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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Biolebensmittel in öffentlichen Kantinen

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Förderung durch

Bundesprogramm Ökologischer Landbau bei der Bundesanstalt für Ernährung (BLE)

Laufzeit

15. April 2008 – 31. Oktober 2009

Projektbeschreibung

Im Rahmen der vom BMVBS geförderten Modellprojekte für ländliche Regionen in Ostdeutschland wird auch das Projekt "Versorgung öffentlicher Kantinen mit Biolebensmitteln" in den Modellregionen "Stettiner Haff" und "Südharz-Kyffhäuser" gefördert. Ziel ist es, regionale Landwirte, Verarbeiter und die Betreiber öffentlicher Küchen zusammen zu bringen und regionale Wertschöpfungsketten mit ökologischen Lebensmitteln zu stärken. Mit solchen Modellprojekten werden häufig hohe Erwartungen verknüpft, selten wird aber genauer verfolgt, welche kurz- und mittelfristigen Wirkungen sie tatsächlich auch über die Laufzeit hinaus erzielen. Dieser Aufgabe stellt sich die im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau geförderte Begleitforschung.

Die regionalen Wirkungen, die sich durch eine Umstellung von Kantinen auf - vorzugsweise regionale - Biolebensmittel ergeben, werden im Forschungsprojekt qualitativ und quantitativ analysiert. Dazu werden Interviews mit Akteuren vor Ort wie zum Beispiel ökologischen Landwirten, Verarbeitern, Dienstleistern und Kantinenbetreibern geführt. Schwerpunkt dieser Befragung ist es zu erfahren, inwieweit sich für einzelne Betriebe durch das Modellprojekt neue Einkommensperspektiven ergeben haben und neue Geschäftsbeziehungen in der Region aufgenommen wurden - bis hin zu der Stabilisierung bestehender oder der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Außerdem werden die wirtschaftlichen und strukturellen Veränderungen in den Kantinen erfasst, die sich durch den verstärkten Einsatz von Bio-Lebensmitteln ergeben. Ergänzt wird die Erhebung durch eine Kundenbefragung per Fragebogen in den jeweiligen Kantinen. Hier steht im Vordergrund, inwieweit die Kunden mit dem neuen Angebot zufrieden sind und welche Lernprozesse hinsichtlich gesunder Ernährung oder regionaler Wertschöpfungsketten angestoßen werden konnten. Die so erzielten Ergebnisse werden im Kontext regional förderlicher und hinderlicher Rahmenbedingungen beschrieben und auf ihre Übertragbarkeit auf andere periphere ländliche Regionen überprüft, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

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