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TU Berlin

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Die Auswirkungen der Landnutzung auf das Reiseverhalten in Teheran-Karaj Region

Der Gegenstand des Forschungsprojekts ist die Untersuchung der mikroskopischen Effekte der Landnutzung auf das Verkehrsverhalten im iranischen Kontext. Dabei wird eine Kombination aus theoretischen und empirischen Methoden angewandt, um die Art der Landnutzung und deren verkehrliche Wirkung in iranischen Städten am Beispiel der Teheran-Karaj Region zu demonstrieren.

Das Forschungsprojekt wird von Dr. Houshmand E. Masoumi als Post-Doc-Arbeit in Ergänzung zum Young Cities- New Towns in Iran Projekt durchgeführt. Die Studie findet in engem Zusammenhang mit anderen Studien des Bereichs Mobilität und Raum statt.


Mehr Informationen finden Sie hier.

Förderung durch

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Laufzeit

10/2011– 12/2012

Projektbeschreibung

Die theoretischen Grundlagen des Projekts bilden die Wechselwirkungen zwischen städtischen Formen, insbesondere der Landnutzung und dem Verkehrsverhalten. Diese sollen am Beispiel der Teheran-Karaj Region, Iran untersucht werden. Da ein Großteil der internationalen Literatur aus anglophilen Studien stammt, ist der Bedarf an Studien aus anderen Kulturen zunehmend bemerkbar.

Ziele des Projekts sind traditionelle und lokale urbane Formen des Iran zu erfassen sowie das Sammeln von Daten über die Verkehrsgewohnheiten der iranischen Stadtbewohner auf der Ebene der Nachbarschaften.

Im theoretischen Teil dient die urbane Form der traditionellen iranischen Städte die Grundlage für die Erforschung des Verkehrsverhaltens. Dabei wird ersichtlich, wie Begriffe wie Zentralität, Stadt der kurzen Wege, Fußläufigkeit und Polyzentralität in der urbanen Entwicklung des letzten Jahrhunderts vernachlässigt wurden. In diesem Zusammenhang versucht das Projekt zu zeigen, wie diese Konzepte in die neuen städtebaulichen Ansätze des Landes eingehen, um Menschen zu ermutigen, mehr nachhaltige Mobilität zu nutzen und zu fördern. Nachhaltige Mobilität kann hierbei als kurze Stadtfahrten und Nutzung von Fahrrädern sowie zu Fuß gehen zusammengefasst werden. Insgesamt werden die auf den Transportverkehr bezogenen Vorteile der auf Nahmobilität orientierten Stadtplanung sowie Ansätze zur Lokalisierung und Stärkung von Nahraum-Aktivitäten in diesem Teil der Studie vorgestellt.

Der empirische Teil konzentriert sich auf zwei Stadtteile im Westen von Teheran. Der erste ist ein kleines Viertel, das eine zentrale Struktur mit einem kleinen Ortskern aufweist. Obwohl dieses Viertel nicht sehr alt ist, erinnert es in einigen Merkmalen an die traditionellen orientalischen Nachbarschaften. Die zweite ausgewählte Nachbarschaft ist ein Beispiel für jüngste Neubaugebiete, die weniger die traditionelle Mischung aufweisen. Hier fehlt oft das Nachbarschaftszentrum. Es wird angenommen, dass viele Aktivitäten in anderen Stadtteilen durchgeführt werden. Die Fragen, die in diesem Abschnitt beantwortet werden, zielen auf die Unterschiede der Wegedistanzen, der Fahrzeugkilometer, der Verkehrsmittelwahl, der Auswirkungen von Wohnstandort selbst und die Rolle der lokalen Attraktivität. Außerdem werden Daten auf der Mikroebene über Möglichkeiten unterschiedlicher Landnutzungen zur Förderung von Fußgänger erhoben. Da die sozioökonomischen Kennwerte und die Entfernung zum Stadtzentrum bei beiden ausgewählten Stadtteilen ähnlich sind, gibt es eine gute Vergleichsmöglichkeit.

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Zentrum Technik und Gesellschaft
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Kontakt

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Tel.: +49 (0)30 314-24616
masoumi(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 5.32