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Zentrum Technik und GesellschaftMecklenburg-Vorpommern als Leitregion für wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau erneuerbarer Energien

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Mecklenburg-Vorpommern als Leitregion für wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau erneuerbarer Energien

Projektleitung

unterstützt durch Merle Pottharst

Laufzeit

Juni 2010 – März 2011

Kooperationspartner

Ergebnisse der Studie

Bericht als pdf zum Herunterladen

Presseecho zur Vorstellung der Studie im Rahmen der Konferenz "Neue Energiepolitik für MV"

Video zur Konferenz

Projektbeschreibung

Lupe

Hintergrund:
Die SPD-Landtagsfraktion von Mecklenburg-Vorpommern (M-V) will bis zum Ende der Legislaturperiode den Ausbau erneuerbarer Energien zu einem Schwerpunkt ihrer wirtschaftspolitischen Programmatik machen. Dabei sollen die ökonomischen und industriepolitischen Potenziale des Ausbaus erneuerbarer Energien (in Kombination mit einer Stärkung der Energieeffizienz) im Vordergrund stehen.
In diesem Rahmen hat die SPD-Landtagsfraktion das Zentrum Technik und Gesellschaft zusammen mit dem Rostocker Energie-Umwelt-Beratung e.V./Institut beauftragt, im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie ein Leitbild für „Wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau erneuerbarer Energien" zu entwickeln und Eckpunkte einer Umsetzungsstrategie zu identifizieren. Die Ergebnisse der Studie sollen als Grundlage für ein politisches Leitbild und eine Gesamtstrategie für M-V dienen.

Grundannahmen und Ausgangsüberlegungen:
Ausgangspunkt für eine Konkretisierung der Vision von „Mecklenburg-Vorpommern als Leitregion für eine zukunftsfähige Energieversorgung", ist die im Rahmen des Innovationsverbundes Ostdeutschlandforschung entwickelte Vision von „Ostdeutschland als Leitregion für erneuerbare Energien". Hieran anknüpfend, beruht die Studie auf der Grundannahme, dass eine Energiewende mit einem erheblichen Ausbau Erneuerbarer Energien und einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz maßgeblich zur Steigerung der Wirtschaftskraft im Land Mecklenburg-Vorpommern (M-V) beitragen kann. Die heutigen wie auch die nachfolgenden Generationen sollen hiervon durch Wertschöpfung, neue Einkommensmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Bildungsmöglichkeiten, aber auch Lebensqualität und Zukunftsperspektiven profitieren, die öffentlichen wie privaten Akteuren (Unternehmen, Privatpersonen) in M-V zugutekommen. Für die Erreichung dieses Zieles sind eine gut abgestimmte politische Mehrebenenstrategie sowie eine enge Kooperation mit und Teilhabe von allen gesellschaftlichen Gruppen einschließlich der breiten Bevölkerung wesentliche Voraussetzungen.
Der Gedanke, die wirtschaftlichen und soziopolitischen Strukturen eines ganzen Bundeslandes wie M-V konsequent unter der Vision einer Energiewende zu restrukturieren, ist neu und bisher nicht aufgenommen worden. Bisher werden zwar vielerorts größere und kleinere Projekte sowie Initiativen einer Energiewende gefördert und umgesetzt. Was jedoch fehlt, sind großräumige Konzepte und Strategien, die die verschiedenen Komponenten und Elemente sinnvoll miteinander verknüpfen, Synergien schaffen und Widersprüche minimieren. Von einer Vorreiterrolle des Landes M-V in diesem Bereich sind neben den unmittelbaren sozioökonomischen Effekten auch beträchtliche positive Imageeffekte zu erwarten, die anderen Wirtschaftszweigen, Industrien und dem Tourismus zugutekommen können.

Inhalte der Studie und Arbeitsschritte:
Die Studie umfasst die Erstellung eines ausdifferenzierten Leitbildes, von Szenarien, auf denen dieses Leitbild beruht und die dieses untermauern, sowie strategischer Handlungsempfehlungen für die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion. Die Studie wird auf der Basis einer Recherche und zielgerichteten Auswertung, Aufbereitung und Verknüpfung vorhandener Informationen und Untersuchungsergebnisse erarbeitet. Eigene empirische Erhebungen werden nicht durchgeführt.

Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2010 im Rahmen einer Konferenz vorgestellt.

Das Projekt ist am ZTG im Forschungsbereich Klima und Energie sowie bei der Koordinierungsstelle des Innovationsverbunds Ostdeutschlandforschung angesiedelt.

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