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Zentrum Technik und GesellschaftSTEUERUNG - Sicherheit kritischer Infrastrukturen in unsicherer Umgebung

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STEUERUNG - Sicherheit kritischer Infrastrukturen in unsicherer Umgebung

Projektleitung

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Laufzeit

Juni 2013 – Dezember 2015

Förderung durch

IBB - Investitionsbank Berlin

Kooperationspartner

  • TU Berlin Institut für Automatisierungstechnik
  • TU Berlin Security in Telecommunications
  • Fraunhofer IPK
  • Fraunhofer HHI
  • Aucoteam
  • PSI
  • Berliner Wasserbetriebe,
  • T-Labs
  • Stromnetz-Berlin (assoziierter Partner)
  • Netzgesellschaft Berlin Brandenburg, Dahme-Nuthe-Wasse (assoziierter Partner), unterstützt durch  Bundesamt für Sicherheit in der Informationsgesellschaft

Projektbeschreibung

Infrastrukturen sind die Lebensader einer Gesellschaft. Die Funktionsfähigkeit der Systeme sind ein Garant für den Wohlstand und die Zufriedenheit der Menschen. Einhergehend damit stellen sie einen sicherheitskritischen Bereich dar, der Angriffspotential für Manipulation, Sabotage und Störungen bildet. In derartig denkbaren Krisenfällen sind die menschlichen BedienerInnen in den hochkomplexen Arbeitswelten der kritischen Infrastrukturen vor neue, noch ungeahnte Herausforderung gestellt. Systemkenntnis, Routine, Erfahrungs- und Bedienungswissen helfen die Maschinen zu überwachen und gewährleisten eine optimale Versorgung für den/die Verbraucher/in. Im Falle eines Angriffes sind diese Routinen jedoch gefährdet. Um Katastrophen zu vermeiden begeben sich die menschlichen BedienerInnen in unbekannte Duelle. Wie gestalten sich in einem solchen Ernstfall die Arbeits-, Interaktions- und Handlungspraktiken zwischen den Agenten, welche Maßnahmen werden ergriffen und welches Ergebnis erzielt? Wie unterscheiden sich diese Praktiken in Organisationen unterschiedlicher Infrastrukturbetreiber? Welche Bedeutung haben unterschiedliche Sicherheitskulturen im Hinblick auf die Risiko- und Krisenkommunikation bei Störungen und Angriffen auf die IT?

Vorgehen
Mithilfe von Systemanalysen sollen mögliche Risikopotentiale analysiert werden. Diese bilden den Ausgangspunkt für empirisch hergeleitete Krisenszenarien, die Aufschluss zur Interaktion von Operateuren, technischen Personal und den Maschinen geben. Im Anschluss werden mit ethnografischen Zugängen die Unterbrechung von Routinen und Krisen fokussiert beleuchtet um eine Störungs- und Reaktionstypologie zu erarbeiten und diese in einen Anforderungskatalog zu übersetzen. Zudem wird eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Im Ergebnis soll eine Simulationsübung in Form eines Planspiels mit den BetreiberInnen der kritischen Infrastrukturen durchgeführt werden. Die qualitative Auswertung der Simulation soll zum Design von Interaktionsmustern zwischen Mensch und Technik sowie zwischen Mensch und Mensch beitragen, das zur Entwicklung  von effizienten Systemreaktionen im Falle eines (Cyber-) Angriffes ermächtigen soll.

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