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Zentrum Technik und GesellschaftIntegration von Infrastrukturen in Europa vor dem Ersten und nach dem Zweiten Weltkrieg im Vergleich

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Integration von Infrastrukturen in Europa vor dem Ersten und nach dem Zweiten Weltkrieg im Vergleich

Projektleitung

Doppelprojekt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Laufzeit

September 2008 - August 2011

Kooperationspartner

  • Prof. Gerold Ambrosius (Wirtschaftsgeschichte) der Universität Siegen

Projektbeschreibung

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, die Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede der Integration von Infrastrukturen in Europa in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg mit der in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er herauszuarbeiten. Darüber hinaus sollen auf der Basis einer vergleichenden Analyse der Ergebnisse aus den Teilprojekten spezifische Typologien von Infrastrukturintegration abstrahiert werden, die im Idealfall in einem Modell der Integration von Infrastrukturen münden. Das Projekt vergleicht daher diachron-epochal und synchron-sektoral die Integration von Infrastrukturen im Verkehrswesen (Eisenbahn, Binnenschifffahrt) und im Nachrichtenwesen (Post, Telekommunikation, Funk). Infrastrukturintegration bedeutet die Schaffung von Interkonnektivität und Interoperabilität von infrastrukturellen Netzen durch die Angleichung von technischen, betrieblichen, administrativen, tarifären und rechtlichen ‚Standards’. Es werden die Strukturen der internationalen Beziehungen in Wirtschaft und Politik, die Prozesse der Willensbildung und Entscheidung innerhalb dieser Strukturen und die Inhalte der Standardisierungen untersucht. Dabei wird herausgearbeitet, wie sich Strukturen, Prozesse und Inhalte gegenseitig beeinflussten. Diachron-epochaler und synchron-sektoraler Vergleich werden dadurch ermöglicht, dass zum einen den Teilprojekten ein festes Raster von Vergleichskategorien vorgegeben wird und zum anderen eine Eingrenzung auf repräsentative Beispiele für die Integration vorgenommen wird. Erst der Vergleich mehrerer Einzelstudien in diachron-epochaler wie synchron-sektoraler Hinsicht ermöglicht es, generelle Aussagen treffen zu können.

Mit dem Begriff ‚Infrastruktur’ sind hier die Netze und die Dienste im Verkehrswesen (Eisenbahn, Binnenschifffahrt) und im Nachrichtenwesen (Post, Telekommunikation, Funk) gemeint. Unter ‚Infrastrukturintegration’ wird die Koordination von Infrastrukturnetzen und -diensten an den nationalen Außengrenzen (Interkonnektivität) sowie die Verschmelzung nationaler Infrastrukturnetze und -dienste (Interoperabilität) verstanden. Eine solche Interkonnektivität oder Interoperabilität wird durch die Angleichung von technischen, betrieblichen, administrativen, tarifären und rechtlichen ‚Standards’ erreicht.

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