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StadtManufaktur

Projekttitel, Mittelgeber und Laufzeit
Projekttitel
StadtManufaktur
Mittelgeber
Senatskanzlei Berlin
Laufzeit
10/2019-09/2020
Web
stadtmanufaktur.info

Worum geht es?

Die StadtManufaktur ist eine Initiative der Technischen Universität Berlin gemeinsam mit dem Zentrum Technik und Gesellschaft und dem Einstein Center Digital Future. In den Projekten der StadtManufaktur arbeiten Akteur*innen der Wissenschaft und der Stadt gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen für Berlin: zum Beispiel zu Fragen der Klimaanpassung oder der Förderung sozialen Miteinanders, zu Fragen der Etablierung nachhaltiger Mobilitätskonzepte oder zur Transformation hin zu einer Stadt der kurzen Wege. Die StadtManufaktur ist Ansprechpartnerin für die gemeinsame Projektentwicklung, sie ermöglicht das Matching zwischen Wissenschaftler*innen und Partner*innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft, sie begleitet gemeinsame Vorhaben und bündelt die umfangreichen Erkenntnisse aus den Projekten in einem gemeinsamen Wissenspool.

Das ZTG beschäftigt sich hierbei mit der Governance von Transformationsprozessen am Beispiel Neu-Hohenschönhausen. Schwerpunkte dabei sind eine Analyse der Potentiale und Hemmnisse sowie die Entwicklung und Einführung einer tragfähigen Umsetzungs- und Governancestruktur unter Berücksichtigung der lokalen Rahmenbedinungen. In diesem Rahmen wurde beispielhaft eine Konstellationsanalyse durchgeführt, die Potenziale und Hemmnisse einer Transformation aus Sicht unterschiedlicher Akteur*innen darstellt. Inbesondere wird dabei Bezug genommen auf bereits stattgefundene Vernetzungs- und Partizipationsaktivitäten vor Ort.

 

Wie wurde die Konstellationsanalyse angewandt?

Im Projekt StadtManufaktur wurden mit verschiedenen Akteur*innen im Quartier Falkenberg in Neu-Hohenschönhausen Potentiale und Hemmnise für die Gestaltung von Transformationsprozessen ermittelt. Darauf aufbauend sollte ein Reallabor im Quartier realisiert werden. Dies ist ein langfristiger Prozess, der mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung durchgeführt werden muss. Insbesondere um den Ansprüchen der Praxisnähe und Umsetzungsorientierung gerecht zu werden, sind verlässliche Strukturen erforderlich, aus denen sich eine vertrauenvolle Zusammenarbeit mit den Akteur*innen vor Ort entwickeln kann.

Ziel der Durchführung der Konstellationsanalyse in Neu-Hohenschönhausen war die Anwendung der Methode auf einen städtischen Kontext. Es sollte eine Landkarte der Akteur*innen in Neu-Hohenschönhausen inklusive möglicher Transformationshemmnisse und Konflikte erstellt werden, die die Grundlage für die gemeinsame Identifikation von Schlüsselakteur*innen, Zielen sowie strukturellen Herausforderungen bildet. Aufbauend auf diesem Ergebnis sollte ein Prozessvorschlag für einen anschlussfähigen umfassenden Transformationsprozess in Neu-Hohenschönhausen entwickelt werden. Außerdem sollte die Methode der Konstellationsanalyse reflektiert und auf ihre Übertragbarkeit im Kontext nachhaltige Stadtentwicklung geprüft werden.

 

Ergebnisse der Analyse:

Die Analyse legt Handlungsbedarf unter anderem in den Bereichen Sicherheit, Integration, Mobilität, soziale Infrastuktur, demographischer Wandel, Wohnraummangel, Klima und Umwelt offen.

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