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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

c-sustour

Projekttitel, Mittelgeber und Laufzeit
Projekttitel
Entwicklung und Vernetzung nachhaltiger Tourismusangebote in Kärnten – c-sustour
Mittelgeber
Privatstiftung der Kärntner Sparkasse, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Partner: inter3
Laufzeit
06/2010 - 05/2011
Web
www.ifz.tugraz.at/Forschung/Oekologische-Produktpolitik/Aktuelle-Projekte/c-sustour

Worum geht es?

Im Projekt c-sustour wurde eine Bestandsanalyse und Strategieentwicklung des nachhaltigen Tourismus im österreichischen Kärnten vorgenommen. Nachhaltiger Tourismus zeigt höhere Wachstumsraten als Pauschaltourismus. Auch für Österreich kann belegt werden, dass nachhaltiger Tourismus zunehmend als Wachstumsmarkt und Trend gesehen wird. Allerdings kann die rasche Entwicklung von Umweltzeichen und privaten Initiativen nicht darüber hinwegtäuschen, dass nachhaltiger Tourismus sich noch nicht aus seiner Nische heraus zu einem bedeutenden Tourismuszweig entwickelt hat. Ziel des Projekts ist die weitere Entwicklung und Vernetzung nachhaltiger Tourismusangebote. Gerade bei Themen wie nachhaltige Entwicklung bilden wirtschaftliche Interessen, Ressourcen, technische Faktoren, Infrastrukturen und Politikkonzepte zusammen mit den beteiligten Akteuren ein komplexes Geflecht. Beabsichtigt man strategische Interventionen, so ist es notwendig, die einzelnen Komponenten zu identifizieren und in ihren Interaktionen zu strukturieren.

 

Wie wurde die Konstellationsanalyse angewandt?

Die Anwendung der Konstellationsanalyse auf das Themenfeld „nachhaltiger Tourismus in Kärnten“ stellt eine Ergänzung der bisherigen Praxiserprobungen der Methodik dar. Für die Region ergibt sich der Mehrwert aus der wissenschaftlichen Unterstützung durch ein interdisziplinäres Forschungsteam aus den Bereichen Tourismus, Sozial- und Nachhaltigkeitsforschung.

Grundidee der Projektumsetzung war es, eine Ausgangskonstellation "Status Quo - nachhaltiger Tourismus in Kärnten" und daraus eine Zielkonstellation "Entwicklung und Vernetzung nachhaltiger Tourismusangebote" zu erarbeiten (vgl. Herangehensweise im Projekt ELaN).

Forschungshypothese war, dass bisherige Strategieentwicklungen im Tourismusbereich einer Ergänzung durch einen Prozess bedürfen, der strukturelle Bedürfnisse und Hemmnisse explizit aus der Sicht einer nachhaltigen Entwicklung analysiert. Die Ausgangskonstellation bildet dabei die Summe dessen ab, was in Bezug zu nachhaltigem Tourismus in Kärnten stattfindet, Relevanz besitzt oder zu berücksichtigen ist.

Neben der Ausgangs- und der Zielkonstellation wurden Teilkonstellationen für die Bereiche „Betriebliches Management“ und „Customer Relations und Strategisches Management“ erstellt

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Die Zielkonstellation sollte u.a. für eine Strategieentwicklung Antworten auf verschiedene Fragen liefern. Dazu zählten die Frage nach einer Ressourcenbündelung für das Ziel Entwicklung und Vernetzung, die Frage nach einzubindenden Akteuren und die Frage, mit welcher Strategie die verfügbaren Kompetenzen und Ressourcen am besten genutzt werden.

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Ausgangs- und Zielkonstellation wurden vom Projektteam erstkartiert und dann jeweils in den anschließenden Workshops vorgestellt und mit den TeilnehmerInnen bearbeitet. Den Hauptinput für die Ausgangskonstellation lieferten vor allem leitfadengestützte Interviews mit ExpertInnen der Österreichischen Tourismusforschung sowie Stakeholder des Kärntner Tourismus.

 

 

Was wurde durch den Einsatz der Konstellationsanalyse erreicht?

Es wurde gezeigt, dass der nachhaltige Tourismus, über die Forschungsregion hinaus, an mangelnden verbindlichen Strategien leidet. Ansatzpunkt für die Strategieentwicklung ist daher die engere Einbindung eines nachhaltigen Tourismus in wirtschaftspolitische Zielsetzungen. Die regional und kommunal durchaus vorhandenen Organisationsstrukturen sind nicht ausreichend verknüpft; es gibt keine kritische Masse, die sich als Fürsprecher und Vorantreiber eines nachhaltigen Tourismus effektiv einsetzen kann. Mit Hilfe der Konstellationen konnten die gewonnenen strategischen Empfehlungen für den Umgang mit dem Thema Nachhaltiger Tourismus an das Bundesland Kärnten kommuniziert werden.

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