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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

PANDORA – Propaganda, Mobilisierung und Radikalisierung zur Gewalt in der virtuellen und realen Welt

Teilprojekt: Semantische und interaktive Muster von Radikalisierungs- und Mobilisierungsprozessen zu Gewalt in sozialen Medien

Teilprojektleitung

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen / Projektbearbeitung

Studentische Mitarbeiter*innen

Förderung durch

Lupe
Lupe

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zuge der Bekanntmachung: „Zivile Sicherheit – Aspekte und Maßnahmen der Terrorismusbekämpfung“.

Laufzeit

März 2017 – Februar 2020

Kooperationspartner

Projektpartner:

  • Phillips-Universität Marburg
  • Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt am Main
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
  • Munich Innovation Labs UG

Assoziierte Partner:

  • Bundeskriminalamt (BKA)
  • Landeskriminalamt Niedersachsen
  • Landeskriminalamt Baden-Württemberg
  • Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen Extremismus in Baden-Württemberg (KPEBW)
  • Arbeiterwohlfahrt, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Projektbeschreibung

Das Verbundprojekt untersucht Dynamiken der Radikalisierung und Mobilisierung zu Gewalt in sozialen Netzwerken im Bereich des Salafismus und Dschihadismus sowie Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Auf Grundlage einer Analyse semantischer und interaktiver Muster sollen Indikatoren für eine nach sozialwissenschaftlichen Aspekten differenzierte Analyse von Radikalisierungsphänomenen und Mobilisierungsdynamiken in den genannten Bereichen entwickelt werden. Die entwickelten Monitoring-Konzepte sollen Praktikern sowohl aus Sicherheitsbehörden als auch der Zivilgesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

Soziale Medien bilden im zunehmenden Maße einen Ort der Austragung und diskursiven Verarbeitung gesellschaftlicher und politischer Konflikte. Akteure mit extremistischem Hintergrund nutzen soziale Netzwerke als Propaganda-Plattform, einschließlich Aufrufen zur Gewalt. Diese Prozesse sind nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in der realen Welt zu beobachten. Die Auswirkungen von Propaganda-Ereignissen aus dem Internet auf die reale Welt wurden bislang jedoch kaum erforscht.

Das Teilprojekt des ZTG orientiert sich an kriminologisch ausgerichteten Prozessmodellen der Radikalisierung. Diese verstehen die Entwicklung hin zu Gewalt als einen kontingenten Handlungs- und Entwicklungsprozess und zielen auf die Integration von mikro-, meso- und makroperspektivischen Betrachtungen. In dieser Perspektive analysiert das Vorhaben Entwicklungsprozesse einzelner Akteure im Kontext diskursiver Verläufe und situativer Bedingungsfaktoren mithilfe qualitativer Methoden und fragt anschließend, welche der gefundenen Kategorien sich quantitativ messen lassen.

Perspektiven:

Aus den Ergebnissen soll im Rahmen des Projektes ein Monitoring-Konzept entwickelt werden. Gemeinsam mit Praktikern aus Sicherheitsbehörden sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren werden Anwendungsmöglichkeiten für ein Monitoring im Bereich Salafismus/Dschihadismus und Rechtsextremismus diskutiert. Aus den Befunden sollen ferner Strategien für präventive Maßnahmen im Bereich der politischen Bildung entwickelt werden.

Zusatzinformationen / Extras

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Kontakt

Robert Pelzer
Tel.: +49 (0)30 314-28339
pelzer(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 5.20

Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. HBS 1
Hardenbergstr. 16-18
D - 10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-26917