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TU Berlin

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PaDiSo - Partizipation im digitalisierten Energiesystem durch soziale Innovation

 

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen / Projektbearbeitung

Förderung durch

BMWK: Energiewende und Gesellschaft: Menschen und ihr Handeln im Zentrum der Energieforschung

Laufzeit

Januar 2022 – Dezember 2024

Projektbeschreibung

Das zentralisierte fossile Energiesystem scheint Vergangenheit und an seine Stelle treten eine Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung des Energiesystems. Kunden werden zu aktiven Prosumern, lokale Stromhandelsplattformen und Energiegenossenschaften entstehen und Nachbarschaften können sich gegenseitig mit Strom und Wärme versorgen. Die Potenziale eines digitalisierten Energiesystems sind vielversprechend, weswegen es umso wichtiger ist, die soziale Dimension des Transformationsprozesses, wie die Etablierung neuer Routinen, Praktiken und Denkmuster, mitzudenken.

Hier setzt das Projekt PaDiSo an. Anhand einer Analyse der Entstehung und Verbreitung von sozialen Innovationen im Energiesystem sollen Strategien und Potenziale aufgezeigt werden, die Akteure im Energiesystem befähigen, aktuelle und zukünftige Anpassungserfordernisse erfolgreich zu bewältigen und proaktiv und gestaltend zur Energiewende beizutragen. Das Projekt hat sich verschiedene Ziele gesetzt. Zum einen sollen ein Überblick zu den verschiedenen Formen sozialer Innovationen entwickelt sowie Hindernisse für Entstehung und Entwicklung aufgezeigt werden. Zum anderen wird analysiert, wie Transformationsbarrieren überwunden werden können und es werden Strategien für die Verbreitung von sozialen Innovationen herausgearbeitet. Eine zentrale Zielsetzung des Projektes ist es, Lernprozesse mit den relevanten Akteuren im Energiesystem in sogenannten ko-kreativen Lernwerkstätten auf regionaler Ebene anzustoßen. Letztlich sollen politische Empfehlungen aus den Ergebnissen der Arbeitspakete abgeleitet werden. Durch umfangreiche zielgruppenspezifische Kommunikations- und Disseminationsaktivitäten während der gesamten Projektlaufzeit werden die Ergebnisse in den breiten gesellschaftlichen Dialog zur Energiewende in Deutschland eingespeist.

Das ZTG leitet das AP2, in dem anhand von vier Fallstudien die bestehenden Ansätze sozialer Innovationen untersucht werden sollen. Dies erfolgt in drei Schritten. Zunächst werden die Fallstudien ausgewählt und ein Design entwickelt. Danach folgt die empirische Erhebung und im Anschluss die Analyse und der Fallstudienvergleich. Im Rahmen von AP4 leitet das ZTG die drei internen Auswertungsworkshops, den Reflexionsworkshop und die gemeinsame Entwicklung des Transformationshandbuchs.

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Kontakt

Martina Schäfer
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Fax: +49 (0)30 314-12326854
Raum 3306

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Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. KAI 3-2
Kaiserin-Augusta-Allee 104
D - 10553 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-12323665