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Zentrum Technik und GesellschaftIMKoN – Integration von Mitarbeitern als Konsumenten in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse

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IMKoN – Integration von Mitarbeitern als Konsumenten in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse

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Duration

April 2015 - Juni 2018

Funded by

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Project partners

  •  TU Berlin, Fachgebiet Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum (Projektleitung)
  •  Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Lehrstuhl für Allg. BWL, insb. Führung, Organisation und Personal
  • Impact Solutions GmbH

Project description

Das Projekt IMKoN befasst sich mit der Integration von Mitarbeitern in ihrer Rolle als Konsumenten und Privatpersonen für die Entwicklung von Nachhaltigkeitsinnovationen in Unternehmen. Gemäß dem Open Innovation-Ansatz wird davon ausgegangen, dass neue Produkte und Dienstleistungen, an denen die späteren Nutzer von Beginn des Innovationsprozesses mitgewirkt haben, häufig einen größeren Markterfolg aufweisen als solche, bei denen die Nutzerakzeptanz erst am Ende des Prozesses über klassische Markterfolge oder über die Marktnachfrage ermittelt wird. Ein besonderes Potenzial wird den sogenannten „Lead Usern“ zugesprochen, die auf Basis hoher Unzufriedenheit und eines hohen Innovationsnutzens bereits selbst innovativ tätig geworden sind. Im Gegensatz zur Einbindung externer Nutzer sind Lead User, die bereits im Unternehmen arbeiten, leichter zu identifizieren, zu motivieren, und besitzen die vielfach erforderlichen Hintergrundkenntnisse. IMKoN untersucht Formen, Erfolgsdeterminanten und Effekte der Integration von Mitarbeitern als Konsumenten in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse. Ziel des Projektes ist, praktisch umsetzbare Instrumente und Handlungsempfehlungen für ein verbessertes Management von Nachhaltigkeitsinnovationen zu entwickeln.

Untersucht werden sowohl Großunternehmen, die sich im besonderen Maße auf den Weg in Richtung Green Economy gemacht haben („Greening Goliaths“), als auch KMUs, die eine große Reputation als Öko-Pioniere besitzen und sich zunehmend auf den Massenmarkt zubewegen („Growing Green Davids“). Das ZTG konzentriert sich auf Nachhaltigkeitsinnovationen jenseits des Kerngeschäftes, also die Gestaltung nachhaltigerer Ernährungs- und Mobilitätsangebote, den Umgang mit Energie und Abfall jenseits der Produktionsprozesse, Initiativen nachhaltigerer Beschaffung oder die Zusammenarbeit mit NGOs für Aktivitäten unternehmerischer Verantwortung (CSR). Mit einem praxistheoretischen Zugang wird vor allem auf das Zusammenspiel von strukturellen Bedingungen und individuellem Verhalten fokussiert. Dabei ist von Interesse, ob das Einbringen der Gestaltungsvorschläge von Mitarbeitern zu Umsetzungsprozessen besonderer Qualität im Hinblick auf die Innovativität, Nachhaltigkeit sowie die Mobilisierbarkeit und das Engagement weiterer Kollegen führt. 

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