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Zentrum Technik und GesellschaftEnergienetz Berlin Adlershof

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Energienetz Berlin Adlershof

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Förderung durch

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit

Dezember 2014 - Juli 2018

Projektpartner

TU Berlin:

  • FG Maschinen- und Energieanlagentechnik (ETA) (Projektleitung)
  • FG Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien (SENSE)
  • FG Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien (EVUR)
  • FG Heiz- und Raumlufttechnik: Hermann-Rietschel-Institut (HRI)
  • FG Gebäudetechnik und Entwerfen (GtE)
  • Zentrum Technik und Gesellschaft

Hochschule für Wirtschaft und Technik Berlin (HTW)

Siemens AG

Projektbeschreibung

Das Projekt „Energienetz Berlin Adlershof“ ist ein Vorhaben im Rahmen des Clusterprojektes „Energiestrategie Berlin Adlershof 2020“ und beinhaltet die pilothafte Umsetzung der im Vorprojekt „High Tech – Low Ex“ entwickelten Konzepte und Maßnahmen zur Senkung des Primärenergiebedarfes am Standort Adlershof um mindestens 30 Prozent bis 2020. Die dreijährige Umsetzungsphase baut auf den Arbeiten in dem Projekt  „High Tech – Low Ex: Energieeffizienz Berlin Adlershof 2020“ auf.

Der Technologiepark Adlershof gehört zu einem der wichtigsten Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandorte Berlins und weist mit seiner gemischten Siedlungstypologie, die Gewerbe und Wohnbebauung umfasst, besonders komplexe technische sowie organisatorische Strukturen im energetischen Bereich auf. In dem Modellvorhaben „Energienetz Berlin Adlershof“ werden innovative Konzepte zur Verbesserung der Energieeffizienz auf Liegenschafts- und Quartiersebene umgesetzt und Planungsgrundlagen für die effiziente Energieversorgung von Stadtquartieren geschaffen. Mit dem Ziel, einen integrierten systemischen Gesamtansatz zu entwickeln, wird im Rahmen des Vorhabens ein vernetztes Energiesystem pilothaft dargestellt und dessen Wirkung im Zusammenhang mit einem medienübergreifenden Energiemanagementsystem für die leitungsgebundenen Energieträger Wärme, Kälte und Strom demonstriert.

Das Projekt setzt sich aus drei wesentlichen Themenschwerpunkten zusammen, die im Rahmen von Einzelmaßnahmen bearbeitet werden. Die Themenschwerpunkte umfassen die Vernetzung von Energieströmen, eine Smart Grid Allianz und die dazugehörige Energieleitplanung. Dabei werden besonders innovative Technologien erprobt, wie beispielweise ein System zur Nutzung hygroskopischer Salzlösungen (Soleverbund), das es ermöglicht die vorhandenen Abwärmepotenziale für Prozesse der Raumklimatisierung und Trocknung zu nutzen und damit eine vertikale Vernetzung der Energieniveaus Kälte und Niedertemperaturwärme zu schaffen.

In dem Projekt kooperieren von der TU Berlin fünf technische Fachgebiete und das ZTG, sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und die Siemens AG. Die Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit der WISTA Management GmbH und der Adlershof Facility GmbH sowie verschiedenen Liegenschaften vor Ort entwickelt sowie von MegaWatt unterstützt.

Das ZTG beschäftigt sich in dem Projekt mit den sozialwissenschaftlichen Aspekten, die im Zusammenhang mit der Einführung innovativer technischer Maßnahmen berücksichtigt werden sollten. Dazu gehören Fragen der Akzeptanz und des Einbezugs der Bedürfnisse unterschiedlicher Akteure hinsichtlich der technischen Umsetzung. Darüber hinaus wird durch Information und Kommunikation sichergestellt, dass die relevanten Akteure an der Umsetzung beteiligt werden und bei Maßnahmen, die eine Kooperation mehrere Liegenschaften erfordern, ein kontinuierlicher Abstimmungsprozess stattfindet.

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