme aus Erneuerbaren Energien in Deutschland“ wird eine Biographie des Innovationsgeschehens im EE-Wärmesektor erstellt. Es wird erforscht, wie sich bisher in Deutschland Wärme- und Kälteerzeugungstechnologien auf der Basis erneuerbarer Energiequellen (Solarthermie, Biomasse, Geothermie) entwickelten. Mit dem Vorhaben wird rückblickend untersucht, welche treibenden und hemmenden Faktoren die technische Entwicklung sowie die Diffusion der Innovationen beeinflussten. Zu diesen Einflussfaktoren gehören zum Beispiel die relevanten Akteure und ihre Motive, politische Steuerungsimpulse sowie rechtliche, ökonomische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Von besonderem Interesse ist der energiepolitische Steuerungsrahmen mit spezifischen Steuerungsimpulsen im Wärmemarkt – zum Beispiel das Marktanreizprogramm, das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und Maßnahmen in verschiedenen Bundesländern.

 

Wie wird die Konstellationsanalyse angewandt?

Wie in den Projekten „ReNet“ und „Innovationsbiographie der erneuerbaren Energien“ wird das Innovationsgeschehen mit der Konstellationsanalyse analysiert und interpretiert. Für die rückblickende Analyse wird zunächst eine Chronologie wichtiger Einflussfaktoren seit Beginn der 1990er Jahre erstellt. Ausgehend von dieser Zeittafel wird untersucht, inwieweit sich eine Einteilung des Prozesses in Phasen vornehmen lässt. Die Phasen bilden den jeweiligen zeitlichen Bezugspunkt für die Kartierung von Konstellationen. Es werden mehrere Konstellationen für den jeweiligen Entwicklungsstand derselben Technologie zu maßgeblichen bzw. richtungsweisenden Zeitpunkten erstellt.

Die Technolgien stehen im Zentrum der Konstellationen. In mehreren Runden werden die maßgeblichen Impulse und Einflussfaktoren kartiert. Zur Charakterisierung der Wirkungsweise, der Bedeutung der Impulse und der Beziehungen zwischen den einzelnen Faktoren werden Experteninterviews geführt. Die erstellten Konstellationen werden sodann von dem interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsteam hinsichtlich ihrer Funktionsprinzipien sowie in Bezug auf die wichtigsten Faktoren mit treibender und hemmender Wirkung interpretiert.

Neu im Vorgehen des INER-Teams ist der Ansatz, mögliche Redundanzen und Überfrachtungen des Konstellationsanalyse-Textes durch die Auslagerung von Basiswissen und Hintergrundinformation in ein WIKI-Format zu vermeiden.

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