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Zentrum Technik und GesellschaftE-Science und ihre neuen Interfaces

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E-Science und ihre neuen Interfaces

Technische und institutionelle Transformationen der Wissenschaft und deren forschungspraktische Folgen am Beispiel der Geisteswissenschaften (TextGrid) und der Klimaforschung (C3-Grid)

Projektleitung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studentische Mitarbeiterin

Dipl.-Ing. Antje Vorwerk

Förderung durch

Lupe

Laufzeit

November 2010 – Oktober 2013

Projektbeschreibung

Seit einigen Jahren wird die E-Infrastrukturentwicklung in der Wissenschaft – quer durch die Disziplinen – vorangetrieben. Ziel ist es, Forschenden den Zugriff auf geographisch verteilt liegende Daten und virtuelle Arbeitsumgebungen zu bieten und neue Analysemöglichkeiten sowie kollaborative Arbeitsweisen unabhängig von zeitlichen und räumlichen Restriktionen zu ermöglichen.
Neue technische und institutionelle Interfaces entstehen und wirken auf die Praxis der beteiligten Akteure ein, weil sie die Möglichkeitsräume für deren Handeln mitbestimmen.
Die forschungsleitende These des Projektes ist, dass virtuelle Forschungsumgebungen und Kompetenzzentren die neuen technischen und institutionellen Interfaces einer sich verändernden Topologie der Wissenschaft sind. Die Reflexion ihres Werdens und Wirkens ist von zentraler Bedeutung, da sich die Frage stellt, wie sie die soziale Ordnung der Wissenschaft und die Bedingungen der Wissensproduktion beeinflussen (werden).
Aus diesem Grund bilden sie den empirischen Forschungsgegenstand des seit November 2010 durch das BMBF geförderten Projektes E-Science-Interfaces. Am Beispiel von TextGrid, einer modularen Plattform für verteilte und kooperative wissenschaftliche Textverarbeitung und C3-INAD, einem virtuellen kollaborativen Gesamtsystem für die Erdsystemforschung wird vergleichend in zwei Teilprojekten erstens die Entwicklung und Nutzung von virtuellen Forschungsumgebungen sowie zweitens die Institutionalisierungsprozesse der E-Science untersucht. Ziel ist es, empirisch fundierte Einblicke in die E-Infrastrukturentwicklung zweier unterschiedlicher Wissenschaftsfelder in Deutschland zu geben und einen Beitrag zur Klärung der Frage zu leisten, wie wissenschaftliche E-Infrastrukturentwicklung funktioniert.

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