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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Fairness entlang der Wertschöpfungskette. Möglichkeiten der Profilierung am Biomarkt und der Verbraucheransprache mittels regionalem Mehrwert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Förderung durch

Bundesprogramm Ökologischer Landbau bei der Bundesanstalt für Ernährung (BLE)

Laufzeit

Dezember 2008 -  Juni 2010

Kooperationspartner

BLE-Projekt "Pilotprojekt zur Entwicklung und Umsetzung eines qualitätsorientierten Fair-Preis-Konzepts entlang der Wertschöpfungsketten im Bereich der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft".
Leitung: Dr. Anke Schekahn, Kasseler Institut für ländliche Entwicklung.

BLE-Projekt "Absatzanalyse für regionale und fair gehandelte Öko-Lebensmittel".Leitung: Prof. Dr. Ulrich Hamm, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel, Fachgebiet Agrar- und Lebensmittelmarketing.

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt soll eine Systematisierung der vorliegenden Erfahrungen von Initiativen und Verbänden vorgenommen werden, die sich mit der Selbstverpflichtung auf zusätzliche Kriterien der Prozessqualität (sozial, regional) am Biomarkt profilieren wollen. Die Systematisierung der Erfolgsfaktoren dient dazu, bestehenden und in Gründung befindlichen Initiativen Handlungsempfehlungen für eine Optimierung ihrer Organisationsform, der Kontrollstrukturen und der Verbraucheransprache zu unterbreiten und übertragbare Handlungsanleitungen auch für die ökologischen Anbauverbände zu formulieren.

Dabei ist vorgesehen,

  1. ein Set von Kern-Kriterien (ökonomisch, ökologisch und sozial) für den Produktionsprozess entlang regionaler Wertschöpfungsketten zu erarbeiten,
  2. Vorschläge für die Absicherung der höheren Prozessqualität durch adäquate regionale Organisationsformen und Kontrollstrukturen zu unterbreiten,
  3. herauszuarbeiten, ob aus Sicht der Beteiligten durch die Bereitstellung einer solidarischen Handelsstruktur eine Steigerung der Prozessqualität im Sinne stärkerer Verlässlichkeit, transparenterer Produktqualität, höherer Versorgungssicherheit etc. erzielt werden kann und
  4. zu überprüfen, unter welchen Ausgangsbedingungen und mit welchen Mitteln "regionale Fairness" als added value erfolgreich vermarktet werden kann.


Nach einer theoretischen Sondierung und einer Recherche der existierenden regionalen Initiativen, werden sechs Fallbeispiele mit qualitativen leitfadengestützten Interviews und teilnehmender Beobachtung intensiver untersucht.

Aus den vorliegenden Erfahrungen werden Erfolgsfaktoren abgeleitet und den Initiativen Empfehlungen für eine Optimierung ihrer Vorgehensweise übermittelt. Die Ergebnisse werden auf zahlreichen Workshops an verschiedene Akteure aus der Praxis (regionale Initiativen, Anbauverbände, regionale Organisationen) weitergegeben und in Form einer Handreichung gebündelt.
Die Ergebnisbroschüre "Mit 'alten' Werten die Zukunft gestalten - Eckpunkte für ein faires Miteinander entlang der Bio-Wertschöpfungskette" liegt nun vor.

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Kontakt

Martina Schäfer
Tel.: +49 (0)30 314-26854
schaefer(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 6.05

Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. HBS 1
Hardenbergstr. 16-18
D - 10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-26917