direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Energyatlas Berlin

Lupe

Energieatlas – Die Stadtregion Berlin als Testfeld für die Entwicklung und Einführung eines Werkzeuges zur Infrastrukturplanung (Energie und Verkehr) für CO2-reduzierte Städte.

Studentischer Mitarbeiter

Auftraggeber

Laufzeit

1.6.2011 – 31.5.2013

Kooperationspartner

  • An der TU Berlin:

    • FG Energiesysteme
    • FG Geoinformationstechnik
    • FG Energieversorgungsnetze und Integration erneuerbarer Energien
    • FG Gebäudetechnik und Entwerfen
    • FG Entrepreneurship und Innovationsmanagement

  • Externe Partner:

    • GFZ Potsdam
    • Vattenfall Europe Wärme AG
    • GASAG Berliner Gaswerke AG
    • Berlin Partner GmbH
    • Bezirksamt Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf - Abteilung Umwelt
    • Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

Projektbeschreibung

Mit dem „Energy Atlas“ soll ein vielseitig nutzbares Instrument für die Entscheidungsfindung sowie für die Erprobung technologischer und politischer Maßnahmen in der Metropolregion Berlin geschaffen werden. Es handelt sich hierbei um ein 3D-Stadtmodell mit detaillierten Daten über Energie, Geothermie und Infrastrukturen mit einer angeschlossenen grafischen Interpretation, das es erlaubt, technologische ebenso wie verhaltensbezogene Aspekte zu verstehen.

Der Energieatlas soll ein informiertes klimafreundliches Stadtmanagement und –planung sowie die Planung einer integrierten Energieinfrastruktur unterstützen. Die erste Anwendung, die im Rahmen des Projektes umgesetzt werden wird, beschäftigt sich mit der Frage, wie der Berliner Energiebedarf durch Geothermie und Photovoltaik gedeckt werden kann. Außerdem werden verkehrsrelevante Daten sowie Informationen zur Flächennutzung integriert.

Aufgabe des Projektes wird es unter anderem sein, die von verschiedenen Seiten in unterschiedlichsten Formaten und mit unterschiedlichem Detaillierungsgrad bereitgestellten Daten zu integrieren und zu verknüpfen. Darüber hinaus wird das Projekt ein Verfahren der interinstitutionellen Kooperation im Bereich der Datensammlung und des Datenaustausches entwickeln. Auf der Basis eines bereits vorhandenen 3D-Modells von Berlin auf der Basis von CityGML als Programmiersprache wird ein standardisiertes Datenformat generiert. Dadurch können Stakeholder aus dem Bereich der Planung und Stadtentwicklung Informationen zu unterschiedlichen Energieformen austauschen. Unter anderem wird es möglich, Stadtareale zu identifizieren, in denen Investitionen in die Energieinfrastruktur die höchsten Renditen bringen, insbesondere im Sine der CO2-Reduktion.

Am ZTG werden unter Leitung von Dr.-Ing. Wulf-Holger Arndt ein Modul zur energetischen Bilanzierung von Verkehrs- und Siedlungsstrukturen erarbeitet, die Evaluation durchgeführt und Maßnahmen zur Verbreitung der Ergebnisse organisiert.

  

Transportation Energy and Emission Calculation Tool

Verkehr ist für etwa ein Viertel bis ein Drittel der Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Die Emissionswerte schwanken in Anhängigkeit von räumlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Eigenschaften von Stadtstrukturen. Eine entscheidende Forschungsfrage ist folglich, welche Muster geringe Verkehrsaufkommen induzieren und den Energieverbrauch mindern, bei der Gewährleistung von wirtschaftlichen und sozialen Standards.

Das “Transportation Energy and Emission Calculation Tool” wird die Berechnung von Energieverbräuchen im Straßenverkehr sowie verschiedener verkehrsbezogener Emissionen wie CO2 und CO in städtischen Gebieten ermöglichen. Dabei werden Verkehrsverhalten, lokalen Fahrzeugflotten sowie Einflüsse von Flächennutzung, räumliche Dichte, Verkehrssystemeigenschaften, Verkehrsverflechtungen und deren Wechselwirkungen berücksichtigt. Durch die Kombination dieser statischen Daten mit Verkehrsflussmodellen können Ursachen-Wirkungs-Beziehungen erkannt und die klimaschutzrelevanten Auswirkungen von verschiedener städtische Modelle und Maßnahmen zu Verkehrsreduzierung im gesamtstädtischen Maßstab veranschaulicht werden.





Dissemination (Ergebnisverbreitung)

Im Rahmen der Förderinitiative Climate KIC sollen Ergebnisse erarbeitet werden, die der Wissenschaft und Wirtschaft wie auch der breiten Öffentlichkeit zugutekommen. Aufgabe des Moduls Dissemination ist es, gemeinsam mit den Projektbeteiligten und dem Projektmanagement konkrete Schritte zur Kommunikation der gemeinsamen Ergebnisse, insbesondere des Energy Atlas Tools in die verschiedenen Zielgruppen zu erarbeiten und umzusetzen.

 

Evaluation

Die interne Evaluation des Projekts Energy Atlas soll zur Qualitätssicherung der laufenden Forschungsarbeit wie auch der angestrebten Ergebnisse beitragen.

Aufgrund der Interdisziplinarität des Projektansatzes wird die Beobachtung der Integrationsleistungen einen Schwerpunkt darstellen. Deren Qualität hängt sowohl von einer gelingenden Zusammenarbeit, insbesondere funktionierenden Kommunikations- und Verantwortungsstrukturen, als auch von der Entwicklung eines geeigneten konzeptionellen Rahmens für die Zusammenführung der Einzelergebnisse ab.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. HBS 1
Hardenbergstr. 16-18
D - 10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-26917

Kontakt

Wulf-Holger Arndt
Tel.: +49 (0)30 314-25230
arndt(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 5.25