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TU Berlin

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ENGITO – Energieeinsparung durch gering-investive technische und organisatorische Maßnahmen in komplexen Wärme- und Kälteanlagen

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen / Projektbearbeitung

Studentische Mitarbeiter*innen

Förderung durch

Lupe

Das Vorhaben „ENGITO“ (Projektlaufzeit: 01/2017 bis 02/2020) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 1052-B5-0)

Laufzeit

Februar 2017 - Februar 2020

Kooperationspartner

  • Institut für Energietechnik der TU Berlin, Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik (zentrale Projektsteuerung)

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes ENGITO werden Potentiale für Energieeinsparungen in Berliner Gebäuden eruiert. Betrachtet werden dabei Nichtwohngebäude wie Bildungseinrichtungen, Sportstätten, Verwaltungsgebäude und soziale Einrichtungen, die mit moderner, komplexer Anlagentechnik ausgerüstet sind. Es wird untersucht, welche gering-investiven technischen und organisatorischen Maßnahmen in diesen Liegenschaften im Bereich der Heiz- und Kühlanlagentechnik zu Einsparungen führen können.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik (ETA) der TU Berlin durchgeführt. Die Ergebnisse bisheriger Untersuchungen des Fachgebiets zeigen, dass die Umsetzung von einfachen Energiesparmaßnahmen oftmals durch Planungs- und Installationsfehler, aber auch durch ungünstige organisationale Bedingungen beeinträchtigt wird.

Aufgabe des sozialwissenschaftlichen Teilprojektes am ZTG ist es, diese institutionellen und individuellen Hindernisse wie Wissensdefizite, unklare Verantwortlichkeitsstrukturen oder divergierende Interessen der beteiligten Akteure zu identifizieren und Optimierungsmaßnahmen zu erarbeiten. Die Untersuchung umfasst umfangreiche empirische Erhebungen in ca. 35 Liegenschaften. Geplant sind Begehungen, qualitative Einzelinterviews mit Akteuren unterschiedlicher Zielgruppen, quantitative Befragungen sowie Fokusgruppengespräche und Workshops mit Praxisvertretern.

Folgenden Fragestellungen wird innerhalb des Projektes ENGITO nachgegangen:

  • Wie lässt sich das Einsparpotenzial technischer Maßnahmen durch geeignete Hilfsmittel in komplexen Heiz- und Kälteanlagensystemen identifizieren und quantifizieren?
  • Welche Faktoren haben einen hemmenden Einfluss auf den energieeffizienten Betrieb von komplexen Anlagen?
  • Welche gering-investiven Potenziale bestehen in komplexen Anlagen Berliner Nichtwohngebäude?
  • Wie hängen technische und organisatorische Maßnahmen in dem jeweiligen organisationalen Kontext zusammen und welche Maßnahmenkombination ist jeweils geeignet?
  • Wie kann das Wissen über derart komplexe Anlagen gesichert und den relevanten Akteuren verfügbar gemacht werden?

Die Ergebnisse sollen vor dem Hintergrund technik- und organisationssoziologischer Theorien diskutiert werden. Wesentliche Grundlagen bilden dabei Ansätze sozio-technischer Systeme und die Konstellationsanalyse.

Noch während der Projektlaufzeit sollen erste identifizierte Maßnahmen in der Praxis umgesetzt werden und bei den teilnehmenden Liegenschaften zu Einsparungen führen.

 

 

Publikationen

  • Böhm, Uta; Buchin, Oliver (2019): Anlagentechnik energieeffizient betreiben - Hemmnisse und Lösungsansätze für die Betriebspraxis in Nicht-Wohngebäuden, in: FACILITY-Management 04/2019, S.38-40; Artikel als PDF-Datei
  • Böhm, Uta; Buchin, Oliver (2019): Auswirkungen von organisationsbezogenen Rahmenbedingungen auf die Effizienz von Heizungs- und Kälteanlagen, InfrastrukturRecht, Nr. 1, Januar 2019, Verlag C.H. Beck München und Frankfurt a.M.

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