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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Beteiligung an der Umsetzung regionaler Erneuerbare-Energien-Leitbilder

Projektleitung

  • Dr. Hans-Liudger Dienel [1]
  • Dipl.-Ing. Dorothee Keppler

Projektbearbeitung

  • Dipl.-Ing. Dorothee Keppler

Förderung durch

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Laufzeit

Oktober 2008 - Juni 2010

Ergebnisse

Ergebnisse des Forschungsprojekts [2]

Arbeitspapier „Forschungs- und Diskussionsstand Regionale Beteiligung – Vorüberlegungen zur Untersuchung regionaler Beteiligungsprozesse im Bereich erneuerbare Energien [3]“

Dokumentation Abschlussveranstaltung „Erneuerbare Energien – Akzeptanz durch Beteiligung? [4]“ am 8.6.2010 in Berlin

Projektbeschreibung

Ziel

Ziel des Projektes ist es, Beteiligungsstrategien zu identifizieren, die helfen, das Engagementpotenzial regionaler Akteursgruppen im Bereich der erneuerbaren Energien zu mobilisieren. Es sollen Empfehlungen entwickelt werden, die die Beteiligungsmöglichkeiten regionaler, vor allem zivilgesellschaftlicher Akteure an der Entwicklung und Umsetzung regionaler Erneuerbare-Energien-Perspektiven optimieren können.

Hintergrund

Das Projekt baut auf den Ergebnissen des Forschungsvorhabens Energieregion Lausitz – neue Impulse für die Akzeptanz und Nutzung erneuerbarer Energien [5] auf. Dessen Ergebnisse zeigten unter anderem, dass regionale Akteure einen Bedarf an umsetzungsorientierten Hilfestellungen haben. Es wurde die Frage aufgeworfen, mit welchen Methoden und Verfahren potenzielle Akteure mobilisiert werden können, den Ausbau erneuerbarer Energien in ihrer Region aktiv zu unterstützen. Die Erfahrungen aus der Regionalentwicklungsforschung zeigen, dass eine breit angelegte Beteiligung regionaler Akteursgruppen einschließlich der Bevölkerung motivierende und mobilisierende Effekte haben kann, dass Beteiligung aber in der Praxis nur selten systematisch realisiert wird. Dies gilt auch für das Feld der erneuerbaren Energien.

Fragestellung

Gefragt wird unter anderem

  • welche Bedenken oder Hoffnungen mit einer breiten und systematischen Beteiligung der Bevölkerung und organisierter zivilgesellschaftlicher Akteure verbunden sind,
  • welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen bereits eine erfolgreiche Beteiligungspraxis ermöglicht und welche positiven Effekte sich ergeben haben und
  • inwiefern (mangelndes) Wissen und Know-how einschließlich Methoden- und Verfahrenskompetenzen kritische Größen für eine breitere Umsetzung regionaler Beteiligungsstrategien darstellen.


Vorgehen

Zum einen werden bereits dokumentierte Erfahrungen mit regionaler Beteiligung im Bereich erneuerbare Energien sowie in anderen regionalen Handlungsfeldern analysiert. Zum anderen werden die Einschätzungen und Erfahrungen regionaler Akteure näher untersucht. Hierzu werden Interviews in verschiedenen Regionen durchgeführt. So werden Anforderungen und Wissensbedarfe regionaler Akteure sowie Beteiligungsbedarfe ermittelt. Außerdem werden die Erfolgsbedingungen gelungener regionaler Beteiligung untersucht. Aus den Ergebnissen werden Beteiligungsempfehlungen abgeleitet. Diese werden mit ExpertInnen aus der Praxis (regionale Akteuren) diskutiert. Ferner wird ein Workshopkonzept konzipiert und erprobt, das einen bedarfs- und umsetzungsorientierten Kompetenztransfer zwischen Akteuren/ExpertInnen aus verschiedenen Regionen – und gleichzeitig eine kommunikative Validierung der Ergebnisse – ermöglicht.

Das Forschungskonsortium

Das Projekt "Beteiligung an der Umsetzung regionaler Erneuerbare-Energien-Leitbilder" ist Teil des Forschungsverbundes "Aktivität und Teilhabe – Akzeptanz erneuerbarer Energien durch Beteiligung steigern. Beteiligt sind neben dem ZTG das Institut für Umweltpsychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg [6] und das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) [7].

Kontakt

Dorothee Keppler
Tel.: +49 (0)30 314-23796
keppler(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 6.15
E-Mail-Anfrage [8]

Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. KAI 3-2
Kaiserin-Augusta-Allee 104
D - 10553 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-12323665
E-Mail-Anfrage [9]
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