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TU Berlin

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Mobilitätsagentur Stadt Land Rad in der Modellregion Stettiner Haff - Förderung der Radverkehrsmobilität von Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum

Projektbearbeitung

Förderung durch

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Laufzeit

1. Dezember 2008 - 30. November 2010

Website und weitere Links

www.mobilitaetsagentur-stadt-land-rad.de

www.region-schafft-zukunft.de
Das Portal www.region-schafft-zukunft.de präsentiert rund 40 Projekte und Initiativen, die die beiden Modellregionen Südharz-Kyffhäuser und Stettiner Haff zur Bewältigung des demografischen Wandels initiiert haben.

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Selbstbestimmt mobil zu sein und Erreichbarkeit selbst zu gestalten, das ist der Wunsch eines jeden Bürgers, unabhängig vom Anlass, von den körperlichen Fähigkeiten, vom Alter oder von den finanziellen Möglichkeiten. Wie Zielgruppen ihren Wusch umsetzen, hängt einerseits von ihrer Mobilitätskultur, also ihrem Mobilitätsbewusstsein und -verhalten ab, andererseits von den bestehenden Mobilitätsangeboten und Infrastrukturen, die die individuelle Nachfrage bisher kaum befriedigen.

Der demografische Wandel stellt Anbieter wie Nutzer von ÖPNV-Angeboten und Versorgungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Längst gibt es nicht mehr in jeder Gemeinde oder jedem Ortsteil Versorgungseinrichtungen für den täglichen Bedarf. Die Bewohner müssen für die alltäglichen Einkäufe und Erledigungen immer weitere Wege zurücklegen. Am stärksten betroffen sind strukturschwache, ländliche Regionen, zu denen auch das Stettiner Haff zählt. Ohne Auto oder Mitfahrgelegenheit haben Bewohner und Gäste hier kaum noch eine Chance, mobil zu sein.

Ansatz

Der Fahrradverkehr bietet eine kostengünstige und selbstbestimmte Form der Mobilität für alle Zielgruppen. Radverkehr sichert dort die Erreichbarkeit, wo Einrichtungen schließen, Wege zu zentralen Einrichtungen immer länger werden und unter ökonomischen Aspekten eine ÖPNV-Versorgung nicht mehr wirtschaftlich ist. Hier kann das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel – gerade für Personengruppen ohne Führerschein (z.B. Kinder, Jugendliche, Senioren) - einen wesentlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten.

Ziele und Vorgehen

Das Forschungsvorhaben verfolgt zwei Ziele, einerseits den Fahrradverkehr und seine Infrastruktur als eine kostengünstige Form selbstorganisierter Mobilität für jedermann zu fördern, andererseits Netzwerke partizipierender Fokusgruppen und Bürger zu schaffen, die den Entwicklungsprozess und Betrieb alternativer Angebote selbst moderieren bzw. unterstützen. Besonders berücksichtigt werden Zielgruppen, die bisher keine Möglichkeit zur Selbsthilfe haben, mobilitätseingeschränkte Personen, Senioren, Kinder und Jugendliche. Jedoch müssen in der Region auch die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine sichere Fahrradnutzung geschaffen werden. Synergien ergeben sich in der Verknüpfung von Fahrradverkehrsangeboten mit weiteren Verkehrsträgern, aber auch in der Verknüpfung mit verschiedenen Dienstleistungen, die davon partizipieren. Stationäre und mobile Versorgungsangebote, Verkehrsdienstleistungen und angepasste Infrastrukturen werden integriert und sollen sich gegenseitig ergänzen.

Zusatzinformationen / Extras

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Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
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